Präsident von Nintendo Russland wurde von Nintendo verwarnt

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    • Präsident von Nintendo Russland wurde von Nintendo verwarnt

      Im letzten Herbst berichteten wir darüber, dass sich Yasha Haddaji, Präsident von Nintendo Russland, lautstark in einem offiziellen Livestream über die eigenen Mitarbeiter beschwert hat. Recht prompt gab Nintendo eine Stellungnahme dazu ab (wir berichteten) und kommentierte dies damit, dass man die Situation registriert habe und eine Untersuchung in Angriff nehmen wird. Nun gab Nintendo ein weiteres Statement bezüglich dieser Situation ab, das wir euch selbstverständlich nicht vorenthalten wollen:

      Zitat von Nintendo of Europe:

      Die Überprüfung des Sachverhaltes ergab, dass das im Video zu sehende Verhalten von Herrn Haddaji zuweilen auch im Büroalltag vorkam. Die Vorwürfe der Belästigung jedoch, die als Reaktion auf das Video vorgebracht wurden, konnten durch die Untersuchung nicht belegt werden. Herr Haddaji erkennt voll und ganz an, dass sein Handeln einen Verstoß gegen unseren Verhaltenskodex darstellt und drückt sein Bedauern gegenüber allen Betroffenen aus. Er erhielt eine formelle Verwarnung und entschuldigte sich mit einem Schreiben bei allen Mitarbeitern von Nintendo Russland.

      Unsere oberste Priorität ist es, ein sicheres und unterstützendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeiter zu gewährleisten. Aufgrund dieser Werte haben wir uns zu einer umfassenden und gründlichen Untersuchung jeder der Anschuldigungen gegen Herrn Haddaji verpflichtet. In Zukunft werden Nintendo Russland mehr Ressourcen durch Nintendo of Europe zur Verfügung gestellt, um das Team dabei zu unterstützen, russischen Spielern Nintendo-Erlebnisse zu ermöglichen und ihnen Nintendo-Produkte zugänglich zu machen.

      Wir wollen sicherstellen, dass das Verhalten aller unserer Mitarbeiter mit den Unternehmenswerten von Nintendo übereinstimmt: Wir verpflichten uns auch weiterhin auf die Einhaltung dieser Standards.

      Wie ist eure Meinung dazu, hat Nintendo richtig gehandelt?

      Quelle: Nintendo
    • Genau wie ich es vorher gesagt habe und genau die richtige Entscheidung.

      Die kleinen Buben die hier ihn die Kündigung gewünscht haben, haben nunmal keinen blassen schimmer.
      Man muss auch eine 2te Chance geben und fair bleiben, Menschen machen Fehler.
      Manchmal auch krasse und wirklich unschöne aber bleiben wir bei den Tatsachen er hat beleidigt und gedroht.
      Beides war falsch, er wird genug Ärger bekommen haben und es wird ihm eine Lehre sein.

      Ende mit der Hetze gegen Yasha :mariov:
      Wir müssen schnell sein wie wildes wasser.
      Wir müssen stark sein wie ein taifun.
      Wir müssen heiss sein wie höllenfeuer.
      Geheimnissvoll zugleich wie der Mond.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DLC-King ()

    • Ich kann mir dazu ehrlich gesagt keine qualifizierte Aussage erlauben, da die Infos, insbesondere Betriebsinterne, in diesem Statement sehr mager ausfallen. Wenn die Belästigungsvorwürfe unbegründet waren, wie auch immer man das beweisen konnte, dann bin ich tatsächlich sehr froh darüber, weil derartige Behauptungen ein echtes Problem darstellen. So lange er mit seinem Personal nun so umgeht, wie es von einer Person seiner Position erwarten kann, dann sollte man die Hexenjagd an dieser Stelle wohl einstellen.
    • Ein Nintendo Chef der seine Mitarbeiter belästigt bekommt lediglich eine Verwarnung und wird wahrscheinlich weiterhin belästigen und der arme PR Typ von Huawei der aus einer Notsituation heraus einen Tweet vom iPhone statt Android Handy verfasst hat bekommt ein Jahr lang 600 € im Monat weniger und einen niedrigeren Posten. Mir kommt das Ganze sehr sehr unfair vor.
    • Ich glaube die Vorredner sind (noch) nicht in der Marktwirtschaft tätig...

      In der Geschäftswelt gibts es oftmals keine Fairness. Gerade große Unternehmen führen eine knallharte Politik und für einen Global Player ist jeder ersetzbar. Entweder fügst du dich oder du darfst gehen. So einfach läuft das ab.
      Damit meine ich insbesondere die Kommentierung wegen dem benutzen IPhone. Jeder kann davon halten was er will, der Arbeitgeber sieht da nur den „Verrat“ und sowas bleibt eher im Gedächtnis als die zuvor erbrachten Leistungen.

      Und zu Nintendo Russland:

      Der Chef wird seine Lektion erteilt bekommen haben, wer weiß welche internen Maßnahmen getroffen wurden/werden. Sowas wird prinzipiell nicht nach Außen getragen. Weiterhin wird er nicht so unsonst auf dem Chefposten sitzen/bleiben. Die Zahlen werden stimmen und nur darum geht es in der Geschäftswelt. Wenn er keinen guten Job machen würde, wäre er schon längst weg, auch ohne die Vorfälle. Im Endeffekt wird Nintendo in Ihrer Struktur auch eine Schwachstelle erkannt haben, nicht umsonst wird dort mehr investiert. Der Vorgesetzte versucht mit den Ihm gegebenen Mitteln auszukommen und wenn es nicht reicht, Zeitpläne nicht eingehalten werden können usw. ... wer kriegt das wohl ab??

      Ich denke man hat mit Ihm ausreichend kommuniziert, sonst hätte man nicht diese unternehmerischen Entscheidungen getroffen. Deswegen finde ich die Handhabung von Nintendo vollkommen korrekt.
    • Gerüchten zufolge war auch ein mahnender Blick mit zusammengekniffen Augenbrauen und ein erhobener Zeigefinger im Einsatz. :ugly: :D
      Man stelle sich vor: ein Atheist, ein Philosoph und ein Theologe sind zusammen in einem dunklen Raum gesperrt. Sie sollen eine schwarze Katze finden: Der Atheist sucht erst gar nicht. Für ihn steht fest: Es gibt keine schwarze Katze in diesem Raum. Der Philosoph tappt fleißig im Dunkeln herum, um die Katze zu suchen. Aber seine philosophischen (Be-)Griffe sind ein Haschen nach Wind. Der Theologe schreit sogleich: „Ich hab sie!“ Es ist aber nur eine Behauptung.
    • Ich habe keine Ahnung, warum jeder so empört ist. In deutschen Firmen läuft es teilweise ähnlich ab und Mitarbeiter werden gezielt klein gehalten, nach allen Regeln der Kunst. Und was Betriebsführung angeht: In japanischen Firmen ist es durchaus üblich, dass Arbeitnehmer, die einen Fehler gemacht haben diesen in einer offiziellen wöchentlich stattfindenden Versammlung vor der gesamten Belegschaft nennen und sich dafür entschuldigen müssen. Ist eben nicht alles anime in der Arbeitswelt. Auch wenn ich es selbst nicht gut finde können wir schlecht anfangen sämtliche Vorstände der Welt durch unqualifizierte Plüschbären auszutauschen.
    • Zitat von Draces:

      Nintendo... Pure Enttäuschung! Kündigen solltet ihr den! ganz bei trost sind die in Russland aber auch nicht mehr...
      Absolut. Was da in Russland so abgeht. Geht gar nicht. Schimpfende Chefs. Wahnsinn. Kündigung und ein lebenslanges Hausverbot im Arbeitsamt hätte er dafür haben sollen. Mindestens. Russland. Krass. Gut, dass hier in Deutschland alle Chefs Hand in Hand mit ihren Mitarbeitern über eine grüne Blumenwiese laufen und pinke Einhörner auf Regenbögen bewundern. Wunderschön.
    • Ich finde viele sollten sich mit ihren Urteilen auch etwas zurückhalten und Nintendos Menschlichkeit auch eher schätzen.

      Solange er nicht gegen das Gesetz oder seine Pflichten verstößt kann es auch ruhig erstmal ne Verwarnung bleiben.

      Man muss nicht immer gleich den Finger am Kündigungstrigger halten, nur weil es einem am Finger juckt. Geht ja auch um Existenzen usw.