Belgische Kommission deklariert Lootboxen als Glücksspiel

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    • Zitat von Cyd:

      Achso, Suchtprävention bei über 18jährigen spielt hier also gar keine Rolle? Ok.
      Eh bitte? Davon haben wir nicht gesprochen. Bitte nicht vom Thema ablenken.

      Oder fordert man auch stets Verbote für andere potentielle Suchtmittel (Alkohol, Zigaretten und vielem mehr)? Wohl weniger.
      Du hast vorhin von Verboten gesprochen nicht von Suchtprävention. Ich bin gegen komplette Verbote, Suchtprävention hingegen ist ein ganz anderes Thema. :paperm:
    • Es ist eine des Jugendschutzes. Sollten Lootboxen als Glücksspiel eingestuft werden, wäre eine 18er Freigabe unumgänglich. Imho sollte sogar bei MTs eine 18er Freigabe Pflicht sein. Dann würde möglicherweise auch der eine oder andere Publisher, die Finger davon lassen, um eine Jugendfreigabe zu erhalten.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon
    • Ich denke man kann Sammelkarten und ähnliche Sammelgüter hier nicht mit Lootboxen vergleichen, es ist zwar Zufall usw. aber sie dienen einem völlig anderen Aspekt, auch so Ü-Eier und da weiß ich was ich bekomm, nämlich Schokolade (oh scheiße das hat ja ein Ü-Ei auch scheint aber keiner erwähnen zu wollen :facepalm: ) und ein Spielzeug das im Wert so ziemlich genauso ist wie jedes andere was sich darin befindet. Zudem ist es wieder sammel gedachtes gut und daher deutlich verständlicher als Lootboxen die einem völlig anderen Zweck dienen und auch einen deutlich anderen Anreiz haben als Sammelpacks/güter.

      Ich finde es allgemein gut das man einfach dagegen angeht, damit sich das nicht weiter verbreitet, egal wie viele Sonderargumente da gegen die vielen gegen Argumente man noch schafft verzweifelt aus dem Ärmel zu schütteln. Man sollte das Spiel gefälligst, wenn schon auf Vollpreisbasis, auch als solches anbieten und zufallsgegenstände kostenlos lassen wie es viele Games auch tun und auch vermeiden Spieler der Suchtgefahr zu verleiten wo man Geld auch noch verlangt.
    • Nieder mit diesen Praktiken! Die Gamingbranche ist schon genug durchkommerzialisiert. Loot Boxen bringen niemandem was, außer den Publishern. Kein Spiel wird dadurch besser, eher werden sie schlechter. Es geht nur darum mehr Kohle aus einem Spiel rauszuquetschen, für das sowieso schon bezahlt wurde. Games as a (f*cking) service, oder so. Weg damit!

      Übrigens finde ich es ganz unerheblich, ob ein Spiel Vollpreis oder Free2play ist! Süchtig machende Mechaniken, die Leute dazu verleiten Geld auszugeben, gehören verboten! Oder zumindest streng reguliert. Sicher muss das jeder selber wissen, wofür er sein Geld ausgibt, aber dieses Spiel mit den Köpfen und der Psyche der Leute ist schon eklig.

      Ne Kneipe darf ja auch keine süchtig machenden Substanzen in ihre Drinks kippen, um die Leute zum immer wieder kaufen zu animieren. Zumindest soweit ich weiß... :luigi_stare:
    • @Will0Wisp
      Das Suchtrisiko ist niedriger, das stimmt. ;)

      Dekriminalisiert sollten aber alle Substanzen sein, finde ich. Nur halt die einen stärker und die anderen schwächer reguliert. Soll nicht heißen, dass man Heroin einfach in der Apotheke kaufen können soll, sondern dass der Konsum nicht illegal sein sollte. Leute mit einem Suchtproblem sollten bei einer Rehabilisierung nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt bekommen, als nötig. Niemand wird ja freiwillig abhängig. Aber das ist wieder ein anderes Thema. :)