Reggie spricht über die Bestände der Nintendo Switch und warnt vor hohen Kaufpreisen für das Nintendo Classic Mini: SNES

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    • Reggie spricht über die Bestände der Nintendo Switch und warnt vor hohen Kaufpreisen für das Nintendo Classic Mini: SNES

      Wie viele Nintendo-Fans vermutlich bereits am eigenen Leib zu spüren bekommen haben, muss man bei neuen Plattformen und besonderen Produkten des japanischen Unternehmens schnell sein, damit man diese frühzeitig sein Eigen nennen kann. Dies trifft zwar nicht mehr so sehr für die Nintendo Switch zu, von der mittlerweile viele Einheiten in unseren Einzelhändlerfilialen liegen, sondern vielmehr für das kommende Nintendo Classic Mini: SNES.

      Die Financial Times hat sich auf dem Variety‘s Entertainment and Technology Summit 2017 mit Reggie Fils-Aimé von Nintendo of America getroffen und mit ihm über die Bestände der Nintendo Switch und der kommenden Retro-Konsole gesprochen. Zunächst haben wir hier seine Worte zur neuen Nintendo-Plattform für euch übersetzt:

      Ich werde Millionen von den Einheiten in den Markt spülen. Was ich allerdings nicht weiß ist, wie hoch die Nachfrage ist. Und daher gibt es die Wahrscheinlichkeit, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt.

      Natürlich ist die Nachfrage da, genauso wie die Angebotsproduktion. Können wir mehr machen? Es hängt von unseren Fähigkeiten ab, mehr zu machen. Wir möchten natürlich keine Kunden haben, die enttäuscht sind, keine Konsole für die kommende Weihnachtszeit zu bekommen. Aber diese komplexe Angebotsproduktion abzustimmen, ist eine Herausforderung.

      Es gibt dabei nicht nur ein Nadelöhr, sondern mehrere. Ich werde hier nicht ins Detail gehen, aber es ist mehr als nur eine Komponente.

      Zudem sprach er mit der Financial Times über das Nintendo Classic Mini: SNES, welches zwar erst am 29.09. erscheinen soll, allerdings bereits seit vielen Wochen restlos ausverkauft ist. Reggie warnt hier vor allem vor hohen Preisen auf Online-Auktionsplattformen.

      In diesem Fall ist es kein Angebots-Problem. Ich möchte jeden eindringlich bitten, nicht zu viel für ein Nintendo Classic Mini: SNES auf Auktions-Webseiten zu bieten…. Ihr solltet nicht mehr als 79,99 $ bezahlen müssen.

      Reggie erklärte zudem, dass Nintendo das Angebot des Nintendo Classic Mini: SNES nicht künstlich niedrig halten würde, um besonderes Interesse zu schüren. Es läge vielmehr daran, dass das Produktionsvolumen niedrig gehalten wurde, weil sich Retro-Konsolen anderer Hersteller in den letzten Jahren nicht gut verkauft haben. Ob das japanische Unternehmen schlussendlich aus der hohen Nachfrage für das Nintendo Classic Mini: NES gelernt hat, erwähnte er jedoch nicht.

      Quelle: Financial Times, Nintendo Everything
    • @MAPtheMOP

      Das Nintendo Vertragsverhandlungen mit Zulieferern und Produktionen nicht offen legt, ist ziemlich logisch. Er sagt ganz klar, dass sie Probleme haben, genug zu produzieren. Zudem sagt er, dass man die Scalper nicht unterstützen soll.

      PS: Ist zwar eine nicht gern gesehene Tatsache, aber der SNES Mini ist ein limitiertes Angebot. Das alle Interessenten eines erhalten, ist damit von vornherein ausgeschlossen und wäre auch nicht Sinn der Sache. Das die heutige Konsumgesellschaft mit Limitierungen nicht mehr wirklich klar kommt, zeigt nur, dass da wohl etwas schief läuft..

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Aladan ()

    • Bei der Switch könnte es ein Hinweis auf die gemunkelte Apple-Problematik sein.

      Und bei dem SNES Mini kann man nur hoffen, dass alle eins zum normalen Preis kaufen können, die ein Exemplar haben wollen. Als Käufer sollte man aber auch Geduld zeigen. Schließlich wird das Gerät nicht nur am Releasetag ausgeliefert, sondern mindestens 3 Monate lang.
    • Ein Gerede was ich mir wieder denken konnte... Mit SNES-Mini kann ich es einfach vergessen da werden die Idioten, drauf herfallen es kotzt mich soo an!
      Von der Guten @LadyBlackrose gezeichnet: ntower.de/gallery/bild/3777-1514033737064-1475979735/ sieht einfach nur Episch aus!
      Und von meinen 19 Super Weihnachts Männer/Frauen Mein fehler :troll:

      Best Music all Time!
    • @Aladan
      Wenn Angebot und Nachfrage aber überhaupt nicht zueinander passen, ist das aber völlig am Kunden vorbei gewirtschaftet und in vielerlei Hinsicht für Nintendo ein Verlust. Von daher eben unlogisch. Das hat mit mangelndem Verständnis wenig zu tun.
      Danke, aber meine Meinung sieht auch ohne deine Zustimmung ganz gut aus.
    • Man könnte Nintendo da in die Pflicht nehmen. Wenn sie genügend Produkte in den Handel stellen, gäbe es diese Problematik gar nicht. Ein paar Verluste können die hinnehmen, wenn dann ein paar als Ladenhüter verstauben. Nur so ist das halt kein Zustand auf Dauer. Das sollen sie gerne bei der Switch so machen, weil man da weiß, dass sie auch weiterhin produziert wird. Bei den Mini-Konsolen oder auch bei den amiibo ist das halt frech. Diese Aussagen von Reggie helfen da auch nicht den betrübten Kunden.

      Die Kunden sind an dem Dilemma nicht Schuld, das sind schon die Reseller. Wir müssen hier aus den Tätern keine Opfer machen und umgekehrt.
      Hübsches Grünzeug!

      tl;dr <3
    • Wo wäre denn das Problem, wenn man einen Vorbesteller-Zeitraum sagen wir mal von 1-2 Monaten ankündigt und in dem Zeitraum jeden vorbestellen lässt, meinetwegen mit Begrenzung der Stückzahl pro Person.

      Nach Abschluß der Vorbestellphase weiß man wie viel man produzieren muss, damit jeder Vorbesteller eine bekommt.

      Wenn nun die Vorbestellungen die Produktionskapazitäten bis zum Releasetag übersteigen, kann man den Leuten zumindest mitteilen, wann sie denn mit dem Gerät rechnen können.

      Die Produktion fährt dann mindestens so lange, bis alle Vorbesteller abgearbeitet sind.

      Mir wäre es auf jeden Fall tausend mal lieber ein Produkt das mich interessiert etwas später dafür aber garantiert zu erhalten, als wenn ich keine Chance habe das überhaupt zu einem vernünftigen Preis zu erhalten.

      Die ganzen Scapler können das ja auch nur so machen, weil eine große Unsicherheit und Unklarheit darüber besteht, wie viel produziert wird und ob man überhaupt noch irgendwie ein Exemplar bekommen kann.

      Wenn jeder die Chance hätte vorzubestellen, dann hätten die Scapler keine Kundschaft mehr und blieben auf ihrer aus Profitgeilheit gekauften Ware sitzen.