Fire Emblem: Three Houses – Trefft auf weitere Gesichter der Militärakademie

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    • Fire Emblem: Three Houses – Trefft auf weitere Gesichter der Militärakademie

      Schon seit mehreren Wochen verraten Nintendo und Intelligent Systems über diverse Twitter-Kanäle regelmäßig neue Info-Häppchen zum kommenden Strategie-RPG Fire Emblem: Three Houses. Primär werden auf diesem Weg vielerlei Details zu Charakteren, Geschichte und mehr offengelegt. Solltet ihr vorherige Charaktervorstellungen verpasst haben, raten wir euch in unser Spieleprofil zu schauen. Heute wollen wir uns nämlich ausschließlich den vier zuletzt vorgestellten Figuren widmen.

      Hanneman:



      Hanneman ist ein Lehrer an der Militärakademie und widmet sich der Forschung von Wappen (eigentlich: "Crests"). Für gewöhnlich ist er eine ruhige und gelassene Person, doch sobald die Wappen Thema sind, verliert er sich schon einmal. Besonders neugierig ist Hanneman bezüglich des Wappens von dem Protagonisten / der Protagonistin, welches von unbekanntem Ursprung ist. Wissenswert: Hanneman kommt nicht wirklich mit Manuela, eine der Lehrerinnen an der Militärakademie, aus.

      In folgendem Video spricht Hanneman mit der Protagonistin. Er kann nicht anders, als großes Interesse an dem Wappen seiner neuen Kollegin zu zeigen. Er schlägt ihr vor, ein paar Tropfen Blut dazulassen, um es untersuchen zu können.


      Außerdem wurden an diesem Tag weitere Informationen sowie ein weiterer Clip des Spiels veröffentlicht. Wir erfahren, dass der Protagonist / die Protagonistin, der/die beschlossen hat, Hanneman bei seiner Forschung zu helfen, selbst über ein mysteriöses Wappen verfügt. Im Video ist ein Dialog zwischen Hanneman und der Protagonistin zu sehen, in welchem Hanneman erklärt, was es mit den Wappen auf sich hat. Vor langer Zeit soll die Göttin (Seiros) diese Symbole der Macht an besonders talentierte, mutige Individuen verteilt haben. Seitdem werden die Wappen über die Blutlinie besagter Helden weitervererbt. In heutiger Zeit stünden sie für Einfluss und den Adel, sagt Hanneman. Jedoch nicht alle Noblen seien im Besitz eines Wappens. Man könne es sich auch nicht so recht erklären, wie die Wappen übertragen werden.

      Weitere Details zu den Wappen findet ihr auch in unserem vorherigen Artikel zum Spiel.




      Ferdinand:



      Ferdinand ist ein Schüler der Militärakademie und Mitglied der Schwarzen Adler. Er ist der Sohn des Herzogs von Egil, Teil einer Familie von Adligen, welche seit mehreren Generationen als Minister für das Adrestianische Kaiserreich dienen. Dementsprechend ist er besonders stolz auf seine Familie und zudem ein schlechter Verlierer. Er sieht andere als seine Rivalen an, selbst die zukünftige Kaiserin Edelgard.

      In folgendem Video stellt sich Ferdinand dem Protagonisten vor. Sollte er sich für seine Klasse beziehungsweise sein Haus entscheiden, zählt er auf seine Unterstützung.


      Mercedes:



      Mercedes ist eine Schülerin der Militärakademie und Mitglied der Blauen Löwen. Sie ist eine sanftmütige junge Dame, welche sehr auf ihre Umgebung acht gibt und Leuten in Schwierigkeiten hilft. Einst gehörte sie zum Adel des Adrestianischen Kaiserreichs, entschied sich aber dazu als gewöhnliche Bürgerin im Heiligen Königreich von Faerghus zu leben, wo sie die Akademie für Magie besuchte. Sie sagt, dass sie etwas älter sei als die anderen Schülerinnen und Schüler der Militärakademie.

      In folgendem Video spricht Mercedes mit der Protagonistin über ihre Vergangenheit. Sie erzählt von der Akademie für Magie, wo sie bereits Annette – sie nennt sie nur Ann – und Lorenz kennengelernt hat. Obwohl Mercedes älter ist, war Annette immer so nett zu ihr. Sie sieht sie als wichtige Freundin an.


      Raphael:



      Raphael ist ein Schüler der Militärakademie und Mitglied der Goldenen Hirsche. Er ist der Sohn eines Händlers aus der Allianz von Leicester und arbeitet viel. Leider sind seine Eltern bei einem unglücklichen Vorfall umgekommen. Nichtsdestotrotz ist er von optimistischer Natur und davon überzeugt, dass das tägliche Muskeltraining dazu gehört, ein besonders guter Ritter zu werden. Der Unterricht interessiert ihn herzlich wenig, ganz anders sieht das jedoch bei der Mensa der Militärakademie aus.

      In folgendem Video spricht Raphael mit dem Protagonisten. Da sie sich in der Caféteria aufhalten, ist es nur natürlich für ihn, über das Essen zu klagen. Er wünscht sich eine "All you can eat"-Option, damit er seine Muskeln ordentlich polstern kann.


      Außerdem haben wir alle neuen japanischen Screenshots von Fire Emblem: Three Houses in unserer Spielegalerie gesammelt. Werft doch mal einen Blick rein:


      Das sind alle Informationen für diese Welle! Welche Charaktere findet ihr besonders interessant? Erkennt ihr langsam eine Tendenz zu einem der drei Häuser der Militärakademie?

      Quelle: Perfectly Nintendo, Twitter (@SetsumaFS)
    • @NJunkie Ich teile die Meinung, dass der Großteil der vorgestellten Charaktere nicht gerade einen wahnsinnig tollen Eindruck hinterlässt, was Charaktertiefe anbelangt. Allerdings finde ich auch, dass Stereotype in Medienformen wie Videospielen, TV-Serien und Co. absolut ihre Daseinsberechtigung haben. Während derartige festgefahrenen Vorstellungen einer Persönlichkeit in der echten Welt eher negativ behaftet sind, können sie für Unterhaltungsmedien ziemlich praktisch sein. Sicher, sie machen manches möglicherweise leicht zu durchschauen, aber umso schöner ist es doch, wenn die geschaffene Erwartungshaltung auf den Kopf gestellt wird.

      Und nicht nur das. Auch wenn ein Charakter seinen typischen "Stereotype-Eigenschaften" folgt, muss er noch lange nicht ein schlechter Charakter sein. Stereotype werden nicht umsonst noch so oft genutzt. Die Writer sind nicht immer ideenlos, sondern wollen auch auf Bewährtes setzen. Eben weil Leute bestimmte "Arten von Menschen" gerne haben. Das sieht man hier denke ich gut bei Mercedes. Man soll sie einfach lieb haben. Dafür ist sie in gewisser Weise da.

      Ich bin mir sicher, der Haupt-Cast aus Edelgard, Dimitri und Claude wird genug Charaktertiefe bieten und die ein oder andere Überraschung übrig haben.
    • @Daniel Kania

      Ich danke dir sehr für deinen erhellenden Beitrag, hat mich tatsächlich neutraler gestimmt. :thumbup:
      Sicher bin ich auch zu hart. Mit zunehmendem Alter hat man vieles gesehen, kennst vieles und sieht Parallelen und Redundanzen. Da fällt es schwer unvoreingenommen zu sein.

      Auf den zweiten Blick (und eben dank deines Inputs) erkenne ich die Arbeit und die womöglichen Intentionen der Schöpfer auch wieder mehr an.