Spezial: Der "alte" Mann und das Labo

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    • Spezial: Der "alte" Mann und das Labo

      Nintendo ist dafür bekannt, mit seinen Produkten bei Jung und Alt für Spaß und Unterhaltung zu sorgen. Nintendos Marken wie Mario und Zelda sind mittlerweile nahezu allen Altersgruppen ein Begriff. Auch die neueste Produktreihe namens amiibo kommt generationenübergreifend gut an. Nun erweitert der Unterhaltungskonzern mit Nintendo Labo am 27. April sein Portfolio ein weiteres mal, wenn auch in enger Verbindung mit der Nintendo Switch.

      Wird es Nintendo erneut gelingen alle Menschen, egal welchen Alters, Geschlechts und welcher Videospiele-Affinität, zu begeistern? Nachdem ich ein paar Stunden bauen, spielen und entdecken durfte, bin ich mir da nicht wirklich sicher. Doch lest einfach meinen Kommentar dazu:

      Hier geht es zum Spezial!

      Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!
    • Super Artikel!

      Besonders gefällt mir, dass du die vielgepriesene "Kreativität" richtigerweise nur dem Dekorieren und den minimalistischen Möglichkeiten der Toy-Con Garage zuschreibst.
      Das simple Zusammenfalten der Modelle nach vorgeschriebenem Bauplan ist nämlich eigentlich sogar das Gegenteil von Kreativ.

      Um zu entscheiden ob LABO etwas für einen selbst ist, reicht eigentlich folgende Frage:

      "Würde ich mir das Gebotene als eigenständiges Spielzeug kaufen?"

      Würde ich mir in meinem Alter noch ein Spielzeugklavier kaufen? Einen simplen Angelsimulator? Ein mäßig gut funktionierendes RC-Auto mit Vibration statt Rädern?

      Wer hier ja sagt, der wird bestimmt viel Spaß mit Labo haben :)
    • @Limoncello

      Naja das trifft denke ich nicht ganz zu, denn zum einen bieten die Toycon durch ihre Interaktion mit der Labo-Software viel mehr Möglichkeiten, als die von dir genannten einfachen Einweg-Spielzeuge, zum anderen ist übehaupt noch nicht abshebar, wieviele Möglichkeiten die Entwicklungs- und Konzeptionsumgebungen und Werkzeuge der Toy-Con-Garage wirklich bieten, da die bisherigen bewertungen nur auf kurzen videoclips oder präsentationen beruhen ;)
    • @Sloppy
      Die Toy-Con Werkstatt ist halt beim Multi-Set sehr eingeschränkt und beim Robo-Set noch viel mehr. Aber wie ich im Kommentar geschrieben habe, hat Labo mit einem eventuellen Profi-Set, wo Nintendo einem auch Software-mäßig wirklich freie Gestaltungs- und vielleicht sogar Programmierfunktionen zur Verfügung stellt, viel Potenzial. Woraus man dann Sachen bastelt bleibt einem im Grunde auch selbst überlassen. Man könnte neben Kartonagen auch andere Materialien nehmen wie Holz oder auch Legosteine. Meiner Ansicht nach könnte man bereits jetzt z.B. das Haus aus diesen Dingen bauen.
    • ich finde diese ganze Debatte um LABO echt schräg. Diese Frage "könnte es auch mich ansprechen" finde ich irgendwie... ...komisch. Ich denke, wenn man Erwachsen ist und sich tatsächlich noch mit Lego Duplo die Zeit vertreiben würde (was ich persönlich äußerst merkwürdig finden würde aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung), der sollte sich LABO durchaus mal anschauen. Alle anderen sollten einen großen Bogen um LABO machen (es sei denn man hat Kids).

      So einfach kann man das erklären...
    • Naja ich finde diese (übrigens sehr deutsche) mentalität des Erwachsenseins durch abgrenzung vonvermeintlichem "Kinderkram" sehr schräg, da geht manin vielen anderen Länderneinfach sehr viel lockerer mit um. Aber in deutschland kommen bei Dingen die halt stark auch an Kinder adressiert sind oft so kommentare, wie: "also als erwachsener Mann würde ich mich mit sowas ja nicht unter Leute trauen", oder im Positiven: "als 6-12 jähriger hätte ich das sicher gefeiert", oder als Ausrede: "wenn ich Kinder hätte würde ich mir das ja sofort kaufen" anstatt einfach nur zu sagen "ist halt nicht mein ding". Klar,in anderen Ländern gibtes das Phänomen natürlich auch, aber irgendwiehabe ich das gefühl,daswir in Deutschland besonders große Adoleszenskomplexe haben. Sei wie du bist und genieße es!

      @FALcoN
      Aber woher weist du denn wie ob und wie eingeschränkt die Werkstatt ist? Bisher gibt es doch nur Videos oder? Wirklich antesten konnte denTeil doch eigenlich noch niemand. Aber das dieumgebung wahrscheinlich keine entwicklungsumgebung für anspruchsvolle virtuelle Inhalte wird finde ich eigentlich gut, denn so kann man sich erstmal auf die wesentlichen ein- und ausgabemöglichkeiten konzentrieren und vor allem erstmal mit den haptischen und "plastischen" möglichkeiten zu experimentieren was finde ich oft viel anregender wirkt als die rein virtuelle schöpfung neuer konzepte.

      Ich sehe das Potential von Labo ähnlich wie damals bei Harry Potter, vor Harry Potter gab es auch gute Kinderbücher, aber Harry Potter hat ganze generationen wieder zurück ans Buch gebracht.
      Ähnlich gab es vor Labo schon viele gute Kreativspielzeuge, aber ich traue Labo tatsächlich zu, das es viele, die sich vorher eben nie wirklich oder eben nicht mehr mit "handfester" Kreativität und Gestaltung beschäftigt haben zu erreichen. Ich habe jedenfalls oft genug erlebt, das zum ausbrüten guter Konzepte eben nicht nur verkopftes entwickelnsondern wortwörtlich auch das begreifen und erfassen und das geht eben nur mit den Händen.

      Ich finde es tatsächlich sehr geil, dass nintendo gerade vor allem leute einstellen, die wie Miyamoto es schon gesagt hat, nicht nur hinterm bildschirm hocken, sondern auch mal ganz gerne durch den wald laufen (oder gelaufen sind :D).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sloppy ()

    • Ok, wenn das schon die Finale Version war und sie bis zum release nicht mehr allzu viel hinzufügen als das was du entdecken konntest, kann man ja wirklich nur noch hoffen das nintendo es nicht dabei belässt,sondern die möglichkeiten kontinuierlich erweitert.

      Aber ich denke das selbst mit diesen simplen Möglichkeiten viel mehr möglich ist als wir es uns im moment vielleicht vorstellen können, ich meine alleine die Ausschnitte die so in den Toy-Con-Werkstatt-Videos vorkamen, haben mich an einigen stellendoch sehr verblüft und lassen michjetzt schon übereigene Konzepte nachdenken.