Davids Blickwinkel: Lasst endlich eure belanglosen Story-Kampagnen weg!

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    • Zitat von otakon:

      Ich finde nicht das man sich in einem Spiel auf eine Sache konzentrieren muss, man kann gut sowohl Single als auch Multiplayer einbauen, man muss sich nur Mühe dabei geben.
      Das hat nichts mit Mühe zu tun. Du kannst beim Großteil der Entwickler davon ausgehen, das sie sich Mühe geben, vorallem große Studios die auf professioneller Basis arbeiten. Ich weiß, die Leute hauen wirklich gerne dieses "Faulheits" Argument raus, vorallem bei Spielen wie Call of Duty, wo entweder die Spielemechaniken stehen, oder die alte Engine wiederverwendet wird, nur mit Faul hat das selten was zu tun, da steckt oftmals trotzdem noch enorm viel Arbeit und "Mühe" dahinter. Da gibt es genügend Gründe, warum etwas bei einem Spiel schief läuft... bspw. man arbeit an der Zielgruppe vorbei oder aber man arbeit zusehr auf eine Zielgruppe hin, da gibt es genügend weitere Aspekte auf die ich nicht näher eingehen werde.

      Allerdings hat er im großem und ganzem nicht Unrecht, das bei solchen Aspekten die gröbsten Schnitzer A: am Fokus und B: an den Ressourcen liegt. Es ist einfach Fakt, das jedes Spiel einfach ein gewisses Budget hat, mit evtl. noch in einen gewissen Rahmen einen Polster für Probleme. Wenn ein Spiel, das eigentlich im Kern ein Multiplayer-Spiel ist plötzlich einen umfangreichen oder zumindestens in manchen Fälle einfach nur einen "teuren" Singleplayer implementieren will, "kann" es dem Multiplayer Schaden weil Ressourcen die man "theoretisch" für den Multiplayer nutzen hätte können, nun für den Singleplayer "verschwendet". Vielleicht hätte es im Falle von Battlefield oder Call of Duty nicht automatisch für eine bessere Qualität gesorgt, aber es hätte evtl. den Season Pass erspart weil die Ressourcen wo anders angesetzt hätten werden können und auch der Preis des Spielbudgets gesunken wäre... Motioncap, Voiceacting, Wrting etc etc das kostet alles (unglaublich)viel Geld.

      Und Fokus auf eine Sache sollte doch irgendwo logisch / nachvollziehbar sein, wenn man sich einer Sache voll und ganz widmet, kommt oftmals mehr heraus als wenn man (halbherzig) mehrere Sachen macht. Wenn du bspw. ein Thema in der Schule hattest wo du ein Referat / Power Point Präsentation machst, dann wirst du ja auch nicht zwei Themen genommen haben sondern nur eines, und auf das hast du dich konzetriert weil anders kann es schnell dazu führen, das du Kompromisse eingehen musst. Im übertragenen Sinne trifft das auch im großen und ganzen auf Videospiele. Natürlich gibt es auch Beispiele wo beides im einem geht. Es kommt immer auf das Spiel, das Genre und das Konzept an. Wie greifen Funktionen ineinander über. Das Spielgefühl von Multiplayer und Singleplayer sind meist anders, du musst anpassungen mach in Punkto Engine für Movement, was gibt die Engine her in Punkto AI, Waffenbalncing etc... selbst wenn du versuchst alles seperat zu halten, ein paar Dinge sind schon in Verbindung. So einfach wie es deine Aussage klingen lässt mit "Mühe geben" ist es einfach nicht. Und manche Spiele(reihen) täten wirklich daran gut, sich auf eines der beiden Konzepte zu konzentrieren, damit wirklich das bestmögliche rausholt. Es gibt aber auch Spiele wo eben der Fokus daran liegt, eben beides in einer Balance zu liefern, das vielleicht das Spiel nicht in seinen Einzeldisziplinen nicht perfekt ist, aber dafür als Gesamtwerk etwas bieten mchte.

      Und das ist halt das Problem das ich bei dem Argument des Themenerstellers sehe, das mir das ganze viel zu Pauschal ist. Call of Duty hat das ganze nicht's mit Mut oder Fokus zu tun, wenn man auf einen Singleplayer beschneidet, weil der Fokus bei Call of Duty halt nie alleine im Multiplayer war, sondern ein Paket aus beidem zu liefern. Das man jetzt aufgrund möglicher Umstände (bspw. Blackout) auf einen Singleplayer verzichtet, beschreibt eher einen fehlenden Fokus als einen tatsächlichen Fokus, und da hilft auch nicht das Argument das in seinem Augen der Multiplayer dadurch besser geworden wird. Außerdem bezweifle ich und behaupte ich ganz dreist, das im Falle des Splatoon Singleplayer / Kampagne Nintendo nicht wirklich Ressourcen eingebüßt hat... aber auch stellt sich halt das Problem das Splatoon einen sehr speziellen Singleplayer hat, der sich halt von einem traditionellen Singleplayer abhebt. Macht es dann, vorallem im Vergleich zum Multiplayer, eher etwas für die Nische als wirklich was für den Mainstream. Aber meines Erachtens schlecht ist der bei weitem nicht, da kenn ich andere Beispiele wo ein Singleplayer auf dem Multiplayer aufbaut aber mäßig umgesetzt ist, man siehe bspw. battlefront 2 (classic) oder Titanfall 1. Oder Red Orchestra was dir ein schlichtes Briefing gibt, aber im Endeffekt ist es "nur" der Multiplayer-Modus mit bots.

      Nintendo hat sich bei Splatoon aber wirklich etwas einfallen lassen und es greift gut in dem Multiplayer über. Es ist halt nur nicht die typisch storyfokusierte Singleplayer-Kampagne wie man sie eben von der Konkurrenz kennt...
    • "Niemandem ist durch ein breites Spektrum an qualitativ durchschnittlichem Inhalt geholfen."

      Wenn dem so sein sollte, dass es nur entweder "durchschnittliche Inhalte" oder "überdurchschnittliche Inhalte" gibt, die Entwickler es anders nicht gebacken bekommen, dann ja, dann wäre es wünschenswert. Dem ist aber doch überhaupt nicht so!? Gerade in CoD schnitten sowohl SP und MP doch immer sehr gut ab. Als nur durchschnittlich wurden die doch nicht angesehen. Bei Battlefield schnitt der SP meist schlechter ab, aber allgemein kann man diese Formel/Aussage und gerade speziell bei CoD mMn nicht anweden.
    • Call of Duty hat für mich weder eine interessante Singleplayer Erfahrung noch eine interessante Multiplayer Erfahrung. Es war in beidem sehr schlecht. Zumindest das eine was ich besitze und bereue es gekauft zu haben.

      Bei Splatoon empfinde ich den Singleplayer als richtig sinnfrei. Was für zwischendurch wenn man Zeittotschlagen will.

      Wir haben das Jahr 2018 und für mich hat eine gute Singleplayer Erfahrung glaubhafte Welt, interessante Story und natürlich interessantes Gameplay was mich auch mit der Welt verbindet. Und für mich gibt es genug Spiele sowohl auf Nintendoseite als auch auf Sony/Microsoft Seite die das einfach nicht hinbekommen. Während Sony oft zu tief in ihrem Filmgeschäft verwurzelt scheint, haben wir auf Nintendoseite das genaue Gegenteil. Ich gebe aber zu scheint das beide anfangen zu lernen was ich von modernen Singleplayer Games einfach erwarte.
      Most Wanted? Xenoblade was sonst!
    • geht mir eher andersrum, ich hab bei Splatoon etwa fast nur die Einzelspielermodi gespielt, Multiplayer fast nur Salmon Run (und nun garnicht mehr weil Nintendo Online Müll ist :ugly: ) das man bei CoD nun gern in kauf nimmt keinen Singleplayer mehr zu haben ist wohl eher dem geschuldet das es über die Jahre immer schlechter wurde in jedem Teil....bei Overwatch wo es keinen Singleplayer gibt schreien etwa viele nach einem Storymode und das würde sehr lange ausgereizt werden können...es kommt halt aufs Spiel an aber ich bevorzuge eher Singleplayer oder optionale Multiplayer Features wie etwa in Monster Hunter...
      3DS Freundescode: 4897-5982-6847 Mii-Name: Yamirami 8)
      spiele zurzeit auf dem DS/3DS: Poochy & Yoshis Wooly World
      Nintendo Network ID: Constantendo64

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    • Zitat von TheLightningYu:

      Da gibt es genügend Gründe, warum etwas bei einem Spiel schief läuft... bspw. man arbeit an der Zielgruppe vorbei oder aber man arbeit zusehr auf eine Zielgruppe hin, da gibt es genügend weitere Aspekte auf die ich nicht näher eingehen werde.
      Gehört für mich aber alles zum "Mühe geben" dazu ;)
      Das sich die Entwickler immer Mühe geben bei jedem Spiel kannst du mir erzählen was du willst, sehe ich nicht so... da wird oft auch genug auch einfach nur was reingeklatscht um es drin zu haben... X/
      Andere bekommen gute Singleplayer+Multiplayer auch hin und wie ich gesagt habe fand ich das bisher bei CoD auch immer gut die Waage, ich sehe also kein Problem darin warum es nicht auch weiterhin so hätte laufen sollen...
      Activision will halt einfach nur austesten ob die VKZ auch ohne Singleplayer etwa gleich hoch bleiben damit sie sich Kosten sparen können :thumbdown:
      Ssssssswitch
    • Also ich habe mich ungemein auf die Story Kampagne in Star Wars Battlefront 2 gefreut, da diese im Vorgänger nicht vorhanden war. Endlich nach so vielen Jahren wieder ein Star Wars Singleplayer Erlebniss. Aber, und da gebe ich dem Autor Recht, wirkt so ein dazwischengeschobener Singleplayer nicht immer sehr rund. Leider war auch auch BF 2 davon betroffen. Das war nichts Halbes und nichts Ganzes. Hätte man sich bei Battlefront nur auf dem Singleplayer konzentriert, wäre etwas ganz anderes herausgekommen. Aber es ist nunmal ein Multiplayer lastiger Titel und das macht das Spiel inzwischen ganz gut. Meine große Hoffnung beruht auf das noch erscheinende Star Wars Jedi: Fallen Order. Erwarten tue ich ein großartiges Singleplayer Spiel, aber Meldungen über Onlinekomponenten oder Games as a Service Modelle lassen mich schon erschaudern. Dann lieber Star Wars Battlefront in Zukunft als reiner Multiplayer Titel und Fallen Order als reiner Singleplayer.
    • CoD BO - das ist schon lange kein CoD mehr - die Serie ist für mich tot. Das ist einzig eine Kommerzkuh wo alles reingepackt wird was die heutige Mainstream Gesellschaft verlang. Im Prinzip ist alles am Gameplay irgendwo geklaut - ein reines Copy & Paste Flickwerk. Jetzt brauchen wir auch noch ein bisschen PUBG und Fortnite - kommt sofort.
      Sorry der Artikel mag gute Ansätze haben aber CoD BO ist wohl das schlechteste Beispiel dafür wie man es gut machen kann. Splatton 2 zB hätte für mich eine reine Multiplayer Berechtigung...
      Aber ein bereits zu Tode gerittenes Pferd wie CoD - never ever... RIP
      Oder Duke Nukem würde sagen „Rest In Pieces“

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Angelus910 ()

    • Vielleicht ein Neuer Gedanke :
      Wie wäre es denn wenn sich endlich mal irgendwelche Entwickler hinsetzten würden und sich einen Weg ausdenken "Gute" Multiplayerkampangen (die man vlt auch alleine spielen kann ) zu machen.

      Ein Beispiel
      Ich bin ein riesen Zelda-Fan seit erster Stunde und war deshalb damals begeistert als Triforce Heroes angekündigt worden ist. Das Spiel hat mir super viel Spaß gemacht und ich hab es auch auf 100% durchgezogen. Allerdings ist halt einfach Triforce Heroes mit diesem komischen Levelsystem und kein Abenteuer. :notlikethis:

      Aber zur momentanen Situation ich bin auch der Meinung das Kampangen in Multiplayer Spielen meist nicht gut sind und man sie gleich weglassen könnte (ist bei mir mit Splatoon nicht der Fall die fand ich alle 3 gut) und ich liebe reine SP-spiele hätte die dann vielleicht den Multiplayer der weniger Fokus bekommt beeinhalten.

      :sweat:
    • @David Pettau Also ich bin ja generell für mehr Fokussierung in bei der Spielen, aber hast du dir da mit COD BO4 nicht ein schönes Beispiel dafür wie man seinen Fokus auch bei einem reinen Multiplayer Spiel verlieren kann? Man hat den Multiplayer der immer schön dabei war und den Zombie Modus, welche beide immer weiter aufgebläht wurden mit unsinnigen Features und jetzt außerdem noch den Blackout Modus. Also was zur Hölle soll hier jetzt der Fokus sein? "Wir machen alles was bei anderen Multiplayer Spielen beliebt ist" ist kein Fokus, es ist das genaue Gegenteil!