Dandara

    • Dann mach ich mal einen Dandara Thread auf



      Review


      Das Movement System ist gewöhnungsbedürftig macht aber spaß. Dandara entlehnt sich das Heilungssystem und Levelup System aus Dark Souls in dem man Gegner besiegen muss um Salze zu sammeln und mit genügend Salz kann man aufleveln.

      Die Heilungsfähigkeit ist limitiert, man findet zusätzliche Heilungstränke in Truhen. Wenn man an einem Camp/Zelt rastet laden sich die verbrauchten Tränke allerdings wieder auf.

      Bei einem ersten Game Over bekommt man die Chance verlorene Salze mit einem Versuch wieder einzusammeln in dem man wieder zum Ort wo man gestorben ist hingeht. Stirbt man bevor man seine verlorenen Salze gefunden hat dann verliert man sie jedoch permanent und muss von vorne anfangen.

      Beim Leveln hat man die Wahl zwischen
      Leben,
      Energie
      und wie effektiv die Tränke sind

      Meine Meinung:
      Macht spaß, ist aber nicht das beste Indie Metroidvania Game. Es ist gut das die Art wie man sich bewegt so anders ist und das Game sich damit abgrenzen kann von standard Metroidvanias wie Axiom Verge.

      Die Pixelart ist ganz gut, auch wenn ich finde das der Style inkonsistent ist. Dandara sieht in der ersten "Cutscene" besser aus als im Hauptmenu Banner in meinen Augen. Die Welt selber und die Animationen sind detailiert und gut animiert, vorallem wenn Dandara von Wand zu Wand und von Boden zu Boden springt.

      Auch das Switch Icon hat nen anderen Style und das oben eingebettete Artwork ist der eigentliche Grund warum mich das Game interessiert hat.

      Was mich am meisten stört ist die Ladezeit des Games beim starten. Ein so minimalistisches pixelart Game hat keine rechtfertigung für 2-3 Minuten Wartezeit bis man ins Hauptmenu kommt. Beim ersten mal starten war ich unsicher ob sich das Game aufgehängt hat weil der minutenlange Black-Screen so komisch ist. Wäre interessant zu hören ob das auf anderen Geräten ebenso ist. Das Buttonmapping für Raketen ist unnütze komplex in meinen Augen mit 3 Buttons die man gleichzeitig drücken muss.


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      Hab das Game für das Gameplay geholt und weil mich der Artstyle an manchen stellen ein bisschen an surreale Moebius zeichnungen erinnert hat. Allerdings ist der Vergleich nach mehreren Stunden Spielzeit hinfällig da das Game leider nicht so surreal wird wie ich das gehofft hatte.

      Für mich ein 7/10 indie Game


      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Tama ()

    • Ich finde auch, dass Dandara alles ander als leicht ist. Dem Spieler wird schon einiges abverlangt und das liegt auch daran, das auf der Karte keine Details (außer die Lager) zu finden sind. Aber ich habe mich damit abgefunden. War früher auch so und so muss man sich halt ab und zu mal was merken. Ich find´s recht unterhaltsam, das Spiel kann aber nicht mit Axiom Verge, The Mummy Demastered und Co. mithalten dafür ist es einfach zu anders. Mich erinnert es irgendwie an die gute alte SNES Zeit - da hat man nicht gejammert über so was, da waren solche Spiele normal! Fazit: Auch von mir 7 von 10 Punkten.
    • @rongar

      wie startet das Game bei dir, dauert das auch ne länger als 20s mit blackscreen daswzischen?

      Von der Schwierigkeit find ichs grad richtig, auch wenn einem die limits beim bewegen und ausweichen vorallem in Boss Kämpfen manchmal stark auffallen. Anders als bei Super Metroid, Symphony of the Night und Hollow Knight hat mich vorallem die Welt nicht so stark gefesselt.

      Das die Räume die Orientierung ändern war manchmal leicht verwirrend vorallem wenn man die Karte verwenden will.


    • @Tama Ja bei mir ist auch gefühlt ewig der schwarze Bildschirm. Dachte auch am Anfang das wäre ein Absturz. Dafür sind dann aber die Ladezeiten im Spiel nicht existent.
      Die Orientierung finde ich auch verwirrend und die Karte ist dabei nicht hilfreich (welcher Ausgang auf der Karte ist wo im Spiel?).
      Und ja, die Welt mitsamt der Geschichte ist nicht gerade fesselnd, aber ansonsten ist das Spiel unterhaltsam. Bist du schon durch?
    • Hab gestern den Boss in diesem großen Kreis gemacht. Name hab ich vergessen. Man musste immer wieder raus, außen einmal im Kreis rum und wieder rein und weiter kämpfen. Hab gefühlte 40 Versuche gemacht. Immer wieder gestorben, aber es wurde für den Boss mit jedem Durchgang enger und enger und es war eigentlich nur noch eine Frage von ein oder zwei Versuchen. Nach dem Ableben im Lager aufgetaucht und Spiel war tot - Bild eingefroren und nichts ging mehr. Egal. Switch ausgeschaltet, Spiel wieder gestartet, zum Boss um ihm den "Ar...." aufzureißen und ....der war weg! Als "Belohnung" gab es genug Salz zum Aufleveln. Was war das? Naja wieder egal und weitergespielt. Hab nun das Schild bekommen und das macht die Sache wieder etwas einfacher.
      Kritik hätte ich noch: Schön das man seine Energie mit "B" wieder auffüllen kann, aber leider dauert dieser Vorgang ein paar Sekunden und man ist dabei verletzbar. Bei einem Bosskampf ist das total unpraktisch und somit hinfällig. Das hätten die Entwickler anders lösen müssen. Hat mich immer mehr Energie gekostet als es gebracht hat.
      Ansonsten hat mich kein Spiel seit langem mehr so in die Höhen und Tiefen der Emotionen befördert. Vom "Ich schmeiß die Switch an die Wand" bis zum Jubelschrei hat mich dieses Spiel bisher alles durchleben lassen.