Spezial: Ich zocke also bin ich? – Eine philosophische Betrachtung von Videospielen

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    • Spezial: Ich zocke also bin ich? – Eine philosophische Betrachtung von Videospielen

      Bei vielen Spielen, wie Puzzle-Titeln, steht das Gameplay im Vordergrund, sodass der Spieler sich voll und ganz darauf konzentrieren kann, die Rätsel des Spiels zu lösen. Doch können Videospiele andererseits auch zu angeregten Diskussionen über Moral führen, wenn man über das Leben oder Sterben von Charakteren im Spiel entscheiden muss. Im meinem Spezial habe ich ausgewählte Videospiele genauer unter die Lupe genommen und ihre philosophischen Aspekte dargestellt. Wenn ihr also wissen wollt, welche philosophischen Themen ich in unterschiedlichen Spielen entdecken konnte, könnt ihr es hier nachlesen:

      Hier geht es zum Spezial!

      Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!
    • Bei The Witcher 3 gab es auch oft Situationen in denen ich mir dachte, ob ich mich jetzt richtig entschieden habe oder vielleicht doch besser anders hätte entscheiden sollen.
      Da wäre zum Bespiel die Quest mit den Hexen, die ein paar Waisen Kinder unter ihrer Obhut großziehen. Ohne diese wären sie vermutlich Dieben, Krankheit oder Sklaverei, usw. zum Opfer gefallen. So werden sie gemästet, bis sie sozusagen reif für den Kochtopf sind.
      Man kann diese Kinder nun retten in dem ein Baumdämon befreit wird, der den Kindern zu Hilfe eilt, der aber dafür aber ein ganzes Dorf auslöscht und somit auch weiterhin Unheil in der Welt anrichten kann oder ihn vernichten bzw. auch ignorieren, die Kinder bleiben aber dann ihrem schmackhaftem Schicksal überlassen. Selbst wenn man dem Dämon die Hilfe zur Befreiung zugesagt hat, kann sich der Spieler immer noch dazu entscheiden ihn doch zur Strecke zu bringen, die Kinder bleiben dann aber verloren.

      Schon interessant, wie manche Spiele einen über die eigenen moralischen Entscheidungen grübeln lassen können. :)
      I am thou, thou art I...
      Thou hast acquired a new vow.

      It shall become the wings of rebellion that breaketh thy chains of captivity.

      With the birth of the Switch Persona, I have obtained the winds of blessing that shall lead to freedom and new console power...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Solaris ()

    • Sehr interessanter Artikel, danke dafür!

      Um ehrlich zu sein, betrachte ich Videospiele nicht auf diese Sichtweise.
      Ich weiß, dass das alles nicht real ist und es sich eben nicht um Menschen handelt und daher mache ich in Videospielen meistens Dinge, die ich im realen Leben nicht tun würde.
      GTA V habe ich z.B. nie durchgespielt, weil ich immer wieder mehr Spaß daran finde, einfach verrückte Sachen zu machen.
      GTA bietet einem da auch ziemlich krasse Möglichkeiten.

      Müsste ich mich im Spiel entscheiden, wer sterben soll, damit die Story weitergeht, würde ich einfach per Zufall wählen und ausprobieren. Hauptsache, es geht weiter. Es sind für mich nur Pixelansammlungen, da mache ich mir keine ernsthaften Gedanken drüber.
      Habe Skyrim nie gespielt, aber wenn man auch einfach die Entführerin umbringen kann, dann könnte man ja trotzdem noch die 3 Gefangenen töten, dann ist es wenigstens fair, weil nicht nur einer den virtuellen Tod sterben muss. :)
    • @alfalfa

      Wenn das Spiel storyorientiert ist und die Story gut ist, sollte es dir aber schon etwas ausmachen, wenn ein Charakter stirbt. Ansonsten hat die Story nicht funktioniert.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon
    • @alfalfa

      In Film stirbt auch niemand wirklich und alles ist nur Fiktion. Dennoch muss mich der Film emotional mitnehmen, damit er mir gefällt. Auch ein storyorientiertes Spiel ist für mich uninteressant, wenn ich nicht in die Welt eintauchen kann und mich die Geschichte mitnimmt.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon