Nintendo muss härter gegen Schmierentheater von Publisher und Entwickler vorgehen

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    • Nintendo muss härter gegen Schmierentheater von Publisher und Entwickler vorgehen

      Nintendo geht zu lasch gegen Publisher/Entwickler vor. So lasch, dass Publisher und Entwickler anfangen, Dinge zu veröffentlichen die auf andere Plattformen in der Form keinesfalls freigegeben werden würde. Ich spreche nicht von Pixel-Spiele in Wert von 20 Euro, in der man nach 5 Minuten bereits alles gesehen hat und nicht einmal 2,50 Euro wert sind. Das ist ein ganz anderes Thema.

      Es geht um die Tatsache, dass Publisher sich das Recht nehmen, Spiele anzupreisen die eine andere Qualität vorweisen. Ein Paradebeispiel war ARK, in der selbst Screenshots des Spiels auf der Nintendo-Store was anderes vermittelte als was das Spiel tatsächlich überhaupt bot. Die PS4-Version hatte bereits einige Schwierigkeiten, selbst die PC-Version. Es war abzusehen, dass die Switch-Version eine Blamage war und Allgemein vor dem Kauf gewarnt wird. Nintendo hat das Spiel bis heute nicht aus dem Verkehr gezogen.

      Doch seit neuesten gab es erneut ein Fall, in der man die Hauptverantwortlichen von Nintendo einfach nur ins Gesicht schreien möchte. Die Rede ist von Xenon Racer von 3DClouds. Auf dem ersten Blick sieht das Spiel sehr vielversprechend aus und die Bilder zeigen eindeutig ein solides, schnelles HD-Racer für Rennspiel-Fans. Der stolze Preis von 44/50 Euro ist sicherlich gerechtfertigt. Kauft man nichtsahnend die Switch-Version, offenbart sich eine Katastrophe nach dem man das Spiel gestartet hat. Das Spiel sah überhaupt nicht aus wie auf den Bilder, Technisch eine Niete und FPS-technisch in Höhe auf 24 FPS. Ntower berichtete.



      Statement von 3DClouds:
      Xenon Racer being set mostly within cities has a huge amount of graphical assets and with the speed of the game it simply means the console processor is constantly at its limit to pull all of these assets into the game in time. Had we gone for wide open landscapes or standard racing tracks with our design it would have helped.
      Weitere Erklärungsversuche von 3DClouds sind an diese Stelle irrelevant. Vergleicht man andere Spiele wie etwa Fast RMX, kommt man schnell zum Schluss dass bei Xenon Racer weder sauber gearbeitet wurde - noch sauber gearbeitet werden sollte auf Kosten enttäuschte Switch-Besitzer. Social-Media ist ein Indikator, wie groß der Image-Schaden für 3DClouds tatsächlich ist. Sollte ein weiteres Spiel von 3DClouds erscheinen, durften sie mit ihrem Namen nicht mehr viel Erfolg haben auf der Switch - aber auch andere Plattformen, da dies in der Regel nicht selten über den Tellerrand abfärbt.

      Betrachtet man, zu welche Leistungen die Switch in der Tat fähig ist wie das schon erwähnte Fast RMX oder die Anspielversion von Hellblade für die Switch (ntower berichtete), Wolfenstein, Bayonetta 2 oder die Revelations-Reihe, kann man nur davon ausgehen dass hier eine gewisse Nullbock-Strategie von diversen Entwickler ausgefahren wird, wenn sie ihren Spiel für die Switch portieren - und ein gewissen Grad an Nullbock-Qualitätssicherung seitens Nintendo, diese Spiele zu prüfen ob die vom Publisher/Entwickler übergebene Screenshots und Videos auch wirklich das entspricht, was die jeweilige Switch-Version - wenigstens im Docked-Mode - leistet. Irgendwo stimmt also was nicht, wenn selbst minder-aufwendige Spiele wie Asterix & Obelix, die auch auf der PSVita laufen könnte, auf der Switch gerade mal mit 30 FPS und eine niedrigere Auflösung läuft. Das Problem liegt nicht an der Leistung der Konsole. Das Problem liegt an den Entwickler. Und das wäre für den normalen Nintendo-Switch-Besitzer so ziemlich egal, wenn Nintendo einen härteren Kurs gegen solche Praktiken auffährt, die definitiv einen Betrugsfall darstellen und Nintendo, der dazwischen steht, ein Gesicht zu verlieren hat.

      Wie denkt ihr über solche Storys?