Politik-/Gott und die Welt-Thread

  • RatedR


    Er redet doch über die Ungleichbehandlung, so ist es ja auch bei mir.


    Ich Maloche mein Leben lang, meine Eltern haben meine Urgroßeltern gepflegt und es blieb am Ende nichts übrig. Erben? Wenn dann hätte ich Schulden geerbt. (um die Story etwas abzukürzen)


    Andere in meinem Umfeld bekommen hier mal 25.000 Euro geerbt, der andere mehrere Mietshäuser, versteh mich nicht falsch, das ist sicherlich verdient und ich gönne das den Leuten auch, aber ich fühle mich manchmal abgehängt, egal wie viel ich mache und arbeite, ich werde das nicht aufholen können. Das fühlt sich wie eine erbschuld an.


    Nur davon handelt doch der Artikel.


    :triforce:Kylar:triforce:


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    Einmal editiert, zuletzt von Kylar ()

  • Erben sollte extrem versteuert werden.


    Alle, die niedrige Steuern für Vermögende und so verlangen reden ja immer vom Leistungsprinzip. Von "Leistung muss sich lohnen", und davon das hohe Steuern auf höhere Einkommen ja dazu beiträgt, das Leute keinen Grund mehr haben sich besonders zu qualifizieren und mehr zu leisten.


    Erben ist aber genau das. Eine ehemalige Nachbarin von mir hat mit etwa 45 Jahren so viel geerbt, sie hatte ein Haus und genug Geld bekommen, um davon angenehm gut zu leben. Sie hat ein Studium in der Tasche, das jetzt dem Staat (der es ja bezahlt hat) nichts mehr bringt, da sie zuhause rumgammelt. Wo ist da die Leistung?


    Man muss sicherlich Grenzen definieren. 25.000€ sind jetzt noch keine Summe, bei der man aufschreien muss. Auch muss man schauen, wie man das Vererben von Unternehmen regelt. Kleine Unternehmen bis zu einem gewissen Umsatz sollten ausgenommen sein. Alles da drüber sollte man aber ebenfalls höher versteuern.


    Entweder hat man eine Leistungsgesellschaft, dann sollte es größere Erbschaften nicht mehr geben, oder wir haben was anderes, dann braucht aber auch keiner über hohe Einkommenssteuern oder Vermögenssteuern mosern.

    Pikmin Bloom ID: 5725 3643 9386


  • Glaub mir, ich komme aus einer Familie, wo es höchstens schulden zu Erben gibt. Aber ich bin dennoch, der Meinung, dass jeder mit seinem Geld machen darf, was er/sie will.


    Wir haben halt mit die höchsten Steuern der Welt, und wäre es da nicht sinnvoll das Geld lieber richtig zu investieren?


    Ich sag's Mal ganz plump, wenn man meint, die ganze Welt retten zu wollen, muss auch damit klar kommen, dass nicht jeder Millionär werden kann und wir uns kaputt arbeiten müssen. Aber diese Neidgesellschaft, wo man glaubt, man würde alle Probleme dieser Welt lösen, wenn man den reichen alles nimmt, ist auch Käse.

  • Geht ja nicht darum den reichen alles weg zu nehmen.

    Aber das hier kann definitiv auch nicht richtig sein:


    Zitat

    Ende 2020 besaß 1,1 Prozent der Weltbevölkerung 45,8 Prozent des weltweiten Vermögen. Rund 55 Prozent der Weltbevölkerung besaßen hingegen lediglich 1,3 Prozent des weltweiten Vermögens.


    Quelle


    Ich glaube zu wissen, dass ich der Meinung bin, dass es eventuell zu 100% so hätte gewesen sein können!

  • Geht ja nicht darum den reichen alles weg zu nehmen.

    Aber das hier kann definitiv auch nicht richtig sein:



    Quelle


    Natürlich ist das Scheiße, aber ich glaube das liegt auch daran, dass viele Millionäre kaum steuern zahlen. Da sollte Mal wirklich die EU was dran ändern, wenn Firmen wie eBay, Google oder Amazon in Ländern wie Luxemburg und Irland kaum steuern zahlen, dann läuft doch was schief.


    Aber das ist in Deutschland IMO nicht der Fall. Weil hier muss man steuern zahlen und das nicht zu knapp. Und diese Leute finanzieren auch unseren Sozialstaat. Und das ist doch positiv. Aber ich verstehe diese Neidgesellschaft echt nicht. Einerseits auch fordern dass alle Flüchtlinge allein aufgenommen werden, dass es eine 180grad Wendung in der Klimapolitik gibt und gleichzeitig den Sozialstaat raushängen lassen, aber auf der anderen Seite dann meckern, dass man nicht in saus und braus lebt... Also entweder oder.

  • Geht ja nicht darum den reichen alles weg zu nehmen.

    wie man ja an deinem Beitrag gut sieht,muss man den Reichen ja auch gar nicht alles wegnehmen, 10% von deren Vermögen reichen ja schon um dem Rest der Welt eklatante Verbesserungen ihres Lebensstandards zu ermöglichen.


    Am unglaublichsten finde ich,das die Reichen selbst keine Verantwortung erkennen und eine moralische Verpflichtung,Mal locker aus der Porto-Kasse Millionen von leben zu retten.

  • wie man ja an deinem Beitrag gut sieht,muss man den Reichen ja auch gar nicht alles wegnehmen, 10% von deren Vermögen reichen ja schon um dem Rest der Welt eklatante Verbesserungen ihres Lebensstandards zu ermöglichen.


    Am unglaublichsten finde ich,das die Reichen selbst keine Verantwortung erkennen und eine moralische Verpflichtung,Mal locker aus der Porto-Kasse Millionen von leben zu retten.


    Naja, es gibt doch viele reiche, die was ändern wollen. Also so pauschal kann man es nicht sagen, aber ja, mehr Rücksicht zu nehmen wäre durchaus schön.

  • Beitrag von TWolfeye ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Wenn das Geld da landet wo es landen soll, halte ich es nicht für "gierig" wenn der Staat Steuern so erhöht, dass Vermögen stärker belastet werden. Das schließt auch erben mit ein.

    Und das Geld sollte da landen, wo es der Gesellschaft im Gesamten nützt.

  • Es geht nicht um kleine Erbschaften, irgendwas im 5stelligen Bereich. Auch nicht um das kleine Haus, in dem die Kinder nach dem Tot der Eltern weiter leben wollen. Oder das kleine Geschäft, das die Eltern, später auch mit Hilfe der Kinder, aufgebaut haben.


    Es geht um Haus Nummer 2 bis Ultimo, um die Ferienhäuser in der Karibik, die 20m Jacht, die Sportwagensammlung und die Millionen in Aktien.


    Da als Gegenargument in einer Diskussion um eine höhere Besteuerung solcher Erbschaften Waisenkinder in den Ring zu werfen die als Kinder ihren Eltern verloren haben und nun nicht in Armut aufwachsen sollen weil der Böse Staat das Ganze Erbe einkassiert halte ich für ziemlich fragwürdig. Solche Bilder, zumal sie wie gesagt inhaltlich falsch sind, tragen kaum zur Diskussion bei.

    Pikmin Bloom ID: 5725 3643 9386

  • Es geht nicht um kleine Erbschaften, irgendwas im 5stelligen Bereich. Auch nicht um das kleine Haus, in dem die Kinder nach dem Tot der Eltern weiter leben wollen. Oder das kleine Geschäft, das die Eltern, später auch mit Hilfe der Kinder, aufgebaut haben

    Geht es nicht? Im eingangspost aber schon. 😅


    Alle, die niedrige Steuern für Vermögende und so verlangen reden ja immer vom Leistungsprinzip. Von "Leistung muss sich lohnen", und davon das hohe Steuern auf höhere Einkommen ja dazu beiträgt, das Leute keinen Grund mehr haben sich besonders zu qualifizieren und mehr zu leisten.


    Erben ist aber genau das. Eine ehemalige Nachbarin von mir hat mit etwa 45 Jahren so viel geerbt, sie hatte ein Haus und genug Geld bekommen, um davon angenehm gut zu leben. Sie hat ein Studium in der Tasche, das jetzt dem Staat (der es ja bezahlt hat) nichts mehr bringt, da sie zuhause rumgammelt. Wo ist da die Leistung?

    Die leistung war bestrebt durch die eltern.

    Das ist auch ein grund warum ich bei vermögenssteuern basierend auf vermögen einen inneren krieg führe.


    Es gibt halt leute die sammeln vermögen an und das auch nur für ihr gefühl.

    Viele andere, besonders eltern, sammeln das an um für kinder vorzusorgen.

    Die verzichten dafür aber auch auf vieles. Enweder sie verprassen es mit urlauben im ausland, oder sie sparen und investieren in die zukunft des eigenheims und für die kinder, bspw.

    Vorsorge ist eh so ein ding für sich. Besonders mit kindern mit speziellen krankheiten. Kenne auch einen fall, eo vorgesorgt wird, das jene person es auch nach dem ableben weiterhin gut hat.

  • Beitrag von TWolfeye ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Aber selbst dort beginnt ja schon das Thema, wurde der goldene Löffel einfach unverdient weiter gereicht, oder wurde dies hart erarbeitet und zusammengespart?

    Antwort ist doch einfach, der Erbende hat nichts dafür getan der sahnt nur ab. :D

    Animal Crossing Schlummeranschrift:
    DA-1052-7620-7724

  • Beitrag von TWolfeye ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Also die Ehepartnerin/ der Ehepartner der seine andere Hälfte immer unterstützt hat im Leben, hat nie etwas dafür getan sondern sahnt nur ab? :D Wow... ok ich merke schon meine Einstellung zur Familie und das man auch für diese arbeitet und für diese auch nach seinem Ableben sorgen möchte, ist wohl nicht nachvollziehbar...

    Sollte der Ehepartner nicht selber auch arbeiten gehen? Zu mindestens würde ich keinem empfehlen für die Kinder Zuhause zu bleiben. Wer selber mit am Vermögen arbeitet hat ja nicht einfach geerbt.

    :dk:

    Animal Crossing Schlummeranschrift:
    DA-1052-7620-7724

  • Beitrag von TWolfeye ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().

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