Die Entwickler von Sonic Forces äußern sich zu der Umsetzung des Spiels auf die Nintendo Switch

    • Die Entwickler von Sonic Forces äußern sich zu der Umsetzung des Spiels auf die Nintendo Switch

      Das Maskottchen von SEGA war über Jahre hinweg ein blauer Igel, der durch verschiedene Landschaften raste, Roboter zerstörte und Tiere befreite. Man kennt ihn als Sonic, der gegen Dr. Eggman (beziehungsweise Dr. Robotnik) kämpft. Die letzten 3D-Spiele hingegen waren ein auf und ab der Gefühle für alteingessene Fans. Der 2D-Titel Sonic Mania löste bei vielen aber wieder Glücksmomente aus, doch ob dies auch der Fall beim nächsten großen Spiel, Sonic Forces, sein wird?

      DualShockers hatte in Tokio vor kurzem die Gelegenheit, mit einem Teil des Entwicklerteams von dem am 7. November 2017 erscheinenden Sonic Forces zu sprechen. Dabei versuchten sie, sehr viele Informationen zur Umsetzung des neuesten Sonic-Abenteuers auf die Nintendo Switch vom Leiter des Entwicklerstudios Sonic Team, Takashi Iizuka, den Produzenten von Sonic Forces, Shun Nakamura, Director Morio Kishimoto, Lead Programmer Hiroki Tokunaga und von Art Director Yoshitaka Miura zu erfahren. Wir haben die wichtigsten Punkte aufgelistet:
      • Sonic Team wollte schon seit Bekanntgabe der neuen Nintendo-Konsole das Spiel auf dieser umsetzen, auch wenn man damals noch nicht wusste, was es für ein System werden wird.
      • Eine der Herausforderungen im Entwicklungsprozess war es, dass das Team eine Frist zu wahren hatte und man für eine mysteriöse Hardware entwickeln musste, wo man weder über das Können des Systems noch über die Besonderheit etwas wusste.
      • Dank der internen Hedgehog Engine 2 war die Umsetzung auf die Nintendo Switch viel einfacher, als man die Konsole endlich sah.
      • Das Entwicklerteam hatte die volle Kontrolle über das Spiel und wie es geformt wird, sodass sie versuchten, das Aussehen des Spiels auf allen Systemen zu wahren – trotz einiger Unterschiede in der Auflösung.
      • Die Entwicklung der Nintendo Switch-Version wurde erst nach denen der anderen Plattformumsetzungen gestartet. Als die Varianten für PlayStation 4 und Xbox One in der Alpha-Phase waren, konnte zu diesem Zeitpunkt nur ein Level auf der Nintendo-Konsole gespielt werden, was dem entsprach, wie sie sich das Spiel vorstellten.
      • Auch wenn die Kerninhalte bereits fertig gestellt waren, habe man immer weiter an der Nintendo Switch-Version gearbeitet, um das Spiel der Hardware anzupassen.
      • Selbst zur E3 war es ungewiss, ob Sonic Team das Spiel pünktlich fertigstellen könnte. Aber dank der internen Engine konnten sie die Nintendo Switch-Version in den letzten Entwicklungsstadien optimieren.
      • Yoshiaka Miura sagte auch, dass die Entwicklung erst auf dem PC begann und dannach erst sichergestellt wurde, dass das Spiel auf den anderen Systemen läuft.
      • Lead-Programmer Hiroki Tokunaga sagte, dass die Bildfrequenz und die Auflösung der Nintendo Switch angepasst werden musste, sodass diese nur mit 30 Bildern die Sekunde (FPS) läuft, während die Steuerung jedoch auf Basis von 60 FPS funktioniere.
      • Man habe dies so umgesetzt, da eine Steuerung mit 30 Bildern die Sekunde Sonic Forces zu einem komplett anderen Spiel gemacht hätte.
      • Das Spiel selbst wird in 720p (1280 x 720 Pixeln) auf der Nintendo Switch dargestellt.


      Danke @stayXgold für den Hinweis.

      Quelle: DualShockers
    • Interessant... Mal schauen wie es sich so spielt, wenn man doppelt so schnell reagieren kann, wie Bilder angezeigt werden. Ansonsten ist das seitens Sega ganz schön viel Eigenlob zu ihrer "Hedgehog Engine 2" :D .
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    • Zitat von Frog24:

      30FPS bei einem Spiel, das auf Geschwindikeit setzt?
      Hat doch bei den Klassikern auf dem Megadrive auch funktioniert! (Und wenn ich mich recht entsinne war damals der Standart sogar noch 25 fps)
      Ich kann es Nachvollziehen/Verstehen wenn Leuten wie dir 60FPS (bei solchen Games) wichtig sind, weil sich viele an den "neuen" "Standart" halt gewohnt haben. Ich finde aber dieses Argument immer für daneben, wo man pauschaliert behauptet, das solche Spiele nicht mit unter 60 FPS funktionieren, wenn es in der Vergangenheit doch auch so wunderbar funktioniert hat und sich keiner beschwert hat...
    • @Limoncello Das heißt, dass die Steuerung 60mal in der Sekunde abgefragt wird, wohingegen du nur 30 Bilder pro Sekunde dargestellt bekommst.
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    • Zitat von Zockerpaar:

      Heisst man hat den Igel schon zweimal in den Abgrund gesteuert bevor es das Spiel anzeigt.

      Frust Edition incoming?
      Wäre dem so, dann dürfte ein Großteil der PC Spieler schon keine Spiele dieser Art mehr spielen können oder manche Ports vom PC auf Konsole ned funktionieren. Man glaubt immer bei dem elitäre gehabe der PC-Master-Race crowd, das der Großteil der PC-Spieler versierte Techniknerds sind, die auf sowas pingelig achten. (Traurige) Realität ist aber jedoch, das die große Mehrheit der PCler genauso Casuals sind, die mit ein lowbob PC rumgammeln welche aktuelle Titel nicht auf 60FPS schaffen. Ich finde da immer so süß, wenn der PC Masterrace an der Switch-Version von Doom rumheult weil sie nur 30FPS läuft, wennste auch am PC davon ausgehen kannst, das der Großteil der Spieler selbst nur mit 30FPS rumgammelt.
    • @TheLightningYu Made my Day :D :D

      Bin zwar selber auch unter anderem PC Spieler, aber kenne mich zum einen aus :awesome: und pfeiffe auf das ganze FPS rumgeschwängel was so in den letzten Jahren so abgeht. Solang es flüssig ist und das stabil ist es mir ralle ob es jetzt mit 25, 30, 60 FPS läuft. Was eh noch wichtiger ist, was manch einer der Elitären scheinbar gerne vergisst... das Spiel muss Spaß machen und Unterhalten...

      @ Topic da bin ich ja mal gespanmnt was das am ende wird, mich interessiert das Spiel selber zwar nicht (war noch nie ein Sonicfan) aber freue mich über jedes gute Spiel auf der Switch, die Konsole hat es einfach verdient gute Spiele zu bekommen und das auch von Thirds.
    • @TheLightningYu Kann ich so unterschreiben. Ich finde heutzutage achten viel zu viele auf die FPS Anzahl, paar Gens zurück haben die meisten nicht einmal gewusst was FPS bedeutet und dem Rest war dies auch herzlich egal. Man hat die Spiele so gespielt wie sie waren ohne sie vorher technisch zu zerlegen. Ab wann fing das eigentlich genau an, dass man die FPS so über prioritisierte? War damals mehr der Zocker und habe mich kaum wirklich mit den Themen drum rum befasst daher ist das an mir vorbeigeflogen.
      Ist auch gut so das die PC-Master-Race eher einer Minderheit entspricht. Sonst wären die "leeren" Drohungen wie das der PC die Videospielkonsolen abschaffen würde vielleicht doch nciht so leer wenn der Großteil so denken würde und den technischen Aspekt eines Spiels über alles andere stellt...
      bzw. allgemein nur das technisch stärkste unterstützt, hardware und software.

      Ich finde aber den Part, dass das Spiel durch die 60 FPS Steuerung zu einem komplett anderen wurde doch etwas übertrieben xD
    • Hab ich schonmal gesagt, mir ist es absolut egal mit den FPS Hauptsache, ich hab das Spiel auf das ich mich sehr freue! und das ist das wichtigste. :D
      Von der Guten @LadyBlackrose gezeichnet: ntower.de/gallery/bild/3777-1514033737064-1475979735/ sieht einfach nur Episch aus!
      Und von meinen 19 Super Weihnachts Männer/Frauen Mein fehler :troll:

      Best Music all Time!
    • @TheLightningYu
      Wen man den Unterschied zwischen 30 und 60 FPS wahrgenommen hat, dann bevorzugt man stets die 60FPS. Das gleiche wirst du bei einem echten 100 Hz Fernseher merken, oder besser 144Hz + Freesync oder Gsync.
      Habe die letzten 9 Jahre am PC gezockt und als versierter Spieler achtet man auch auf die technischen Abläufe.
      Ich habe nie ohne Overlay gezockt und wollte stets Auslastung von CPU auf den einzelnen Kernen, GPU und RAM sehen und dazu den Takt.
      Man kann auch am PC anhand der Regler entscheiden, ob man FPS oder Optik priorisiert. Dazu häufig noch Mod Support und unzählige Sales. Das Master Race Gerede kommt nicht von ungefähr.
      Muss aber ehrlich sagen, dass ich seit der Switch den PC höchstens 20 Stunden zum zocken genutzt habe. Bei der Switch steht der Spielspaß im Vordergrund. Da kann ich über die technischen Schwächen hinwegsehen. Es fühlt sich einfach vertrauter an. Im Endeffekt hat es wahrscheinlich auch mit meiner emotionalen Verbundenheit zu Nintendo zu tun. Mit PS oder Xbox kann ich wenig anfangen, mit der PS4 vlt noch eher wegen der guten exklusiv Titeln, da ich auf dem PC stets die bessere Grafik bekommen kann bei dem Thirds und mir diese beiden Konsolen keinen anderen Mehrwert bieten können.