Electronic Arts veröffentlicht Geschäftsergebnisse vom dritten Quartal des Fiskaljahres 2017/2018

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    • Electronic Arts veröffentlicht Geschäftsergebnisse vom dritten Quartal des Fiskaljahres 2017/2018

      Der Publisher Electronic Arts (EA) hat in der Nacht die neuesten Geschäftsergebnisse veröffentlicht. Bezogen auf den Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2017, also dem dritten Quartal des aktuellen Fiskaljahres, welches am 31. März 2018 endet, hat das Unternehmen folgende Ergebnisse erzielt:

      US-Dollar (USD)umgerechnet in Euroim Vorjahr
      Einnahmen1,160 Milliiardenetwa 934,557 Millionen1,149 Milliarden USD
      BetriebsergebnisVerlust von 21 Millionenetwa 16,908 MillionenVerlust von vier Millionen USD
      Gesamtverlust186 Millionenetwa 149,754 Millionen1 Million USD

      Electronic Arts schrieb im dritten Quartal des aktuellen Fiskaljahres einen Verlust von 186 Millionen US-Dollar, verbunden mit höheren Steuerabgaben. Die Einnahmen durch digitale Umsätze haben sich im gesamten Jahr 2017 um 18 Prozent auf 3,375 Milliarden USD verbessert, was etwa 67 % der gesamten Umsätze widerspiegelt. Insgesamt gab es 2017 fast 42 Millionen FIFA-Spieler auf Konsolen. FIFA Ultimate Team ist um 12 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Man hatte den Verkauf von acht Millionen Einheiten des Spiels Star Wars Battlefront II erwartet, aber man verfehlte das Ziel um circa eine Million. Ungefähr 70 Prozent der Spieler haben den Einzelspieler in Star Wars Battlefront II gespielt.

      Electronic Arts hat auch im letzten Jahr mehrere Firmenanteile zurückgekauft. Aussagen zur Nintendo Switch gab es nicht. Die Gewinne, die EA mit Indie-Spielen wie A Way Out und Fe machen würde, gehen direkt an die Entwickler zurück und werden keine großen Auswirkungen auf die Gewinnmargen des Unternehmens haben.

      Trotz des Verlusts konnte Electronic Arts die Einnahmen steigern und man ist zuversichtlich, auch in 2018 dank großer Spiele wie Anthem mehr Einnahmen erzielen zu können. Wie EA zur Nintendo Switch steht, erwähnte man im Investorengespräch nicht.

      Quelle: Electronic Arts (1), (2), GamesIndustry.biz (1), (2)

      Super Mario Maker: Hyrule in Ruins: 5895-0000-02EA-2B14
    • Egal, was EA auch an fragwürdigen Entscheidungen trifft, man kauft ihre Spiele trotzdem. Ob die im Anschluss wieder gebraucht verkauft werden, wie das viele bei Star Wars Battlefront gemacht haben, ist für den Umsatz ja egal. :dk:

      Und es spricht Bände, dass sie die Switch nicht erwähnen. Die haben so lange gewartet, ob die Konsole ein Erfolg wird, dass einfach noch kein Spiel in den Startlöchern steht, das man ankündigen könnte.
    • @Skerpla EA hat eigene Unternehmensanteile zurückgekauft. Das drückt die Bilanz runter. Das ist auch nicht unbedingt was schlechtes für EA. Verluste kann man steuerlich Abschreiben und das Geld haben Sie so ins eigene Unternehmen gesteckt und müssen weniger an die Aktionäre ausschütten.
      Meist ist ein kleiner Verlust, aber gesteigerter Umsatz besser für ein Utnernehmen als gesteigerter Umsatz und Gewinn.

      Bezüglich dem Geld von Lootboxen: destructoid.com/ea-expects-no-…transactions-473855.phtml

      Das ist ein Schreiben an die Aktionäre, also sind sie rechtlich gebunden die Wahrheit zu sagen. Das Spiel hätte also auch ohne Lootboxen genug Geld gemacht und die wollen die Spieler einfach nur für PEanuts weiter ausquetschen und zerstören ihre eigenen Marken für Kleingeld. :dead:
      Das ist wohl die Definition von gier.
    • Man sieht es ja ebenfalls an den Verkaufszahlen, viel mehr Kunden als verdient, EA ist wohl einer der größten Profiteure der Globalen Massenverdummung... das muss ja nicht unbedingt was schlechtes sein...

      Globale Massenverdummung? - klingt interessant da sollte mal jemand ne wissenschaftliche Abhandlung drüber schreiben :ugly:
      Nintendo/Playstation/Steam-Network-ID: Flo_10800

      Spielt zur Zeit am Häufigsten:
      (PS4) Horizon Zero Dawn
      (Switch) Fire Emblem Warriors



      Meist erwartet 2018:

      Days Gone, Pokemon Switch, Projekt Octopath Traveler, Detroit BH, TheWorldEndsWithYou, Code Vein
    • würde man bei EA, anstatt lootboxen einzubauen, die allgemeine Qualität der spiele steigern, würde man ganz automatisch mehr Geld einnehmen. höchstwahrscheinlich sogar mehr als mit lootboxen, mit denen man regelmäßig die kundschaft verärgert.

      allerdings, wenn ich das hier lese:

      Zitat von Skerpla:

      kenne vier Leute, die jeweils 900€ in Fifa Points investiert haben
      dann macht EA wohl sehr viel richtig! :facepalm:
      wenn das wirklich stimmt, dann wundert mich vieles nicht mehr. das ist einfach nur total bescheuert in meinen augen. :dk:
    • @BobbyMC

      ich freue mich schon davon zu lesen, die Arbeit wird safe eine Auszeichnung bekommen :D
      Nintendo/Playstation/Steam-Network-ID: Flo_10800

      Spielt zur Zeit am Häufigsten:
      (PS4) Horizon Zero Dawn
      (Switch) Fire Emblem Warriors



      Meist erwartet 2018:

      Days Gone, Pokemon Switch, Projekt Octopath Traveler, Detroit BH, TheWorldEndsWithYou, Code Vein
    • Zitat von Skerpla:

      Kann das nicht nachvollziehen, kenne vier Leute, die jeweils 900€ in Fifa Points investiert haben und somit den längsten Kassenbon der Welt hatten.
      Ich habe auch einen Kumpel, der sich vor kurzem für 200 € Lootboxen im neuen call of Duty gekauft hat. Und wofür? Für Skins! Kann das absolut nicht nachvollziehen und habe ihn natürlich aufgezogen :D Man früher hat man in Spielen sowas wie Skins einfach durchs spielen freischalten können. Entweder durch Fortschritt, Erfolge die erzielt wurden oder durch Ingame-Währungen. Ganz komische Zeiten heutzutage.