Nintendo Switch-Spieletest: Catan

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    • Nintendo Switch-Spieletest: Catan

      Asmodee Digital hat es sich auf die Fahne geschrieben, verschiedene beliebte Gesellschaftsspiele auf die Nintendo Switch zu bringen. Nach Carcassonne wird nun der nächste, sehr bekannte Vertreter digitalisiert. Die Rede ist von Catan, dem taktischen Eroberungsspiel aus dem Jahre 1995. Wir haben uns auf die unbewohnte Insel begeben und uns ein Stück Land geschnappt, um einen Test für euch zu schreiben.

      Hier geht es zum Spieletest!

      Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!
    • @Thomas Kurth

      Zitat von Thomas Kurth:

      Videospiele gibt es inzwischen für alle Alters- und Zielgruppen. Klassische, analoge Brettspiele werden dabei immer weniger gespielt.
      Oha, hab ich da aber Neuigkeiten für dich. Die Brettspielszene ist heute so groß wie nie zu vor; Catan kam zu einer Zeit auf den Markt, als es gar keine Hobby-Brettspieler gab und hat den Markt außerhalb von Familien quasi mitbegründet.
      Heute sind an Enthusiasten gerichtete Brettspiele immer aufwendiger, mit immer besserem Spielmaterial, immer wieder neuen Mechanismen, zu immer höheren Preisen (denn die Leute sind bereit es zu zahlen).

      Sehen wir uns mal Kickstarter an. Auf Kickstarter haben Brett- und Kartenspiele letztes Jahr insgesamt 165 Millionen Dollar eingenommen. Das sind knapp 20% mehr als 2017. Videospiele wiederum haben nur 15,8 (!) Millionen umgesetzt, was 8% weniger als im Jahr zuvor sind. Klar, Kickstarter ist nicht alles und mit ein Grund wird sicher sein, dass besonders erfolgreiche Videospielprojekte im Nachhinein eher enttäuscht haben, wohingegen Brettspiele oftmals mit Kickstarter-exklusiven Erweiterungen, goodies oder besserem Spielmaterial ausgestattet sind. Dennoch würde ich behaupten, dass das auch ganz klar zeigt, wie groß die Brettspiel-Hobbyszene ist und wie viele Videospieler im eigentlichen keine Enthusiasten sind, sondern nur die großen AAA-Games mitnehmen und somit eher an der Oberfläche kratzen (Man könnte sie auch casuals nennen, aber ich mag den Begriff nicht).

      Kleine Info am Rande: Das erfolgreichste Kickstarter-Projekt 2018 aus allen Kategorien ist das Miniaturen-Brettspiel "Tainted Grail", das fast 5 Millionen britische Pfund eingenommen hat. Und das ist nur die auf Kickstarter ersichtliche Menge. Ich zum Beispiel habe nicht direkt auf Kickstarter gefördert, sondern war Teil einer ca. 300-Mann starken (auf Deutschland beschränkten) Gruppenförderung. Wir alleine haben nochmal knapp 45.000€ zusätzlich zusammen bekommen.

      Zum Bild - Warum wird das Bild nicht direkt angezeigt? Infos hier.

    • In meinem Freundeskreis wird das auch seit diesem Jahr extrem viel gespielt

      Es ist aber auch einfach ein verdammt gutes brettspiel wo man viel Würfel Glück brauch und man gut handeln muss wenn man nicht alle Rohstoffe bekommt und mit 6 Leuten das zocken ist einfach nur mega lustig

      Ich hab mir Grad erst vor kurzen seefahrer gekauft und das macht so ein großen Spaß und bringt Abwechslung rein
    • So recht erschließt sich mir nie der Sinn von 1:1-Brettspielumsetzungen. Gerade wenn es einem darum geht, mit Freunden zusammen zu spielen. Dies hier bietet ja auch kaum bis gar keinen Mehrwert zum Brettspiel. Da greife ich dann lieber zum Original. Klar, wer wirklich mit Leuten aus aller Welt oder eine Runde allein Siedler spielen möchte, ist damit sicher gut beraten. Aber mit Freunden dann doch lieber klassisch am Tisch :)
      so many games, so little time