Kommentar: Wird Nintendo Labo ein Erfolg?

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    • @Mudo Nö, denn es ging um die mittel- bis langfristigen Erfolgsaussichten, nicht explizit um den Sektor, in dem VR angewendet wird. Und das ist ja der Punkt, VR kann über das Gaming hinaus genutzt werden wie von Cyd beschrieben, was dann wiederum Einfluss auf den Erfolg haben wird. Labo steht und fällt mit der Funktion der JoyCons und wie lange sie von Nintendo genutzt werden.

      @Rincewind Da hast du natürlich vollkommen recht. Es ist auch immer noch ein Nischenprodukt, aber den Entwicklern stehen viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung und es wird interessant zu sehen, wie sie die ganzen Hürden überwinden wollen. Vielleicht wirds am Ende auch nur ein Erfolg für die Pornoindustrie.
    • An sich finde ich, dass Labo eine neue und durchaus kreative Idee von Nintendo ist und sind wir ehrlich:
      Es passt.

      Nintendo probiert immer ihr eigenes kleines Süppchen, gehen sehr oft und sehr gut den Weg der Innovationen und kommen dabei auf Ideen, die mich immer wieder erstaunen. Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dass der nächste Handheld von Nintendo nach dem Advance, einfach zwei Bildschirme hat oder sogar 3D ermöglichen könnte, ebenso wenig wie ich jemals erwartet hätte, ein Konsolen Spiel wie Skyrim, Zelda Breath of the Wild, Dark Souls oder Bayonetta tatsächlich portabel zu spielen.
      Sie gehen neue Wege und manchmal funktionieren sie und manchmal funktionieren sie nicht.

      Finde ich Labo daher interessant?
      Ja durchaus, denn es bietet viele Möglichkeiten im Bauen und Entdecken, es gehört dazu etwas zu schaffen und dann damit zu spielen, das kann für Kinder natürlich großartig sein und viele begeisterte Erwachsene sicher auch in seinen Bann ziehen.
      Als kreativer Mensch, der vieles ausprobiert, weiß ich dass es immer Menschen geben wird, die versuchen mehr aus etwas herauszuholen und wenn Labo nur den Weg ebnet, damit einige vielleicht dieser Ader ausdruck verleihen oder sie auf den Weg bringt, um vielleicht auch einmal Spiele zu programmieren... Why not?

      Werde ich mir Labo holen?
      Nein. Ich bin im Augenblick in so vielen kreativen und eigenen Projekten verwachsen und erweitere in alle möglichen Richtungen meine Interessen, da ist noch kein Platz für Labo (bei knapp 30 qm Wohnraum sowohl wörtlich als auch im übertragenen Sinne xD).

      Wird es ein Erfolg?
      Werden wir abwarten müssen. Vielleicht kommen neue Spiele für Labo, vielleicht neue Sets und neue Möglichkeiten. Vielleicht wird es irgendwann einmal einfach verschwinden und in einigen Jahren werden wir hier sitzen und uns fragen, was denn eigendlich aus Nintendos Pappspielzeug geworden ist. So oder so finde ich es gut, dass es Nintendo versucht und wenn Labo dazu beitragen kann, dass die Switch erfolgreicher wird... Was könnte man dagegen haben?

      Fazit:
      Das Special ist gut geschrieben und ich finde man sollte dem ganzen eine Chance lassen. Wir werden sehen, wie gut sich Labo im Vergleich schlägt und schauen was daraus wird. Warum so viele es mit VR vergleichen... Keine Ahnung aber darauf werde ich selbst nicht eingehen, weil es nicht zum Thema gehört.
      Der größte Feind des Menschen, ist der Mensch selbst. Welche Maus wäre schon so blöd, eine Mäusefalle zu erfinden? xD

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    • Zitat von Rincewind:

      Dann musst du den Leuten aber die Angst nehmen, dass VR gesundheitsschädlich ist. Übelkeit inklusive. Das ist eine Mammutaufgabe.
      Das ist bei Videospielen wahrlich ein Problem. Einige Spiele kann ich so gut wie gar nicht spielen (Robinson: The Journey z.B.), andere Spiele kann ich dagegen sehr lange spielen (z.B. Resident Evil 7). Das blöde ist, dass es oftmals keine Demos gibt, um ausprobieren zu können, ob einem schlecht wird oder nicht. Fände schon fast, dass Demos Pflicht sein müssten, um zu sehen, ob man mit dem Spiel klar kommt oder nicht.

      Außerhalb von Gaming hab ich VR auch schon ausprobiert. Z.B. im Europapark gibt es zwei Achterbahnen, die man auch mit VR-Brille fahren kann. Man fährt die richtige Achterbahn, sieht aber in VR z.B. ein Fantasy-Szenario. Ziemlich klasse. So kann man alten Achterbahnen, die nicht mehr sonderlich reizvoll sind, wieder mehr Pepp geben. Da der Körper dort auch genau das mitmacht, was man in VR erlebt, wird es hier weniger Probleme mit Motion Sickness geben... außer einem wird per se auf der Achterbahn schlecht.


      Zitat von Rincewind:

      Weitere technische Hürden sind das Gewicht der Brille und der Platzbedarf, den viele Wohnungen nicht bieten.
      Bei PSVR geht es mit dem Platz, nicht mehr als man z.B. für die Wii benötigte. Das interessantere Roomscale einer HTV Vive braucht da natürlich den nötigen Platz. Das Gewicht finde ich gar nicht mal so schlecht. Gerade die PSVR hat eine gute Lösung gefunden, drückt die Brille nicht ans Gesicht, sondern "schwebt" quasi eher davor. Da wird mir eher schon vorher schlecht, als dass sich das Gewicht bemerkbar macht.

      Wer VR mal ausprobieren möchte, ohne die ganze Hardware kaufen zu müssen, kann dies in solchen VR-Center machen. In so ziemlich fast jeder etwas größeren Stadt gibt es die. In Amerika gar recht coole VR Hallen. Da läuft man in real Life durch eine Halle, mit Gängen, Türen, Möbeln und Co. sieht das Ganze dann aber in VR, Ventilatoren, Wasserdüsen, Düfte usw. sorgen für weitere Immersion. In VR befindet man sich z.B. so in einem Ghostbusters Szenario wieder:



      Star Wars gibt es neuerdings übrigens auch.

      VR ist für den Massenmarkt noch Nische. Recht teuer, wenig "große" Spiele, viele Kompromisse die man damit eingehen muss. Aber anders als in den 90er Jahren, kann ich mir schon vorstellen, dass VR nicht wieder von der Bildfläche verschwindet. Gerade auch, da es in vielen anderen Bereichen seinen Platz findet, Gaming nur ein Bereich von vielen ist. Gibt schon jetzt so viele interessante Dinge die mit VR gemacht werden. Würde mich jedenfalls freuen, wenn es weiterhin unterstützt wird. Verkaufszahlen der Videospiele VR-Brillensind afaik auch gar nicht mal so schlecht, für solch eine Zusatzhardware, die quasi genauso viel kostet wie die Konsole/PC selbst.

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      Labo ist dann wieder was anderes. Das wurde nicht entwickelt, um sich in irgendeiner Weise durchzusetzen, eine Alternative zu sein. Es ist ein neuer, kreativer Ansatz, um sich mit Videospielen zu beschäftigen. Find es jedenfalls spannend und freu mich schon sehr drauf.
    • Ich glaube, das die meisten bei der Einschätzung des Potenzials von Labo einfach nicht Weit genug denken, denn die Werkstatt ist ja nicht auf Pappe angewiesen, sondern, könnte auch experimente mit allen möglichen materielien ermöglichen, sowie auch sozial interaktive spielszenarien ermöglichen, die neben den Joycon und der switch fast garkeine materialien benötigen.
      Ich möchte zum beispiel ein spiel entwickeln, das man komplett im dunkeln spielen kann, indem man zum beispiel nach einem objekt sucht, das mit einem ir-reflektor ausgestattet ist wobei einem nur die intensität und richtung der joycon vibration verrät wo sich das objekt befindet beziehungsweise wie nah man ihm schon ist, und wenn man es dann gefunden hat ist es entweder mit einem joycon verbunden auf dem man eine knopf- oder bewegungseingabe machen muss, oder es ist der switch bildschirm selbst, der aufleuchtet sobald man ihn berührt.

      Um das Potential von Labo wirklich verstehen zu können, muss man halt kreativ denken können, denn die möglichkeiten einer solchen IFTT-Umgebung gehen viel weiter, als man das erfassen kann wenn man nur "inside the box" denkt ;)
    • @Sloppy

      Ganz zu schweigen von der Toy Con- Garage, wo Kinder mit einfachen Befehlen das programmieren beigebracht wird...
      Ich denke, erfolgreich hin oder her, das es wirklich viele geben wird, die sich ausgiebig damit beschäftigen und völlig neue Möglichkeiten schaffen...
      Btw: die ersten Sets die nicht von Nintendo kommen wurden auch schon vorgestellt...
      Z.B. Ein Papp-Arcade Kabinett... ich bin gespannt...