Schaden durch dauer laden des Akkus durch den Dock.

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    • Schaden durch dauer laden des Akkus durch den Dock.

      Hey Leute :)

      Es gibt da eine Sache die mich schon seit Release der Switch beschäftigt. Hab schon das Internet abgegrast, aber nie ein Thema dazu gefunden. Anscheinend scheint sich darüber niemand so wirklich Gedanken zu machen.
      Da die Switch im Dock ja im Gegensatz zu anderen stationären Konsolen nicht über ein Netzteil läuft, sondern durch einen Akku, ist das nicht schädlich für diesen wenn man die Switch ständig im Dock lässt? Dadurch wird der Akku ja ständig dauer geladen. Vor allem bei Leuten die die Switch hauptsächlich als stationäre Konsole verwenden finde ich das sehr bedenklich auf längerer Zeit.

      Freue mich auf eure Meinung zu dem Thema.
      Over and out!
    • Die gleiche Geschichte ging mir auch zur Ankündigung durch den Kopf und ich persönlich habe dabei hauptsächlich nach Handy Berichten gesucht. Eine Suche, was für Schäden allgemein entstehen können, wenn Akkus zu lange an der Steckdose sind sollte das Ergebnis bringen. Grundsätzlich spielt das bei den heutigen Akkus keine so wichtige Rolle --> ich weiß zwar nicht mehr genau wann, aber es gab quasi ein Ablöseverfahren vor einigen Jahren von alter Akkutechnologie zu neuer Technologie. Es sei noch gesagt, dass man vorzugsweise Akkus nicht zu 100% auflädt und dass man mit dem Aufladen beginnen sollte, wenn der Akkustand 1/3 respektive 33% beträgt und nicht erst, wenn das Lämpchen anfängt zu leuchten bzw. die Aufforderung zur Aufladung kommt.
    • Moderne/Qualitative Akkus (Lithium-Ionen-Akkus) besitzen eine Ladeelektronik, welche den Akku bei ständigen Laden am wenigsten belasten sollen. Man kann hier nur sagen: Ja, es belastet durchaus den Akku, aber wenn du deine Switch zwischendurch, sagen wir alle paar Tage/Wochen mal vom Dock nimmst, um den Akku ordentlich zu beanspruchen, dürften keine merklichen Schäden auftreten.

      Als ich bei Microsoft mal nachgefragt habe, wegen dem Dock des Surface, meinten sie nur: Ein mal im Monat sollte man das Gerät vom Dock hängen und entladen lassen.

      Dabei sollte beachtet werden, dass man einen Akku NIE vollständig entladen sollte.

      Wenn du natürlich sichergehen willst, wie du die Switch in der Hinsicht richtig behandeln sollst, solltest du den Support von Nintendo kontaktieren. Was ich, denk ich, morgen mal machen werde, bin gespannt, was sie dazu zu sagen haben.
    • @Terranigma Mensch, habe gar nicht dran gedacht mal nach Handyakkus in diesen Kontext zu suchen. Sollte ich mal angehen.

      Die 1/3 Regel bei Akkus ist mir ein Begriff. Bei dem vergleichsweise schwachen Akku der Switch würde es sich dann aber fast schon nicht mehr lohnen sie überhaupt noch vom Dock zu nehmen. Spätestens bei 10-15% landet sie bei mir wieder am Strom.

      @DiaDemon Da bin ich ja auf der relativ sicheren Bank da die Switch von mir zu 90% als Handheld verwendet wird und meist nur zum laden bzw. zum abstellen im Dock steckt. Natürlich spielt man nicht immer jeden Tag Switch, dementsprechend kann diese auch gern mal mehrere Tage im Dock verweilen.


      Solltest du Erfolg haben wäre es natürlich super wenn du deine Erkenntnisse teilen würdest. :)
    • In der Switch steckt eine Li-Po-Batterie herkömmlicher Bauart in Pouch-Bauweise. Sowas hat jedes Handy.

      Solche Batterien mögen es nicht, immer geladen zu sein. Und sie mögen keine hohen Temperaturen, so wie es im Dock ist (welches ich für eine komplette Fehlkonstruktion halte). Da wird es beim Betrieb recht warm. Und unterhalb von 30 % sollte man nicht entladen und nicht über 80 % aufladen.

      Soweit die Theorie.

      Die Praxis sieht natürlich anders aus und daher wird die Batterie der Switch im normalen Betrieb stark belastet. Im Dock auf 100 % gehalten zu warm, außerhalb schnell entladen, daher in kurzer Zeit viele Ladezyklen, im Dock bei laufendem Gerät geladen viel zu warm, tiefe Ladezyklen (meist von ganz leer bis ganz voll, oft bei zu hohen Temperaturen), etc. Die Lebenserwartung dürfte entsprechend kurz ausfallen, obwohl Nintendo sehr gute Zellen verwendet.

      Nach dem mobilen Zocken lade ich die Switch außerhalb des Docks auf. Nach dem Zocken im Dock ziehe ich die Switch heraus, warte die paar Sekunden, bis der Lüfter vom Gas geht und die grôßte Hitze aus dem Gehäuse geschafft hat und schalte das Gerät über die Power-Optionen ganz aus und lege die Switch neben das Dock. Das spart der Batterie das extrem schädliche tägliche Laden von 98 % auf 100 %.

      Ansonsten hoffe ich auf eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, die Batterie der Switch austauschen zu können. Das würde ich nur Nintendo machen lassen, da man so sicher sein kann, eine wirklich hochwertige Batterie zu bekommen. Gerade bei Li-Pouchzellen ist das sehr wichtig. Ausgerechnet diese Art von Li-Batterie ist am empfindlichsten und verträgt die wenigsten Ladezyklen. Allerdings können die Dinger recht flach gebaut werden, weil kein festes Gehäuse notwendig ist.

      Die derzeit besten Zellen wären Li-NMG-Becherzellen. Die sind recht robust, hochwertige Batterien dieser Art stecken 3000 Zyklen weg (Li-Po: 300 bis 1000) und sind sehr sicher. Die Switch hätte dann sowas wie ein Batteriefach als Beule auf der unteren Rückseite, die gleichzeitig als Aufsteller und Anschlußdock dienen könnte. Und anstelle von 15 Wh derer 20 bei wechselbarer Batterien. Zwei hochwertige Standard-Zellen vom Typ 18650 in einem Batteriefach und alles wäre gut.
      Mit Geld läßt sich leider jede Festung einnehmen
    • @Link aus Hyrule
      So, und nun nehmen wir den Aluhut wieder ab. :D
      Wenn man die Switch ganz normal wie vorgesehen verwendet, wird die Lebensdauer nicht wesentlich beeinflusst.
      Der Prozessor erwärmt die Switch zwar leicht, aber bringt sie nicht zum Kochen. Erst das würde aber die Qualität geringfügig ändern.
      Ebenso ist das völlige Ausschalten totaler Blödsinn. Denn das Einschalten verbraucht nicht nur mehr Energie als das Aufwachen aus dem Standby, es dauert auch länger. Man sollte ja nicht vergessen, dass die Switch ein Nutzgegenstand ist. Ebenso ist bei dieser Art Akku und der verwendeten Ladeelektronik bereits seit längerem bewiesen, dass die dauerhafte Verbindung mit einem Ladegerät keine massiven Auswirkungen hat.

      Es ist im Prinzip wie beim Handy auch. und das geht bei normaler Nutzung auch nicht kaputt. Die Switch ist auch nicht für eine Lebensdauer von 20 Jahren oder noch länger gebaut, das sollte jedem klar sein.


      Switch: SW-1943-2982-1794
    • @MAPtheMOP

      Nun, ich habe mir diesen "Aluhut" im Jahre 2002 aufgesetzt und 2003 unsere autarke Energieversorgung fertiggestellt und seit dem leben wir vom eigenen Strom aus Solar und Batterie. Wir brauchen keinen Strom sparen, das System ist sehr großzügig dimensioniert. Da ich über Batteriechemie Wissen habe, habe ich das entsprechende Lade- und Entlademanagement auch selbst entwickelt. Nach diesen 14 Jahren haben die Batterien (eine Mischung aus Blei- und Ni-MH) immer noch 98 % der ursprünglichen Kapazität.

      Und jetzt kommst du.

      Also: Li-Batterien, besonders die in der Switch eingebaute Li-Batterie auf Basis von LiCoO2, sind sehr empfindlich, was die Temperatur angeht. Über 35 Grad sollten die Dinger nicht haben, die Außenseite der Switch erreicht im Dock etwa 42 Grad, im Inneren also etwa 45 Grad.

      In einer Li-Po-Batterie entstehen kristalline Strukturen. Diese werden um so größer, je voller oder je leerer die Batterie ist. Daneben gibt es im Zellenaufbau einen Separator, eine hauchdünne Schicht meist aus Teflon, die die Lagen der Zelle voneinander trennt und elektrisch isoliert. Durch die gröbere kristalline Struktur wird der Separator stark belastet und es entstehen darin Löcher. Je mehr Löcher vorhanden sind, desto höher wird der Innenwiederstand, desto geringer die Leistung. Wird die Batterie also immer voll gehalten, hat man auf den immer gleichen Stellen des Separators eine Dauerbelastung und der Separator gibt früher auf. Obendrein im Falle der Switch bei zu hohen Temperaturen.

      Ich habe nicht vor, die Switch über 20 Jahre zu verwenden, aber mehr als die zwei Jahre eines üblichen Handyvertrags sollen es schon sein.

      Die Switch braucht beim Einschalten keine 2 % der Batterie, da stehen dann immer noch 100 % da. Und so spielsüchtig bin ich nicht, daß ich das nicht abwarten kann. Das Laden des Spiels dauert deutlich länger als der Kaltstart der Switch. Ich schalte das Ding nur dann ganz aus, wenn ich weiß, daß ich an diesem Tag nicht mehr daddle.

      Daß ich es richtig mache, liegt nicht nur im Wissen über chemische Stromspeicher begründet, sondern beweist auch mein Handy. Das ist jetzt zwei Jahre alt und die Batterie hat nach wie vor 100 % Kapazität, also keine Einbußen, keinen Verschleiß. Gewußt wie.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Link aus Hyrule () aus folgendem Grund: Typo ...

    • @Link aus Hyrule
      Wie genau der Akku der Switch aufgebaut ist, weißt du aber nicht. Ich denke auch nciht, dass du deinen auseinander genommen und analysiert hast. Die Hersteller sind allesamt einige Jahre am Markt und haben mit mehreren hundert Mitarbeitern auch entsprechende Erfahrung um brauchbare Akkus zu bauen. ich will dich nicht beleidigen, aber denen trau ich dann doch mehr zu als einer einzelnen Person, die alle Aussagen zu solchen Akkus in Frage stellt. ;)

      Abgesehen davon, werden derartige Untehaltungsgeräte für mich gebaut. Seine eigenen Gewohnheiten an das Gerät anzupassen und nicht umgekehrt, ist schon ziemlich absurd.
      Das kenne ich nur von alten Menschen. :D


      Switch: SW-1943-2982-1794
    • @MAPtheMOP

      Um zu wissen, daß in der Switch eine LiCoO2-Batterie drin ist, brauche ich weder die Switch, noch die Batterie selbst auseinandernehmen. Das sollte man bei Li-Batterien aller Art sowieso tunlichst unterlassen (Li ist sehr reaktionsfreudig und reagiert heftig auf die Luft).

      Jede Li-Batterie in Form der Pouch-Bauweise ist eine LiCoO2. Und eine Pouch-Batterie ist in der Switch, woraus sich eben die verwendete Chemie des Energieriegels ergibt.

      LiCoO2 ist nicht per se schlecht, aber es schadet nicht zu wissen, wie man mit diesen recht empfindlichen Energiespeichern umgeht, um die maximale Lebenserwartung zu erreichen. Das finde ich gerade bei fest eingebauten Batterien nicht unwichtig.

      Es kann ja jeder machen, wie er will. Meine Switch wird auch nach zwei Jahren noch recht gut mobil nutzbar sein, ohne die Batterie auszutauschen.

      Wichtiger wäre mir derzeit eher eine Möglichkeit, die Spielstände irgendwie zu sichern. Wenn über 200 Stunden BotW und 160 Stunden Splatoon ins Nirwana verschwinden ... :S
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    • Zitat von Link aus Hyrule:

      Wichtiger wäre mir derzeit eher eine Möglichkeit, die Spielstände irgendwie zu sichern. Wenn über 200 Stunden BotW und 160 Stunden Splatoon ins Nirwana verschwinden ...
      dann spielt man es eben einfach nochmal. Meiner Meinung nach beschäftigt man sich inzwischen viel zu wenig mit den gekauften Spielen, da einfach zu viele neue nachkommen. Zumindest bei mir gibt es bei vielen Games nur den einen Spielstand und dann wird das Game nciht nochmal angefasst.
      Und für nen geschafften Spielstand bekommt man eh nix. Warum weint man dem dann hinterher?


      Switch: SW-1943-2982-1794
    • @MAPtheMOP

      Weil es Spiele gibt, die quasi kein Ende haben. Wie MK oder Splatoon. In Splatoon stellt man sich Klamotten mit bestimmten Effekten zusammen, was ewig dauert. In Zelda sammelt man bestimmte Ausrüstung und trägt diese in einer bestimmten Kombination, levelt die Ausrüstung, etc. Auch das dauert.

      Ich zumindest hole auch mal wieder Spiele hervor, die ich beendet habe. So werde ich auch in zwei oder drei Jahren nochmal BotW rauskramen, um wieder durch die Spielwelt zu streifen. Daher finde ich es etwas doof, daß es quasi nur einen Spielstand in BotW gibt. Ich steige bei solchen Spielen auch gern mal wieder an einem bestimmten Punkt ein.

      Davon abgesehen habe ich nicht viele Spiele. Das sind MK, Splatoon, BotW und diverses Kleinzeug, das in erster Linie fürs mobile Daddeln zwischendurch gut ist. Kein Spiel bleibt bei dieser übersichtlichen Bibliothek auf der Strecke.
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