Politik-/Gott und die Welt-Thread

    • @YoungSuccubus

      Glaubst du ernsthaft, dass man sich da noch mal einig wird? Selbst wenn die Fallzahlen hoch gehen, entscheidet nicht die Bundesregierung sondern die einzelnen Ministerpräsidenten. Der Bundesregierung fehlen die Befugnisse. Wenn also Armin Laschet nicht die Nerven hat einen weiteren Shutdown mitzutragen, wird es in NRW keinen geben. Der zweite begrenzende Faktor ist das Bundesverfassungsgericht. Auch hier hat die Bundesregierung keine Weisungsbefugnis und muss das umsetzen was das Gericht entscheidet. Ich bin mir nicht sicher ob ein zweiter Shutdown möglich ist. Man sieht doch schon jetzt wie uneinig sich die Ministerpräsidenten sind und wie wenig das zählt was besprochen wurde.

      @Lecce

      Ich antworte dir später, wenn ich mehr Zeit habe.
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    • Das mit dem Abi ist halt so eine Sache. Viele meiner damaligen Kollegen wären ohne ihre Abi Klausuren besser gewesen. Ist halt nochmal was anderes ob man eine 6h Klausur in ner Aula schreibt oder ein paar Klassenarbeiten und Mitarbeit im Klassenzimmer.

      Man vergisst hier halt auch, dass diese Abiturienten später mit anderen Jahrgängen in Konkurrenz um Uni Plätze stehen. Und da wird es halt unfair.

      Ja die Situation ist stressig. Aber genug Zeit zum Lernen ist da.

      Btw ich bin nicht für zeitnahe Schulöffnungen, ich will nur, dass die Prüfungen irgendwann geschrieben werden.
    • Ich muss ja sagen dass ich generell gegen solche Prüfungen bin. Diese sagen im Prinzip nichts über den jeweiligen Schüler aus und wenn man einen schlechten Tag oder vor Nervosität einen Black Out hat, ist die eigene Reputation langfristig beschädigt. Ich sehe wirklich keinen Sinn darin, denn das eigene Wissen wird ja durch Klausuren die gesamte Gymnasialzeit über immer wieder geprüft.
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    • @Lecce @Saftkind

      Bei mir bestand der Druck bei den Prüfungen damals darin, neben dem regulär inkl Klausuren stattfindenden Unterricht dafür zu lernen. Diesen Druck haben die Abiturienten derzeit ja eher nicht. Was den Rest angeht ist das eine im Grunde normale Prüfungssituation, kann mich an Prüfungen an der Uni erinnern, da bekamen wir am Tag vor Ort erst die Info in welchem Gebäude das statt findet. An meiner Schule gab es ein Jahr vor meinem Abi am Prüfungstag des Jahrgangs eine Bombendrohung, alle standen ewig vor der Schule, dicker Polizeieinsatz, die Schüler und auch Lehrer unwissend ob die Prüfung verschoben wird, am Ende startete sie mit 2 Stunden Verspätung. Und? Verstehe das Problem daher nicht, man bekommt einen Termin und Ort, geht dahin, und fertig. Der Rest, wie der Weg zur Schule, ganz ehrlich: Das sind banale Probleme, wer deswegen schon so in Stress gerät, das er die Prüfung versaut, bei dem ist es eh egal, denn um Uniplätze konkurriert derjenige/diejenige dann eh nicht mehr.

      Das mit dem "wäre ohne Abiklausur besser gewesen" ist nämlich richtig, und ein Abi macht man eben als Vorbereitung und Qualifikationsnachweis für ein Studium. Da darf man die nicht ausfallen lassen. An Unis ist eine Prüfungleistung als Abschluss nach einem Semester Vorlesung, manchmal sogar Prüfungen über 2-3 Semester, der Standard. Daher ist es mehr als richtig, das auch im Abi so zu prüfen. Was die Vergleichbarkeit angeht sind diese auch viel besser als die normalen Unterrichtsleistungen. Gerade sich in diesem Jahrgang auf diese zu beschränken würde den Konkurrenzkampf um Uniplätze noch ungerechter machen. Kenne das selber von Früher, manch Lehrer gab mündlich ja schon eine 1 für die reine Beteiligung, selbst wenn man inhaltlich nur Unsinn geredet und nicht einmal eine 100%ig richtige Antwort gebracht hat.

      Und die Abiturienten noch ein Jahr länger zur Schule zu schicken und im kommenden Jahr mitschreiben zu lassen will ganz sicher keiner.
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    • @YoungSuccubus

      Stimmt genau. Ich sehe das Abi auch als eine Stressprüfung. Und wer mit 17/18/19 mit diesem Druck fertig wird, der wirds auch später schwer haben.

      Vergleichbarkeit ist das Stichwort. Die Kursstufe allgemein ist für jeden unterschiedlich, aber die Abiklausur ist für jeden im Land die Gleiche.
      Dazu wie gesagt die Konkurrenz zu früheren Abiturienten wegen der Uniplätze, die es schwerer hatten und mehr Leistung erbracht haben. Wie will man dafür Toleranz finden? Vor allem muss man ja auch international vergleichbar bleiben.

      Zitat von YoungSuccubus:

      Kenne das selber von Früher, manch Lehrer gab mündlich ja schon eine 1 für die reine Beteiligung, selbst wenn man inhaltlich nur Unsinn geredet und nicht einmal eine 100%ig richtige Antwort gebracht hat.
      Das Phänomen hab ich auch erlebt. Generell das ganze System mit mündlicher Mitarbeit führt schlussendlich nur zu stumpfem Quantität > Qualität denken. Die qualifiziertesten Beiträge kamen häufig von denjenigen, die sich nur selten beteiligt haben.

      Deshalb @Lazarus gebe ich dir zwar schon recht, dass das Bewerten von Schülern mit einer Klausur die so stark ins Gewicht fällt, nicht gerade sinnvoll ist, andererseits man dann aber das ganze Bewertungssystem in den Schulen hinterfragen muss.

      Dort läuft immer noch sehr viel Bullshit ab, von offensichtlichen persönlichen Abneigungen, Schikane oder Sexismus von Lehrern gegenüber seinen Schülern, alles erlebt. Schreibt sich später alles in den Leistungen nieder. Kann zu Problemen Zuhause führen oder gar zum Zerbrechen Einzelner unter dem Druck.

      Das Beschreiben der Fähigkeiten von Menschen in Zahlen ist natürlich bequem, aber nicht gerade förderlich. Dazu passt, das Vieles an "ungewöhnlicher Kreativität", die hinter dem Menschen dieser Zahl steckt, in der Schule kaum gefördert wird oder ungewollt ist.

      Zitat von Lazarus:

      denn das eigene Wissen wird ja durch Klausuren die gesamte Gymnasialzeit über immer wieder geprüft.
      Kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen, aber wie gut man unter Druck funktioniert wird wirklich nur beim Abi getestet. Und auch das "Wissen" ist schlussendlich zum großen Teil stumpfes Auswendiglernen (& wieder Vergessen).
    • Schöner kritischer Kommentar zu Merkels Diskussionsabneigung.

      Der Rest soll schweigen.

      Auch Fleischhauer widmet sich dem Thema in überspitzter Weise.

      Endlich kann Merkel regieren wie sie es schon immer wollte.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rincewind ()

    • @Rincewind

      Fleischauer kann ich mir echt nicht geben. Der Typ ist furchtbar und spätestens seit seinem Inteview mit Tilo Jung weiß ich dass er zudem nicht sehr helle ist.

      Aber ja grundsätzlich finde ich sowieso die Art und Weise in der die CDU und ganz besonders Frau Merkel ständig das Wort "Alternativlos" benutzt mehr als kritikwürdig.
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    • Zitat von Lazarus:

      Aber ja grundsätzlich finde ich sowieso die Art und Weise in der die CDU und ganz besonders Frau Merkel ständig das Wort "Alternativlos" benutzt mehr als kritikwürdig.
      Schlimm ist, das das die Leute gut zu finden scheinen. Das sagt auch viel über das Demokratieverständnis sehr vieler Wähler aus.
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    • Puh, ich bin kein Fan von Fleischhauer. Wollt ich mal so in die Runde werfen. :P


      Matussek feiert mit Rechten Geburtstag - von Daniel Dillmann

      Aus dem Artikel:

      "Matthias Matussek, Kolumnist und Autor, feiert seinen 65. Geburtstag – mit alten Weggefährten und jungen Rechtsradikalen. Das sorgt für Irritation.
      Am 09. März ist Matthias Matussek 65 Jahre alt geworden. Der ehemalige Auslandskorrespondent des „Spiegel“ und später Leiter des Kulturressorts feierte seinen Geburtstag am Samstag mit aktuellen Freunden und ehemaligen Kollegen. Die illustre Gästeliste des kontrovers diskutierten Polemikers umfasste laut der „Bild“-Zeitung Kolumnisten wie Jan Fleischhauer (Spiegel) und Franz Josef Wagner (Bild), Moderatoren wie Reinhold Beckmann und Journalisten von der „Zeit“, des „Stern“ und des „Focus“. Daneben noch Geld- und richtiger Adel wie Stephan Gautier und Wilhelm von Boddien.
      Was die Feier aber zur „seltsamsten Geburtstagsparty des Jahres“ (Bild) gemacht haben dürfte, war die andere Hälfte der Gäste: Erika Steinbach, einst Bundestagsabgeordnete und heute Leiterin der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung; Dieter Stein, Gründer und Geschäftsführer der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“; Andreas Lombard, Chefredakteur des rechten Magazins „Cato“ und Moderator zahlreicher AfD-Veranstaltungen."

      und

      Das Corona-Virus und der "kritische Geist“: Wer nur fragt, bleibt dumm: Augstein, Fleischhauer und die kalkulierte Ignoranz - von Stefan Niggemeier

      Aus dem Artikel:
      (die ersten Tage sind Artikel auf uebermedien.de oft noch hinter einer PayWall, nicht mehr aber nach ein paar Tagen, nur zur Info dazu)

      "„Wer nicht fragt, bleibt dumm“, lehrt uns die „Sesamstraße“ seit fast 50 Jahren, aber was sie leider nie dazu singt: Wer nur fragt, aber sich nicht für die Antworten interessiert, bleibt auch dumm.
      Vermutlich fanden sie das eine Selbstverständlichkeit bei der „Sesamstraße“. Sie kannten Jan Fleischhauer und Jakob Augstein nicht.
      Der „Focus“-Kolumnist und der „Freitag“-Herausgeber versuchen in diesen Wochen, sich als kritische Geister in Sachen Corona zu profilieren. Sie tun das dadurch, dass sie bedeutungsschwanger Fragen stellen und mit ihrem Nichtwissen angeben. Man sollte nicht denken, dass das eine überzeugende publizistische und politische Strategie sein kann, aber das täuscht. Denn im Vergleich mit Augstein und Fleischhauer wirken alle anderen, als glaubten sie unbesehen alles, was von oben kommt.

      Kernkompetenz: Nichtwissen"

      und

      “NAZIS REIN/NAZIS RAUS” ist die dümmste Debatte des Jahres bisher - von Thomas Laschyk

      Aus dem Artikel:

      "Die ZDF-Journalistin Nicole Diekmann twitterte Anfang des Jahres „Nazis raus“ und bekam dafür einen riesigen Shitstorm, Hassmails und Morddrohungen. Aber auch viel Zustimmung und Unterstützung. Führende Medien diskutierten dagegen, ob so eine Aussage gar „grundgesetzwidrig“ sei. Dies löste eine Debatte darüber aus, ob man “noch seine Meinung sagen dürfe”. Jetzt veröffentlicht der SPIEGEL die Fleischhauer-Kolumne mit “Nazis rein” als Überschrift (Quelle). Wieso eskaliert dieser ganze Quatsch so?
      Die öffentliche Debatte ist zu einem Anschrei-Wettbewerb geworden. Und man schreit sich nicht einmal gegenseitig an, sondern nur Karikaturen voneinander. Fleischhauer ist der Ansicht, dass es “eine Bewegung” gäbe, die allen, die “als zu rechts” gelten, den “totale gesellschaftliche Ausschluss” androhe – #NazisRaus eben. Die “andere Seite” der Debatte wiederum kann es nicht fassen, dass der Spiegel allen Ernstes eine Überschrift mit “Nazis rein” abdruckt."

      Um nur wenige Gründe zu nennen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Yuuen ()

    • @Yuuen

      Ist überhaupt jemand Fan von Fleischhauer? ;)

      Ich hab den Kommentar eigentlich nur mit rein genommen, weil er zeigt, dass selbst ein CDU Fanboy wie Fleischhauer langsam von der Fahne geht.

      Grundsätzlich ging es mir aber um die Aussage in Feldenkirchens Kommentar, der es imho gut auf den Punkt bringt. Merkel hatte schon immer ein Problem mit lebendiger Diskussionskultur. Dabei ist diese in einer Demokratie essentiell und auch in Krise wie dieser definitiv Chance und nicht Gefahr. Gerade in der Krise wenn harte Entscheidungen anstehen, ist das hinterfragen wichtig.
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      Astor-Pokemon
    • @Rincewind Yo, hatte auch nicht den Eindruck, dass du so "konservativ" bist, wie Herr Fleischhauer. Eher das Gegenteil: Aufgeklärt, progressiv, sozial. Absolut positiv gemeint! Und unter deinem Aspekt kann ich dir auch nur voll zustimmen. :D

      Ich wollte nur für alle, denen der Name nichts sagt, mal einordnen, wer das eigentlich ist und wofür der Herr so steht. ;)
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    • Diskussion gehört in einer Demokratie unabdingbar dazu. Von den Medien wird aber jede Meinungsverschiedenheit als "Streit" hochgebauscht und als "Zerreißprobe" einer Koalition durch das Dorf gejagt.

      Bei allem Respekt vor dem Corona-Virus, aber die ständigen Bilder in den Medien von Intensiv-Stationen und Särgen waren in der Diskussion auch wenig hilfreich.
      Ich soll erwachsen werden?

      Hahaha

      Nö!
    • Wolfgang Schäuble äußert sich zur Corinakrise:

      Schäuble warnt vor zu hohen Erwartungen.

      Er spricht sich für "stärkere Ausgleichs- und Begrenzungsmechanismen" aus. Und betont auch, dass es wichtig sei die Grenze zwischen hohen und niedrigen Löhnen zu schließen, auch wenn das zu höheren Preisen für Verbraucher führt.

      Weiter bezeichnet er den Klimawandel als wesentlich größere Bedrohung als Corona und hofft das der Politik was besseres einfällt als Abwrackprämien, die es der Autoindustrie erlauben weiter zu machen.

      Er sieht die Herausforderung darin zu einen "maßvolleren Leben in Wirtschaft und Gesellschaft" zu kommen.
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      Beitrag von GameKiller ()

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      Beitrag von Fritz ()

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      Beitrag von Papa_Dragon-SY-4 ()

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