Arena of Valor – Wir haben nachgefragt: Viele spannende Details zur Nintendo Switch-Version des beliebten MOBAs

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Arena of Valor – Wir haben nachgefragt: Viele spannende Details zur Nintendo Switch-Version des beliebten MOBAs

      Im Rahmen der gamescom 2018 bot sich uns nicht nur die Gelegenheit, einen Blick auf die kommende Nintendo Switch-Version des Multiplayer Online Battle Arena bzw. MOBA “Arena of Valor“ zu werfen, sondern im Gespräch mit dessen Game Operation Manager beim chinesischen Großunternehmens Tencent, Edward Zhihong Gan, einige spannende Details ans Tageslicht zu bringen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen – wenn ihr Fragen habt, ab damit in die Kommentare!

      Das Free to Play-System
      Bei Arena of Valor handelt es sich bekanntermaßen um ein Free to Play-Spiel, das bereits auf Smart Devices erhältlich ist. Standardmäßig stehen euch von den aktuell 71 Helden nach eurem ersten Spielstart 3 zur Auswahl. Darüber hinaus kommt ein wöchentliches Rotations-System zum Einsatz: In jeder Woche werden euch darüber hinaus zusätzlich 7-10 andere Helden kostenlos zur Verfügung stehen. Alle Helden sind natürlich mit der zu erspielenden Ingame-Währung, Gold, erwerbbar. Ein Bundle, sodass ihr direkt alle Helden zu einem vergünstigten Preis für echtes Geld kaufen könnt, wird es vorerst übrigens nicht geben – gänzlich abgeneigt schien Zhihong Gan von dieser Idee allerdings nicht zu sein.

      Ausschließlich online – und doch mobil
      Starten könnt ihr Arena of Valor lediglich, wenn euch eine Internetverbindung zur Verfügung steht – Tencent will sich ausschließlich auf Online-Gefechte gegen andere Spieler fokussieren. Dies widerspreche dem eigentlichen Konzept der Nintendo Switch, könnte man meinen, doch Zhihong Gan erläutert dies folgendermaßen: Der tragbare Aspekt der Nintendo Switch komme nicht nur zum Tragen, wenn man beispielsweise in der Bahn spielen wolle, wo es hierzulande natürlich nicht unbedingt vorkommt, dass man über eine Internetverbindung verfügt. Stattdessen würden sich kurzweilige Partien in Arena of Valor beispielsweise auch dann anbieten, wenn man etwa eine kurze Kaffeepause einlege – oder natürlich auch beim täglichen Geschäft im stillen Kämmerlein. Insbesondere die primäre Charakteristik von Arena of Valor weiß Zhihong Gan dabei hervorzuheben: Im Vergleich zu anderen Genrevertretern dauern die Partien in Arena of Valor mit durchschnittlich etwa 15 Minuten nicht allzu lange, was bereits dem tragbaren Aspekt der Smart Devices zu gute kam.

      Globale Server
      Dies überschneidet sich auch mit einer der großen Änderungen am Spiel, die seit der Closed Beta im frühen Sommer getätigt wurden: Im Gegensatz zum damaligen Build und auch zur Mobile-Version setzt die finale Nintendo Switch-Version auf globale Server. Egal, ob man sich auf Reisen in anderen Kontinenten befindet oder ob man das Spiel in einem anderen Land herunterlädt: Man spielt immer dieselbe Version von Arena of Valor und kann stets auf denselben Servern spielen, ohne sich beispielsweise einen neuen Account anlegen zu müssen.

      Keine simple Portierung
      Generell unterscheidet sich die Nintendo Switch-Version ziemlich stark vom vermeintlichen Vorbild, wie man es von Smart Devices kennt. In unserem Gespräch wurden wir irgendwann berichtigt, da wir ständig von einer “Portierung“ gesprochen hatten – bei der Nintendo Switch-Version handle es sich um ein von Grund auf neu entwickeltes Spiel, das aber natürlich große Ähnlichkeiten mit der Mobile-Fassung aufweise. Die offensichtlichsten Unterschiede sind natürlich die Steuerung und die Optik: Grafisch wurde Arena of Valor ordentlich aufgehübscht, sodass es sich auch auf einem großen Bildschirm ansehnlich präsentiert, und die Steuerung wurde natürlich komplett überarbeitet. Dies hat allerdings größere Auswirkungen, als man zunächst vermuten würde: Da sich die von Smart Devices gewohnte Touch-Steuerung komplett anders aufs Gameplay auswirkt, haben einige Helden in der Nintendo Switch-Version gänzlich andere Stärken und Schwächen, als man das gewohnt ist – ähnlich, wie es sich beispielsweise im Vergleich zwischen einem PC- und Konsolen-Shooter verhält. Dahingehend wurde allerdings auch die komplette Heldenbalance des Spiels angepasst. Das Resultat: Auf der Nintendo Switch wird sich ein gänzlich anderes Meta etablieren, als dass das Arena of Valor-Veteranen von Mobile-Plattformen gewohnt sind.

      Plattformwechsel ohne Verluste
      Mobile-Veteranen ist ein gutes Stichwort: Solltet ihr Arena of Valor bereits aktiv gespielt und bereits eine Menge Helden freigeschaltet haben, so müsst ihr euch keine Sorgen machen, dass ihr im Fall eines Wechsels auf die Nintendo Switch-Version wieder bei Null anfangen müsst. Anhand eurer freigeschalteten Helden in der Smart Device-Version werdet ihr in der Nintendo Switch-Version eine entsprechende Menge an Gold gutgeschrieben bekommen. Wie dies im Detail abläuft, können wir jetzt natürlich noch nicht sagen.