Nintendo begründet, wieso man für Voice-Chat auf eine eigene Smart Device-App setzt

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    • Den einzigen Grund den Voice-Chat auszulagern sehe ich, um Kindern vor Ausdrücken anderer zu schützen.
      Daher hat Nintendo in der Vergangenheit im Bereich des Voice-Chats wenig Möglichkeiten geboten.
      Ich denke immer noch, dass dies der wahre Grund ist. Das was Reggie erzählt macht keinen Sinn. Selbst, wenn das der wahre Grund ist, benötigt Reggie andere Berater. Wenn man das mit den Kindern angesprochen hätte, hätte man das meiner Meinung nach akzeptiert und nicht mehr so extrem darauf herumgeritten. So bleibt der Beef bestehen.
    • Das ist doch purer Bullshit. Wenn man nach dieser Logik geht spielt man im Park auch oder im Bus wohl auch online. Und dafür wäre auch ne Verbindung zum Internet notwendig und man könnte direkt zum integrierten Chat wechseln.

      Es spricht doch nichts dagegen für beide Lösungen integriert und übers Smartphone. Dann könnte jeder seine präferierte Lösung benutzen.
    • @Nicknator

      Die sind eine Minimalminderheit. Wenn 98% der Menschen Smartphones nutzen, wartet nun Mal keiner darauf bis diese letzten 2% auch nachziehen. Smartphones werden schon in vielen Bereichen vorraussetzt. Zu ignorieren, dass das Smartphone fester Bestandteil unserer Gesellschaft ist, ist auch Realitätsverweigerung.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon
    • @era1Ne

      Sollte eine Switch Pro geben. Wird sie sicherlich das Voicechat integriert haben.

      Wahrscheinlich auch die Möglichkeit Bluetooth Headset anschließen zu können

      Ich gehe immer noch davon aus.

      Das der Voicechat wegen Ressourcen ausgelagert wurde und nicht weil sie dachten es wäre cool und innovativ.

      Das OS nutzt ja auch nur 200KB RAM und ist Spartanisch.

      Würde man den Wünschen der Spieler nach gehen frisst es auch mehr ram.
      Was wieder den Spiele. Fehlen wird

      Viele Design Entscheidungen sind zu Lasten der Performance entschieden wurden und nicht, weil es toll sein könnte.

      Da braucht Reggi nichts schön reden
    • @Rincewind Und von welcher Quelle hast du's? Ich weiss dass fast jeder ein Smartphone besitzt, aber 98 % halt ich für übertrieben. Vor allem Nintendo vergisst, dass es ältere Menschen gibt die nur Tastenhandys besitzen.

      Wie soll das dann gehen?

      Und das Reggie die App gut reden muss oder tut find ich lächerlich. Die Smartphone App ist nicht INNOVATIV, es ist der größte, umständlichste Müll den es gibt. Ob sie's fixen werden bezweifele ich.
    • Unglaublich, sowas macht mich dann schon fassungslos und ich frage mich, ob ich nicht besser damit aufhören sollte, so etwas als Konsument auch noch zu unterstützen.

      Die 20 Euro im Jahr sind echt geschenkt, aber ich werde den online Service nicht kaufen, zum einen weil ich ihn schlicht nicht brauche, zum anderen weil das mit der Smartphone App, dem fehlenden Voice Chat auf der Switch on Board und die völlig unlogischen, realitätsfremden Begründungen dazu mich tatsächlich schockieren. Da fühle ich mich ja noch mehr verarscht als von VW oder der deutschen Bank.

      Das ist wirklich durch die Bank weg Bullshit und die Ignorante Haltung, die Nintendo bei solchen Sachen an den Tag legt, wird (wie bei der WiiU) auch noch zu einem Problem in der Switch Ära werden. Ich schätze sie hätten bis heute 20-30% mehr Konsolen abgesetzt, wenn man 2,3 Entscheidungen mal überdacht hätte.
    • Diese Argumentation ist doch an Marketinglächerlichkeit kaum zu übertrumpfen...

      Das wirkt wie argumentativ hingebogen... und überhaupt, was ist das für ein Journalist, der nicht nachhakt, weil Marketinghampel xy Teile der Frage ignoriert?
      aber was rede ich... Journalisten sind halt auch nicht mehr das was sie mal waren. Da verkommt jede Fragestunde zum reinen runterdräschen von Marketinggeblubber, ohne Selbstreflexion, ohne Auseinandersetzung mit Entscheidungen, die der Kunde als Fehlgriff ansieht....

      Solange aber Leuten wie REggie eine Plattform geboten wird und man somit einzig von der Präsenz eines Phrasendräschers profitieren, egal was der von sich gibt, wird sich an der Bisshaftigkeit von Journalisten nichts ändern. Da wird man eher zum Wohlgefallen kuschelige Fragen stellen als einen Marketinghampel kritsich in die Zange zu nehmen, denn die Angst plötzlich nicht mehr vorab bemustert zu werden und damit die eigene Daseinsberechtigung in Frage zu stellen, statt gewisse Prinzipientreue zu wahren, ist die Folge...
    • @Moe Skywalker

      Na ja. Er wird nachlassen. Einige werden sicher dabei bleiben, aber vielen wird das irgendwann zu blöd. Der Rest wird dann eine neue Sau finden, die man durchs Dorf jagen kann.

      Prinzipiell wünsche ich aber keinen Shitstorm Erfolg. Für mich ist das eine primitive, abscheuliche Art seinen Unmut zu äußern. Das geht auch zivilisiert.

      Früher wars der Mob mit den Mistgabeln. Heute ist es der Shitstorm. Nur weils digital ist, macht es die Sache nicht weniger primitiv und nicht besser.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon
    • @Rincewind
      und gerade weil es so einfach ist einen Scheißesturm anzuzetteln, ist es für Unternehmen geradezu einfach Dinge vorauszusehen und von vorn herein gar nicht aufkommen zu lassen.

      Oder haben die Nintendoverantwortlichen tatsächlich geglaubt, in Zeiten von built in voice systemen in andere Konsolen - schon zig Generationen vorher - plötzlich ungeshitstormt ihren halbgaren handy chat rümpel auf die Kundschaft loslassen zu können?

      Oder ist NIntendos Unwillen einfach nur die Art zu zeigen, dass man bewährte Sachen bewusst nicht integriert, damit man sich einfach nur abgrenzt? und an welcher Stelle stehen überhaupt die Wünsche der Kunden? Wenn man die Meinung des Internets nicht hören will, dann soll man gefälligst alle sozialkanäle auf denen man sein marketing geblubber tötet, dicht machen... schließlich ist das Internet keine Einbahnstraße auf der nur das passiert was Konzernen passt.
      Immerhin sollen wir den Zenober den Nintendo für den heiligen Gral hält, bezahlen und nutzen...
      und genau ab diesem Moment hat der Verbraucher das Recht auch zu sagen was Mist ist.
      Ob Nintendo zuhört oder sich mit fadenscheinigen Argumenten, die aus einem Schulheft eines Erstklässlers stammen könnten, oder der PR Sprecher der in einer surrealen Parallelwelt zu eben scheint, bedient... ist deren Sache. Es ist aber unumstößlich, dass man eine Haltung und Meinung zu etwas haben darf und sogar muss, wenn eine Firma so dermaßen penetrant seine Produkte bewirbt und sich für jede Entscheidung mit so lächerlichen Argumenten glaubt, sich erfolgreich rechtfertigen zu können um bloß nichts am status quo zu ändern und auf das geforderte vom Kunden einzugehen. hat so etwas von merkelscher sturkopfpolitik...

      vielmehr machen sie sich mit diesen Äußerungen - zumindest außerhalb Japans - äußerst lächerlich