Gerücht: Burnout Paradise für Nintendo Switch erhält eine Klassifizierung in Brasilien

    • Woah... hoffentlich stimmt das. <3
    • @-dAtA-TRoN- Das sehe ich anders: Viele Entwickler haben sich mit Entwicklungen neuer Spiele für die Nintendo Switch im Vorfeld zurückgehalten. Kann ich auch gut nachvollziehen, da man nach dem WiiU-Flop erstmal vorsichtig mit Ankündigungen umgegangen ist.
      Die Entwicklung aktueller Spiele mit aktuellen Engines ist sicherlich nicht "mal eben" bewerkstelligt, da die Hardware der Switch eben nach wie vor begrenzt ist.
      Den Schritt, zunächst etwas ältere Spiele zu Portieren, die weniger Anpassungen für eine stabile Performance benötigen, finde ich von daher schlau, dass die Entwickler zunächst das Interesse der Spielerschaft an Third Parties testen. Wenn sich Third Parties wie Skyrim, Doom, L.A. Noire oder ein Burnout Paradise gut verkaufen, werden sich die Publisher sicher in Zukunft ernsthaft überlegen, ob es schlau ist, die Nintendo Switch bei aktuellen Releases außen vor zu lassen - schließlich liegt hier gutes Potential für inkrementelle Reichweite, denn nicht jeder Switch-Besitzer hat auch eine PS4 oder Xbox zuhause.

      Ich denke, dass viele auf dem Markt erstmal abwarten wollten, ob sich die Switch gut verkauft. Bethesda kann man hier ja schon als Vorreiter bezeichnen, da sie schon sehr früh mit der Entwicklung eines Ports angefangen haben.

      Außerdem ist es auch recht unfair, hier nur auf die Switch einzugehen, denn offensichtlich wird Burnout Paradise auf jeden Fall auch für PS4 und Xbox rauskommen - auf den Platformen sind Ports dann okay? Und bitte jetzt nicht mit dem Argument der neu erschienenen Titel kommen, schließlich gibt es bei Nintendo auch viele First Party Titel, die bisher rausgekommen sind und neue Spiele sind (Mario, Zelda, Xenoblade, Arms).

      Wenn die Ports sich gut verkaufen, wird auch der Third Party Nachschub von aktuellen Titeln größer werden, was wiederum zu mehr Konsolen-Verkäufen führt, die dann weiteren Spiele-Nachschub sicherstellen. Dass Nintendo sich mit der Switch erstmal wieder nach oben kämpfen muss, sollte offensichtlich sein, aber bisher stellen sie sich dabei sehr geschickt an.
    • @Mofinator Und ich sehe es ebenfalls anders. Mit alten Games zu schauen, ob man auf einer neuen Konsole verkauft... -Finde ich ziemlich hirnrissig. Sollte man dann nichts verkaufen liegt es wohlmöglich daran, dass die Games schon von jedem gespielt wurden. Ist also kompletter Schwachsinn. Und nö, ist auch bei anderen Konsolen nicht in Ordnung. Aber was kümmern mich die anderen. Ich hab'ne Switch & 'nen Gaming PC. Ausserdem sind wir hier in einem Nintendo Forum. Es wird dich vielleicht verwundern, aber es liegt wohl nahe, dass ich mich hier über Nintendo austausche.
    • @-dAtA-TRoN- ich würde das weniger als hirnrissig als als "unternehmerisches Denken" bezeichnen. Natürlich bin ich bei weitem kein Entwickler und kann nicht zu 100% einschätzen, wie viel Aufwand die Portierung eines aktuellen Titels darstellt - jedoch gehe ich mit meinem Laien-Wissen davon aus, dass es deutlich einfacher und schneller ist, ältere Titel für die Switch zu portieren (aufgrund der genutzten Game-Engines und deren Hardware-Hunger).
      Als Publisher stecke ich in den meisten Fällen doch erstmal ein paar Ressourcen in weniger risikobehaftete Alternativen (wie die Portierung von alten Spielen), anstatt mehr Ressourcen in einen Bereich zu stecken, bei dem das finanzielle Risiko deutlich größer ist (durch größeren Portierungsaufwand und daher mehr benötigte Arbeitskraft).
      Durch (hoffentlich) gute Verkäufe alter Spiele wird eine Argumentationsgrundlage geschaffen, auch neue Spiele zu portieren - schließlich gibt es Entscheidungsträger, die die Verantwortung für die Ressourcenverteilung tragen - und die mögen nunmal Fakten und Zahlen. Gute Verkaufszahlen auf der Switch bedeuten potenziell mehr Ressourcen für die Entwicklung von neuen Projekten.

      Die Ausnahme stellen dabei natürlich Vorreiter-Publisher wie Bethesda dar, die mit Doom und Wolfenstein II zwei aktuelle Games entwickeln, obwohl zu Beginn des Entwicklungszyklus wahrscheinlich noch nicht fest stand, ob die Switch in den ersten Monaten ein Flop oder Erfolg wird. Es gibt immer wieder Unternehmen, die bereit sind, Risiken einzugehen - Nintendo gehört dazu und macht grad viel richtig.

      Verstehe mich nicht falsch: Ich hätte auch viel lieber mehr aktuelle Third Party Games auf der Switch, aber wenn niemand die Portierungen von Third Parties kauft, werden die Publisher sich ganz schnell wieder von Nintendo distanzieren.
      Ich bin der Meinung, dass Neuauflagen von Spielen gerne auch auf die Switch kommen dürfen - Ob es Titan Quest ist oder Burnout Paradise - beides sind Neuveröffentlichungen von älteren Spielen, die auf allen Platformen rauskommen (okay bei Burnout weiß man das ja noch nicht). Das ist doch der erste Schritt in die Richtung, dass zukünftig mehr und mehr Spiele für alle Platformen inklusive der Switch rauskommen - dann bestimmt irgendwann auch aktuelle Spiele.