Nintendo Switch-Spieletest: Deponia

  • Vor knapp sieben Jahren veröffentlichte das Hamburger Entwicklerstudio Daedalic Entertainment mit Deponia ein neues Point-and-Click-Adventure für MacOS, Linux und Windows, welches sich innerhalb kürzester Zeit in die Herzen von Videospielfans katapultieren konnte. Mit der Veröffentlichung von Deponia für die Nintendo Switch sorgt Rufus nun auch auf dem Hybriden für eine Menge Unruhe. Wir haben das Point-and-Click-Adventure einmal genauer unter die Lupe genommen und verraten euch im nachfolgenden Spieletest, ob das Spiel mit seinen ganzen Jahren auf dem Buckel auch auf der Nintendo Switch eine gute Figur macht.


    Hier geht es zum Spieletest!


    Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

  • Ich weiss ja selbst nicht..
    Deponia 1 auf Steam: 10 Euro
    Deponia 1 im App Store: 5 Euro
    Deponia 1 im Playstation Store: 20 Euro
    Deponia 1 auf Xbox LIVE: 20 Euro
    Deponia 1 auf Switch: 40 Euro


    Der Preisunterschied ist wirklich enorm und beispiellos. Selbst Capcom geht hier sogar noch human vor. Dabei habe ich die Collection-Preise für alle Deponia gar nicht reingezählt, die sogar auch im Schnitt 10 bis 20 Euro günstiger sind als der Switch-Preis. Klar gibt es Sales zu Deponia oder "Key-Seller", aber die habe ich hier nicht einberechnet. Das sind reguläre, ganz normale Preise in den jeweiligen Offiziellen Shop. Ich habe das Gefühl, dass sie sich da mächtig überschätzt haben. 30 Euro wären im Vergleich zu anderen Plattformen (also: 10 Euro teurer als die PS4- und XBL-Version) ziemlich stolz gewesen. Aber 40 Euro?


    Wer das ok findet und einen persönlichen Wert darin sieht, das Spiel bei diesen Preis zu kaufen, der kann es natürlich tun. Ich meine, wer Fan ist oder sonst keine Ahnung vom Spiel hat, kann es gerne als Eigenständigen Release ansehen und alles andere ausblenden. Aber irgendwo, rein subjektiv, sollte sowas nicht unterstützt werden und im besten Falle ein riesiger Bogen um diesen deutschen Entwickler-Studio von Daedalic Entertainment gemacht werden - auch bei zukünftigen Releases auf der Nintendo-Konsole.

  • Test liest sich nicht wie eine 7. Trotzdem sticht in meinen Augen die Deponia Reihe alle anderen Adventures aus, hab insgesamt selten Genialeres gespielt. Die Spiele sind einfach insgesamt sehr rund.


    Oberflächlich sind das nur lustige Adventures, es fügt der Geschichte aber zusätzliche Ebenen hinzu, die man nur im Subtext findet.


    Hoffe, dass Daedalic weiterhin bestehen kann, auch wenn sie bereits mit Deponia 1-4 ihr Meisterwerk geschaffen haben, ihre anderen Spiele kratzen nicht mal daran, was schade ist.

  • @Wowan14
    Jedem seinen Geschmack, ich habe den ersten Teil durchgespielt und fand weder das Gameplay noch die Inszenierung der Heldenfigur sonderlich beeindruckend oder liebenswert. Und selbst wenn man das Spiel hervorragend findet, bleibt der für die Switch-Version aufgerufene Preis indiskutabel.

  • Am 24.04.2019 erschien Deponia Collection mit allen 4 Teilen für PS4 und Co. zum Preis von 40€.
    Am 24.04.2019 erschien Deponia mit lediglich Teil 1 für die Switch zum Preis von 40€.


    Suchet den Fehler.


    Gleicher Releasetag, gleicher Preis wie bei allen anderen... als würden sie darauf spekulieren, dass der eine oder andere Switch-Besitzer nicht genau hinschaut und denkt er nimmt hier auch für 40€ die Collection mit.


    Nein danke.

  • Übrigens sollte man vorsichtig sein mit kritischen Äußerungen über "ein bisschen hochpreisige“ Spiele, der Geschäftsführer von Daedalic hat im Verlauf einer solchen Diskussion schon mal einem Berliner Blogger auf Facebook körperliche Gewalt angedroht (“Wenn ich Dich mal treffe, bekommst Du ordentlich eine aufs Maul“).

  • der Geschäftsführer von Daedalic hat im Verlauf einer solchen Diskussion schon mal einem Berliner Blogger auf Facebook körperliche Gewalt angedroht (“Wenn ich Dich mal treffe, bekommst Du ordentlich eine aufs Maul“).

    sicher, dass es nicht einer von Piranha Bytes war? :D


    EDIT: Auch kurz mal seine Kommentare auf Facebook überflogen. Heiliger Strohsack. Dass Jugendliche mit sozialen Medien nicht umgehen ist nichts ungewöhnliches, aber ein Erwachsener in solch einer Position, der ein Produkt verkaufen möchte? oO

    Einmal editiert, zuletzt von Cyd ()

  • Insgesamt ist es eh schade, dass ihre Spiele so verscherbelt werden.


    Ich gebe allerdings zu, ich hätte ein deutsches Entwicklerstudio zwar gerne unterstützt, aber nicht zu dem Preis. Ich warte auf eine Reduzierung. 30 Euro würde ich noch bezahlen, aber das ist wirklich die Schmerzgrenze, wenn ich mir die Preise auf anderen Plattformen sehe.

  • Ich bin seit dem "Memoria-Fail" kein Fan des Studios und habe die meisten Spiele ignoriert, aber ich glaube, dass jeder Tag für das Studio ein "Überlebenskampf" ist.


    Die Preis-Politik auf der Switch werde ich nicht unterstützen, aber wenn die Spiele für einen Zwanziger zu haben sind, dann werde ich vielleicht seit langer Zeit wieder zu einem ihrer Spiele greifen.

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