Nintendo gewinnt Rechtsstreit gegen eine ehemalige ROM-Seite

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    • Naja, bei Nintendo Titeln sehe ich das ein. Wer aber z.B irgendein Dritthersteller Spiel will dessen Publisher nichtmal mehr existiert und die Rechte irgendwo im Nirvana sind, da waren solche Seiten eigentlich ganz gut.

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    • @HonLon1

      Ja, man kann sich seine Rechtsverstöße natürlich schön reden mit "ich hab ja keinen umgebracht". Es ändert aber nichts daran, das es welche sind. Und wenn man dann doch erwischt wird, dann ist das Gejammer groß.

      Und auch die Methode seine Rechtsverstöße zu beschönigen, indem man die Schuld daran an andere schiebt, frei nach dem Motto "Ich hatte ja keine andere Wahl" ist natürlich sehr beliebt. Auch das hilft sicher dabei nachts gut zu schlafen, wird aber, wenn man doch erwischt wird, keinen Richter auf der Welt sonderlich beeindrucken.

      Kavaliersdelikte gibt es vor Gericht übrigens als solches nicht.

      Und nur weil bisher noch niemand für bestimmte Dinge belangt wurde (was ich in diesem Zusammenhang nicht unterschreiben würde), bedeutet das nicht, das es nicht noch einmal passieren kann. Ich denke eh, das das eher daran liegt, das keiner auf die Idee kommt einen illegalen Download von etwas zu machen, das er in gleicher Qualität und in funktionierendem Zustand zu Hause griffbereit liegen hat. Auf diese Idee kommen die meisten wohl erst, wenn es eben bereits kaputt ist. Oder Verliehen/Verkauft.

      Mal unter uns: Ich persönlich habe nichts gegen Leute die mal sowas machen. Aber man sollte sich immer bewusst sein: Das ist illegal, dafür wird man bestraft, wenn man erwischt wird. Beschönigen hilft nicht.
      Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.
    • @YoungSuccubus
      Ich sehe es ja prinzipiell gleich wie du. Aber du wirfst mir billige Argumentation vor, was du schreibst, ist keines Wegs weniger billig. Das Thema ist einfach so ausgelutscht.

      Ich würde auch nie sagen, dass es legal ist. Aber: Selbst wenn man in solch einem Extremfall belangt würde, wovon ich mir sicher bin, dass dies nie passieren wird, wäre die Strafe derart gering, dass der größte Anteil die Bearbeitungsgebühren sind. Aber klar, dem Risiko sollte man sich bewusst sein. Denn: Selbst wenn die Grauzonen dann mal als definitiv illegal eingestuft wurden, kann man im Nachhinein dafür belangt werden. Und Fälle, zu denen es noch kein Urteil gab, könnte man sich wohl ziemlich viele vorstellen.
      Selbst Polizisten sehen über manches Kavaliersdelikt hinweg. Wegen sowas kommt quasi nicht vor Gericht und dann gibt es das natürlich nicht vor Gericht.

      Ich möchte solche Downloads auch nicht schönreden, aber ich kann es halt schon verstehen, wenn einer dann mal gedanklich den lieben Mittelfinger in Richtung Nintendo zeigt, wenn sie schon so stur sind.

      Ich bin übrigens der Meinung, dass Emulatoren von solchen längst ausgestorbenen Kisten keiner Firma wirklich schaden. Ich glaube, es hilft eher, im Gespräch und in den Köpfen zu bleiben und bei einer bestimmten Zielgruppe wieder Erinnerungen aufkeimen zu lassen, was den Verkäufen von aktuellen Konsolen und Spielen bestimmt nicht schadet.
    • @Knoso

      GEMA ist für mich ein rotes Tuch, seit ich im Kindergarten gearbeitet habe. Man darf nichtmal einen Songtext aushängen, den man mit den Kindern gesungen hat, ohne belangt zu werden. Spiele ich auf einem Kinderfest Musik, muss ich das anmelden und dafür Lizenzgebühren bezahlen, nehme aber nciht immer etwas ein, heißt, man macht Minus. Da man aber Geld braucht, um die Autoren der Stücke zu bezahlen, beißt die Schlange sich hier in den Schwanz.

      Zu den ROM-Seiten: Nintendo nimmt sein Recht wahr und das ist gut. Allerdings sollten sie dann bitte auch ihre älteren Titel verfügbar machen und mich nicht wieder und wieder und wieder für Spiele bezahlen lassen, die ich seit den frühen 90ern besitze, und die weiterhin in 4:3 und unangepasst an moderne Bildschirme für im Verhältnis zuviel Geld angeboten werden.
    • @megasega1

      Zum Thema GEMA (wie kommst du da eigentlich gerade drauf?):

      Auch hier muss man differenzieren. Sind die Feste z.B. von Kirchen oder anderen Institutionen veranstaltet, sind keine Gebühren fällig, da diese normal durch Pauschalen des Veranstalters abgegolten sind. Organisiert man sowas komplett privat, also z.B. auch unabhängig von Schulen und Kindergärten (auch die bezahlen normalerweise eh schon) müsste man tatsächlich zahlen, sofern man nicht auf freie Stücke zurück greift (altere Lieder sind meist frei). Die Kosten hier sind aber eigentlich auch sehr überschaubar.

      Stimme aber zu das die GEMA ein ätzender Bürokratenverein ist. Allerdings muss man auch hier bedenken, das die Alternative noch schlimmer wäre. Denn eines sollte klar sein: Gäbe es die GEMA oder eine andere. ähnliche Verwertungsorganisation nicht, dann müsste man für jedes gesungene Lied dem entsprechenden Rechteinhaber einzeln zahlen. Organisationen wie die GEMA gibt es nicht ohne Grund in jedem Land, am Ende vereinfachen sie die Sache nur. Und Urheberrechte gibt es auch nicht ohne Grund, wer Lieder singen will (öffentlich), die ein anderer komponiert hat. der sollte auch bezahlen. So sehe ich das. Ob es Quatsch ist, das diese Rechte 70 Jahre bestehen und vererbbar sind, oder ein weit kürzerer Zeitrahmen den Zweck nicht auch erfüllen würde, ist ein anderes Thema. Da können wir gerne diskutieren, ich finde persönlich das 20-30 Jahre ausreichend wären für eine gerechte Wertschöpfung des Komponisten/Autors.

      Was die Seiten angeht:

      Ich bin persönlich der Meinung: Wenn ich einmal eine Spiel kaufe, und gespielt habe, und dann irgendwann die Technik dahinter veraltet ist oder gar kaputt geht, dann ist der Publisher trotzdem zu nichts verpflichtet, und ich habe deswegen keine Rechte auf irgend etwas. Natürlich wäre es toll wenn es von jedem alten Spiel mit jeder neuen Technologie eine neue angepasste Version gäbe. Und klar wäre es super, wenn jeder Käufer des Originals diese gleich umsonst bekäme weil er das Original hat. Aber das ist maximal utopisch. Es mag schade sein das gewisse digitale Inhalte irgendwann gefühlt verloren gehen, aber das bringt technologischer Fortschritt halt so mit sich.
      Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.
    • Zitat von Nauzgo:

      Es ist traurig das sagen zu müssen, aber würde Nintendo seine älteren Spiele zu nem vernünftigten Preis anbieten bzw überhaupt anbieten, dann wären solche Seiten auch nicht nötig. Zumal dann in manchen Fällen noch utopische Preise bei Gebrauchthändlern entstehen. Man lässt dem kunden manchmal keine andere Wahl.
      Ach, weil man sich Luxusgüter nicht leisten kann, ist man berechtigt, eine Straftat zu begehen, weil man keine andere Wahl hat? Alles klar, wenn ich mir nie im Leben so wie mein Nachbar einen Oldtimer 911 leisten kann, darf ich ihm einfach den Schädel einschlagen und mir sein Auto eineigenen? :P
    • Romseiten sollten Geld von Nintendo bekommen weil sie Werbung machen. VC hatte es nie gegeben ohne Romseiten.


      Esper ⭐️ - 13.11.2018 - 17:33

      Zitat von Nauzgo:
      Ach, weil man sich Luxusgüter nicht leisten kann, ist man berechtigt, eine Straftat zu begehen, weil man keine andere Wahl hat? Alles klar, wenn ich mir nie im Leben so wie mein Nachbar einen Oldtimer 911 leisten kann, darf ich ihm einfach den Schädel einschlagen und mir sein Auto eineigenen?

      Aber es ist OK dass heute Nintendo Spiele rausbring ohne die Spiele vertiggestellt zu haben. Ich kaufe mir auch kein Auto und komme dann in 2 Monaten um mir noch Reifen zu besorgen.
      Was es die alten Spiele angeht. Die haben schon sowieso alle Kopien verkauft und ich habe die mir auch ein Leben lang gekauft und gespielet, viele habe ich noch Heute. Viele konnte ich auch net kaufen weil sie uberteurt waren oder sie man garnicht finden konnte. Einerseits ist es nicht OK von mir SNES oder NES Koletionen runterzuladen aber einerseits habe ich mit Roms viele meine Freunde begeistern konnen und sie wurden dann richtige NIntendo Fans und kaufen Heute alle neuen Konsolen die es gibt, also hat Nintendo nur wegen mir mehr als 10.000 Euro gemacht. Romseiten waren da der Hauptfaktor. Mit der WiiU hatte ich diese Situation wo ich mir die Konsole gekauft habe und dazu mehr als 10 Speiele wo nur Rayman weniger als 50 Euro gekostet hat. Habe gekauft was ich wollte, habe spater andere Speiel aus dem Internet geladen und sie mir installiert und gespielet, spater auch paar Stuck mehr gekauft weil ich sie zum Andenken haben wollte. Ohne Romseiten hatte ich das nie gemacht. Also, obwohl es nicht in Ordnung ist Spiele Softwares zu stahlen hat es Nintendo mehr gebbracht durch Popularitet der jeweiligen titel. Und seien wir mal ehrlich, Nintendo hat auch nur einmal Super Mario Bros gemacht und haben dann Milionen Kopien an uns verkauft.
    • Lustig was so mancher fordert: Nintendo muss/soll seine alte Spiele veröffentlichen, ansonsten greift man zu illgealen Mitteln bzw. haben solche Seiten ihre Daseinsberechtigung. Nintendo muss/soll gar nichts, die machen mit ihren Dingern was sie wollen. Wer sich gebrauchte, teure Spiele nicht leisten kann oder nicht mehr findet, der muss verzichten. Lernt man irgendwann im Leben, dass man nicht alles bekommen kann was man möchte. Ging mir auch so, ist ein Lernprozess.

      Zitat von dinko:

      Aber es ist OK dass heute Nintendo Spiele rausbring ohne die Spiele vertiggestellt zu haben.
      Natürlich ist es ok, sogar mehr als das. Die können auch ein neues Mario rausbringen mit nur einem Level und das für 1000€. Ist absolut legitim, können sie machen wie sie wollen, denn es ist ihr Produkt. Dir steht es frei es einfach nicht zu kaufen, wenn es dir zu dem Preis nicht zusagt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cyd ()

    • Zitat von Esper:

      Ach, weil man sich Luxusgüter nicht leisten kann, ist man berechtigt, eine Straftat zu begehen, weil man keine andere Wahl hat? Alles klar, wenn ich mir nie im Leben so wie mein Nachbar einen Oldtimer 911 leisten kann, darf ich ihm einfach den Schädel einschlagen und mir sein Auto eineigenen?
      Schönen Rückschluss den du da ziehst, jedoch hab ich nirgends geschrieben, dass das berechtigt sei.

      Genau, vergleichen wir Äpfel mit Kokosnüssen. Ein illegaler Download der dem "Betroffenen" vermutlich mehr nützt als schadet ist natürlich gleichzusetzen mit Raub und Mord.

      Smooth Seas don't make good sailors.
    • Ich bin unschlüssig, aber wann genau haben es die Downloadseiten-Befürworter geschafft den Unsinn, Nintendo profitiert von diesen Seiten, zu einer Art gegebener Wahrheit zu machen?

      Außer den Usern und den Anbietern (die damit in der Regel Geld verdienen) profitiert keiner von illegalen Downloadseiten.
      Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.
    • @nintendofan89

      Du kannst davon ausgehen das die IP‘s von nicht existierenden Firmen nicht in Nirvana verschwinden

      THQ wurden die IPs auch verramscht irgendwer kauft sie immer

      Was habe ich nicht recherchiert wer nun eigentlich die Rechte an Guardian Legend hat um zu schauen ob es je eine Wahrscheinlichkeit gibt, das irgendwann als VC oder gar ein Remake geben wird und siehe da.

      Ursprünglich wurde es von Compile Entwickelt, aber Publisher waren Nintendo für EU und IREM für Japan.

      2003 ging Compile Konkurs. Aktuell liegt das Asset bei der neugegründete Firma Compile Heart.

      Die Firma ist nicht unbekannt, haben sie neben Bei Colums und Pyo Pyo und arbeiten mit einer weiteren 2016 gegründete Firma CompileO gerade an einen NSW Spiel

      In Nirvana ist daher die IP nicht, aber ich bezweifle das es je mal eine Fortsetzung oder Remake eines der wohl besten NES Game geben wird. Aber wer weiß da die Firma noch gibt, wird zumindest das Spiel irgendwann als VC vielleicht geben
    • Zitat von Esper:

      Ach, weil man sich Luxusgüter nicht leisten kann, ist man berechtigt, eine Straftat zu begehen, weil man keine andere Wahl hat? Alles klar, wenn ich mir nie im Leben so wie mein Nachbar einen Oldtimer 911 leisten kann, darf ich ihm einfach den Schädel einschlagen und mir sein Auto eineigenen?
      Das Beispiel geht aber meilenweit am Thema vorbei.

      Würde Nintendo eine umfassende Sammlung an Klassikern dauerhaft und Systemübergreifend anbieten, wäre alles in Ordnung.

      Leider gibt es nur einen Flickenteppich aus NSO-Abo, Mini-Konsolen und VC Download-Titeln verstreut über Wii, WiiU und 3DS.

      Keine meiner auf Wii, WiiU und 3DS erworbenen VC-Titel sind auf der Switch nutzbar, trotz verknüpftem Konto.

      Ebenso die ganzen Digital-Releases z.B. von der WiiU, welche auch schon teilweise auf Switch portiert wurden. (z.B. Child of Light oder Legend of Kay)

      In dem Zusammenhang ist Microsoft da recht vorbildlich und sobald ein Spiel z.B. von der 360 kompatibel gemacht wurde, ist es für den Besitzer wieder verfügbar.
      Ist sogar egal ob digital oder Retail.

      Ich liebe Nintendos Spiele, aber ihre Kundenunfreundlichkeit geht mir echt auf die Nerven.

      Statt Resourcen aufzuwenden die illegalen Angebote einzudämmen, sollte man die Existenz dieser lieber zum Anlass nehmen um sein legales Angebot zu verbessern.

      Und wenn jemand tatsächlich SNES Spiele aufm Smartphone zocken will, gebt ihm doch doch die Möglichkeit das mit den im eShop erworbenen Spielen tun, statt Emulator und Roms als einzige Option stehen zu lassen.
    • Zitat von sCryeR:

      Solange es kein Angebot von Nintendo für diese alten Roms gibt (alle), bleibt keine andere Möglichkeit als ROM-Seiten zu benutzen.
      Wenn es keinen legalen Weg, bleibt nur der illegale Weg. Macht Sinn. Ob das letzlich das Wahre ist, muss jeder für sich entscheiden... eine Rechtfertigung ist das natürlich überhaupt nicht. So kann man sich nur selbst das illegale Handeln noch irgendwie ein wenig schön reden. ;)
    • Auf der einen Seite ist es Nintendos gutes Recht.
      Auf der anderen Seite ist mangels legaler digitaler Vertriebswege für viele die einzige Möglichkeit ein Spiel nachzuholen. Wer möchte oder kann schon 500€-1000€ für ein Modul wie Mega Man X3 ausgeben.

      Und bei Lizenzspielen ist es noch schwieriger. Für Spiele wie Goldeneye oder Gran Tourismo 1/2, dass aus diesen Gründen auch nicht auf der PS Classic ist, scheut man das Risiko bzw. lohnt sich der Erwerb der Lizenz vermutlich nicht, wenn man die Spiele nur für 5€-10€ verkaufen kann.

      Ich hoffe das die Spielehersteller irgendwann eine große Plattform wie Steam oder GOG im Retrobereich aufbauen. Nintendo war hier Vorreiter und auf einem guten erfolgreichen Weg und startete mit ihrer Virtual Console einen neuen Trend - und nutzte diesen dann nicht.
      Anstatt die Virtual Console bzw. den Emulator einfach an die nachfolgenden Systeme anzupassen und den Spielekatalog stets zu erweitern, beginnt immer alles von Vorne und das Angebot wurde von Plattform zu Plattform geringer.

      So wie die illegalen Downloadplattformen bei Musik- und Filmindustrie für einen Aufbruch der legalen digitalen Vertriebswege gesorgt hat, hoffe ich einfach, dass die ROM-Seiten das irgendwann in der Spieleindustrie erreichen und man verpasste Klassiker auf legale Weise nachholen kann - ob per Abo, Streaming oder Einzelkauf ist dann erst einmal zweitrangig. Aber solange es diese Möglichkeiten nicht gibt, wird es Rom-Seiten geben und die Spielehersteller brauchen sich nicht beklagen. Dagegen vorgehen ist aber natürlich ihr gutes Recht.
    • Zitat von Nauzgo:

      Würde mich zwar nicht als Befürworter bezeichnen aber das liegt doch auf der Hand. Menschen laden sich zB n alten Fire Emblem Teil aufs Handy, gewinnen evtl Interesse daran und sind dann womöglich daran interessiert, sich die neuen Teile zuzulegen.
      Tut mir leid, aber für mich ist das Schmarrn. Wer installiert sich denn bei dem Überangebot aktueller, kostenlos spielbarer Spiele ein Emu auf Handy samt uraltem Game, außer er kennt es schon? Ich behaupte: Keiner. Sowas installieren sich nur Fans, die die Spiele eh schon kennen und wohl auch gespielt haben. Retro eben. Werbeeffekt: Null. Nutzen für Nintendo: Null. Alles andere sind Wunschträume.
      Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.
    • Zitat von Nauzgo:

      jedoch hab ich nirgends geschrieben, dass das berechtigt sei.
      Aber, dass man dem Kunden keine andere Wahl lasse :dk:

      Zitat von kraid:

      Das Beispiel geht aber meilenweit am Thema vorbei.
      Es geht ja nicht darum, dass man mögliche Ursachen über eine andere Produktpolitik wahrscheinlich eindämmen könnte - die Ansicht teile ich nämlich auch. Sondern darum, dass sowas legitimiert wird, weil man angeblich keine andere Wahl hätte, weil man sich die Luxusgüter finanziell nicht leisten kann :shigeru:
    • Diese Diskussion ist doch dämlich. Die eine Seite sagt ganze Zeit nur, dass es illegal ist. Niemand widerspricht euch!
      Es gibt aber sehr wohl leicht nachvollziehbar Gründe, ohne bösen Hintergedanken trotzdem eine ROM zu ziehen. Erklärt man die Gründe, kommt immer nur wieder "das ist illegal" oder "so kann man auch seine Straftaten rechtfertigen und schönreden" - tut doch keiner. Aber die Gründe, bewusst illegal zu handeln, dürften auch nicht so schwer zu verstehen sein.

      Und bitte, wenn man der Ansicht ist, dass diese Emulatoren nur was für Fans sind, die permanent viel Geld in Nintendo Produkte investieren, dann kann man das doch nicht als schlimm erachten. Die "das ist illegal" Seite tut so, als würde man das schwerste Verbrechen im Rechtssystem begehen. Das ist doch nicht mal mehr ne Diskussion meiner Meinung nach, sondern einfach nur sinnlose Zeitverschwendung.
    • tut mir leid, aber bewusst illegal zu handeln kann ich tatsächlich nicht verstehen. :dk:
      sicherlich haben viele dabei keine bösen Hintergedanken, aber das macht die tat halt nicht besser.
      es geht auch nicht darum, ob das jetzt ein furchtbar schlimmes verbrechen ist alá mord, sondern darum, dass es illegal ist und es dabei nichts zu rütteln gibt. und die genannten gründe, die erklären sollen warum man es dennoch tut ist Schönrederei die von einigen hier erwähnt wird.
      nicht ohne grund reichte es eine Arbeitnehmerin fristlos zu kündigen, weil sie einen pfandbon über 3,25€ erstellt hatte ohne tatsächlich pfand abgegeben zu haben. das tut dem unternehmen sicherlich auch nicht weh. Aber Diebstahl ist nunmal Diebstahl.