Ehemaliger Präsident Kimishima äußert sich dazu, womit der kostenpflichtige Online Service begründet wird

  • Mitunter mit kritischen Fragen gingen die Investoren in die Fragerunde des letzten Investorentreffens von Nintendo. Eine dieser kritischen Nachfragen drehte sich um den im September startenden Service Nintendo Switch Online. Sollte man aufgrund des kostenpflichtigen Online-Services befürchten, dass sich die Spielerzahl von Spielen wie Splatoon 2 in Zukunft verringern würde? Und womit könne Nintendo begründen, dass das Online-Spielen demnächst bezahlt werden müsse? Kimishima stellte sich dieser Frage und verwies zunächst auf die Vorteile von Nintendo Switch Online. Der Kunde müsse nur 300 Yen (bei uns 3,99 €) für einen Monat und 2.400 Yen (bei uns 19,99 €) im Jahr zahlen, um den Dienst nutzen zu können. Dafür hätte man Zugriff auf die Nintendo Switch Online-App, mit der man mit Freunden über Voice-Chat kommunizieren könnte. Man werde ebenfalls NES-Titel online spielen und seine Speicherdaten in die Cloud hochladen können, um diese zu sichern. Letztlich will man durch neue Inhalte die in der Frage angesprochenen Services (und auch Spiele) attraktiver gestalten, um die Kosten von Nintendo Switch Online zu rechtfertigen.


    Seht ihr die von Kimishima genannten Aspekte als gute Kaufgründe für den Online-Service an? Welche anderen Vorteile würdet ihr euch von Nintendo Switch Online wünschen?


    Quelle: Nintendo

  • Also ich würde die Nintendo Switch Online-App ja nicht unbedingt zu den Vorteilen zählen...

  • "Dafür hätte man Zugriff auf die Nintendo Switch Online-App, mit der man mit Freunden über Voice-Chat kommunizieren könnte."


    Mir platzt jedes Mall der Kragen, wenn ich sowas lese! X(
    KEINER will eure Müll-App! Kostenlose Dienste wie Discord, Team Speak oder auch Skype sind seit Jahren etabliert und Standart. Inzwischen mache ich es eher so, dass ich mir Discord über App einfach so dazustecke, um mit anderen Spielern zu chatten. Bei PlayStation und Xbox ist die Funktion seit fast einem Jahrzehnt im System integriert. Nintendos Voice-Chat soll doch eigentlich eine Alternative sein. Außerdem hat Fortnite vor kurzem gezeigt, dass Voice-Chat eben auch ohne irgendeine Zusatz-App geht! Was wollen die dann machen, den Voice-Chat etwa sperren? ||

  • Ist irgendwie schon schwierig ein Bezahlabo zu rechtfertigen, wenn man den Voicechat des Online-Vorzeigetitels Splatoon 2 umständlich auf eine Smartphone-App auslagert. Ich will auf der Switch online spielen, es mit einer Handy-App zu rechtfertigen ist ganz schön bescheuert. Die App ist ganz nett, alle wesentlichen Funktionen müssen aber ohne Handy möglich sein.

  • Gute Kaufgründe ? wohl kaum. Die App für Voice Chat ist eine naja schlechte Lösung wenn man ehrlich ist, zumal Fortnite einen richtigen Voice Chat bereits vorgemacht hat.
    NES Titel.. hm ja ok, sind halt Klassiker aber auch dafür kaufe ich mir kein 20€ Abo. Der einzige Grund weshalb man darüber nachdenken kann, ist die Cloud.
    Würde da noch irgendwo "Stabile Server" stehen dann wäre, zumindest für mich persönlich, ein größerer Anreiz gegeben.

  • -"Nur" 20€ für etwas, dass vorher kostenlos gewesen ist
    -Voice Chat geht über Discord kostenlos
    -NES-Titel interessieren mich überhaupt nicht (mehr)
    -Cloud als einzige Möglichkeit, die Speicherdaten alternativ zu sichern. Kostenlos auf SD-Karte und USB geht ja nicht. Anscheinend, um gegen Hacking zu schützen. Was gebracht hat es nicht.


    Da könnte natürlich noch etwas kommen, dass den Service lohnenswert macht, aber ich glaube leider nicht daran. Mir persönlich ist der Service die 20€ nicht wert.

  • Oh, mann.


    Nintendo wird keine Server einsetzen, weil die Spiele nicht so programmiert sind. Das bisherige System funktioniert gut, solange man aktiv die Leute filtert, denen ihre eigene Internetqualität egal ist. Das kann man bei Splatoon super sehen. In den höheren Rängen treten nur die normalen Ausfälle auf, während beim Splatfest fast jedes zweite Match mit mindestens einem Disconnect endet, weil wieder alle Spieler in einem Pool enden.


    Die OnlineApp ist Mist. NIEMAND nutzt die, weil es kompliziert ist, im Kabelsalat endet und am Ende entscheidet, welcher Akku als erstes aufgibt, wie lange das Spielerlebnis dauert.


    Die sollen das Splatnet zeug für die anderen Spiele machen und den VoiceChat klamheimlich entsorgen und ordentliche Kopfhörer anbieten.

  • Freue mich auf den Service die ganzen banausen die nicht verstehen dass zb die app immer noch in einer beta Phase sich befindet kann man nicht ernst nehmen.


    Leute die eine schlechte Leitung haben aber meinen immer online spielen zu müssen werden wohl damit abgeschreckt sich den Service zu holen was ich gut finde.


    Klassiker online zu spielen feier ich auch.

  • Benutze die App für Infos zu Splatoon 2 wie der Maprotation oder wer in welchem Splatfest-Team ist von den Freunden.
    Kann mich über den Voice Chat nicht beschweren, klappt bei mir super und der PC muss nicht die ganze Zeit an sein.
    Wem das nit passt soll halt zu Discord und co gehen, aber bitte der Community hier das ewige Gejammer ersparen, das man seit Launch der App immer nur von den selben ertragen muss.

    Einmal editiert, zuletzt von Skerpla ()

  • Marketing bla-bla "Der Kunde müsse nur 300 Yen (bei uns 3,99 €)" selbst das ist zuviel für eine nicht vorhandene Server-Struktur und nein die NES Spiele und der Cloud speicher machen es nicht besser.


    Ich will echt nicht rumhaten aber Nintendo hatte seine Chance zuzeigen das man etwas für sein Geld bekommt in den sie Mario Kart 8 DX, Splatoon 2 oder Mario Tennis vernünftige Server aufstellen.


    Ich denke sobald der Service an den Start geht wird sich vom Online Gameplay nichts ändern außer das wir dafür bezahlen. :(

  • Wie gut das Nintendo derzeit kaum Onlinespiele außer Splatoon besitzt die mich dazu zwingen... eh verleiten würden zu bezahlen. Als hätte ich nicht schon genug Rechnungen monatlich zu begleichen. Wenn jetzt auch noch Google, Youtube etc. nachziehen bleibt mir gar nichts mehr am Konto übrig.

  • Alle regen sich auf... und am Ende holen es sich eh fast alle. :dk:


    Die ganzen Zweifler unter euch, die erst noch einen Grund brauchen, sind sowieso nicht die Zielgruppe. Dann zockt eben nicht mehr online. Nintendo hat mit einkalkuliert, dass dann nicht jeder mehr online spielt.

  • Für beide Seiten eine win-win Situation. Nintendo erhält zukünftig Geld für den Online Dienst und geneigte Spieler dürfen dafür bezahlen und sich einbilden, dass jetzt alles viel besser und runder läuft. :thumbsup:

    Man stelle sich vor: ein Atheist, ein Philosoph und ein Theologe sind zusammen in einem dunklen Raum gesperrt. Sie sollen eine schwarze Katze finden: Der Atheist sucht erst gar nicht. Für ihn steht fest: Es gibt keine schwarze Katze in diesem Raum. Der Philosoph tappt fleißig im Dunkeln herum, um die Katze zu suchen. Aber seine philosophischen (Be-)Griffe sind ein Haschen nach Wind. Der Theologe schreit sogleich: „Ich hab sie!“ Es ist aber nur eine Behauptung.


  • Man merkt einfach extrem, dass Nintendo diese Schiene nur fährt, weil es Microsoft und Sony erfolgreich machen. Nintendotypisch hat man sich aber absolut keine Mühe gemacht, den Service attraktiv zu machen. Man kann:


    - Online-Spiele spielen, die abseits von Matchmaking keine Server nutzen, weswegen hier kein Geld in eine bessere Struktur hinfließt und die Spiele daher genauso bescheiden wie vorher laufen


    - eine App nutzen, die sich wünscht, Discord oder Skype zu sein


    - NES-Spiele spielen. Was würde ich im Jahre 2018 ohne geile Klassiker wie Ice Climber oder Balloon Fight machen? Wer braucht da schon SNES, N64 oder GC-Spiele?


    - Cloud-Speicher nutzen. Weil Nintendo im Jahre 2018 zu inkompetent ist, Back-Ups auf einer SD-Card zu ermöglichen und somit Cloud-Saves nicht zwingend nötig wären.


    - Rabatte bekommen im eShop. Rechne mit Angeboten im Stile von My Nintendo


    Ich habe prinzipiell nichts dagegen, für online zu bezahlen, hier hat man aber einfach das Gefühl, ins Nichts zu zahlen. Nintendo macht es sich hier viel zu einfach und verlässt sich darauf, dass die Leute einfach ohne nachzudenken zahlen. Da hat man am Ende glaube ich sogar von GEZ-Gebühren mehr.

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