Kimishima begründet seinen Rücktritt als Nintendo-Präsident und erklärt, wieso die Wahl auf Shuntaro Furukawa fiel

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Kimishima begründet seinen Rücktritt als Nintendo-Präsident und erklärt, wieso die Wahl auf Shuntaro Furukawa fiel

      Im Q&A-Segment des Investorentreffens, welches Nintendo vor einigen Tagen abgehalten hat, wurde Tatsumi Kimishima gefragt, warum er sein Amt als Präsident an Shuntaro Furukawa abgeben würde. Dieser begründete, dass er in seinem Amt zwei Rollen hatte: Den Launch der Nintendo Switch und dessen Vertrieb an die Konsumenten zu regeln sowie die Struktur der Direktion des Unternehmens so zu verändern, dass Entscheidungen schneller getroffen werden können – und somit auch die Ausführung verschiedener Projekte rascher vonstatten geht. Dabei wurde vor allem an eine neue Generation von Mitarbeitern gedacht, weswegen einige jüngere Senior Manager wichtige Entscheidungen trafen, die das Unternehmen schließlich zum heutigen Tag geführt haben. Dass diese Strategie aufging, kann man laut Kimishima an den Verkaufszahlen sehen, die wesentlich besser ausgefallen sind, als man erwartet hatte.

      Shuntaro Furukawa, so Kimishima, arbeitete mit ihm zusammen als General Manager des Corporate Planning Departments und half dabei, die verschiedenen Vorhaben voranzubringen. Er hat das neue, nicht-traditionelle, System der Leitung des Unternehmens ausgelotet. Daher ist es laut Kimishima der beste Zeitpunkt, ihn als Präsident einzusetzen – dadurch wird ein weiterer junger Mitarbeiter in eine Führungsposition bei Nintendo gebracht und kann den derzeitigen Pfad des Unternehmens fortführen.

      Etwas später holte Kimishima ein wenig weiter aus und plauderte ein wenig über Hiroshi Yamauchi aus dem Nähkästchen. Dieser war nämlich stets der Ansicht, dass es einen durch und durch unkonventionellen Geist benötigt, das Unternehmen Nintendo zu führen. Seiner Philosophie nach war es die Hardware, die die Grundlage dafür war, das Beste aus der Software herauszuholen. Dafür ging er immer aufs Ganze, akquirierte alle Mittel und machte keine halben Sachen – er wollte eine sture Person als Nachfolger, die sich von niemandem in ihre Pläne reinreden lassen würde.

      Kimishima zog schließlich eine Parallele zu Furukawa. Auch dieser ist laut ihm ein durch und durch eigenwilliger Mensch, der einen sehr starken inneren Willen besitzt. Er äußert ausformulierte Meinungen, versteht den Punkt von Nintendo und kann ihn mit seinen eigenen Worten wiedergeben. Genau dies macht ihn zum geeigneten Leiter des Corporate Planning Department, welches den Mitarbeitern von Nintendo die Firmenphilosophie und die Ziele des Unternehmens erklärt. Zudem hat Furukawa Erfahrung darin, außerhalb von Japan zu arbeiten – wo über die Hälfte der 5.500 Angestellten von Nintendo ansässig sind.

      Falls ihr euch jetzt noch für die Sicht von Shuntaro Furukawa interessiert, könnt ihr euch diese News durchlesen.

      Quelle: Nintendo
    • Ein schön geschriebener und informativer Beitrag, das gefällt mir. Weiter so. :)

      Zum Führungswechsel: Das ist die richtige Richtung, die Nintendo geht. Das war auch überfällig, man spürt die Modernisierung an vielen Stellen mit ihren positiven und teils auch negativen Seiten. Insgesamt ist das aber der richtige Weg - meiner Ansicht nach.
      Nintendo Network ID: BurningWave
      PSN: BurningWave91

      Konsolen: Wii U, 3DS, PS4, Switch
    • Also ich habe das Gefühl, dass Kimishima einen moderneren Führungsstiel als Iwata damals an den Tag legt.
      Aber wie gesagt, ist nur so ein Gefühl.


      Damals, bei Iwatas tot dachte ich mir, warum man wieder so einen alten Herren an die Spitze lässt.
      Wurde aber positiv überrascht, weshalb ich es jetzt sogar schade finde das er geht. Aber mit dem Alter durchaus verständlich.

      Zum neuen traue ich mich überhaupt noch nicht zu äußern.
      Habe keine Ahnung, aber davon viel ;)
      -------------------------------------------------------------------------
      Frank Drebin, Spezialeinheit.
      Spezielle Spezialeinheit der Spezialpolizei!