Nintendo spricht über Abo-Services und den Zugang zu Spielen älterer Plattformen

  • Seit Herbst 2018 verlangt auch Nintendo für die Nutzung seiner Online-Dienste Geld und lässt Konsumenten aus verschiedenen Paketen eines Abonnement-Modells auswählen. Während der Fragerunde des 79. jährlichen Investorentreffens wurde Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa über verschiedene Aspekte des Nintendo Switch Online-Service ausgefragt. Seine Antworten wollen wir nun für euch zusammenfassen.

    • Nintendo möchte in Zukunft stärker auf Abo-Services setzen, wie sie momentan in vielen Industrien auftauchen. Man biete bereits NES-Spiele durch den Nintendo Switch Online-Service an, werde aber überlegen, wie man von solchen Services stärker profitieren kann. Das Unternehmen möchte in Zukunft überprüfen, welche seiner Inhalte für diese Verkaufsform geeignet sind.
    • Obwohl der Einstieg aufgrund geringer Preise attraktiv ist, seien die gebotenen Vorzüge nicht ausreichend, sagt ein Investor. Wie möchte Nintendo dies in Zukunft verbessern? Herr Furukawa gibt darauf keine konkrete Antwort, gesteht aber ein, dass Nintendo den Service attraktiver gestalten muss und in Zukunft weiter daran arbeiten wird, zusätzliche Vorzüge anzubieten.
    • Nintendo ist sich darüber bewusst, dass Konsumenten Spiele früherer Nintendo-Systeme spielen wollen und sucht derzeit nach Möglichkeiten, alte Nintendo-Titel verfügbar zu machen. Momentan biete man NES-Spiele durch den Nintendo Switch Online-Service an, denke aber auch nach weiteren Formen, ältere Titel zugänglich zu machen. Der fragende Investor wollte dabei explizit auf Nintendo 64- und GameCube-Spiele hinaus.

    Mit welchen Mitteln könnte Nintendo den Nintendo Switch Online-Service für euch attraktiver gestalten? Wünscht ihr euch eine Form der Virtual Console zurück oder würdet ihr ein Abonnement-Modell bevorzugen?


    Quelle: Nintendo

  • Wenn man überlegt wie viel Geld Big N mit einer potenziellen VC machen könnte, ist das bisherige ausbleiben dieser eine mehr als fragwürdige Firmenentscheidung

  • Für N64 und Gamecube Spiele würde ich mir sogar den „Service“ abonieren...


    Alleine das Nintendo Gamecube Spiele als Emulation für das Nvidia Tablet anbietet aber aber nicht für die Switch ist nen riesen Fail.

  • Ich verstehe einfach nicht, wie eine Firma wie Nintendo, die auf hunderten Blockbustern aus der Vergangenheit sitzt, nicht das Potenzial erkennt, diese erneut auf die Switch zu bringen und somit mobil spielbar zu werden.
    Es ist eine verfluchte Goldgrube, die Nintendo ohne großen Aufwand in Betrieb nehmen könnte... sie tun es aber nicht.


    Absolut unverständlich für mich!

  • Also, bis zu einen gewissen Punkt finde ich, kann Nintendo schon die Virtual Console in Switch Online einbauen. Auf der Wii fing man an, Geld damit zu machen bis zum N64. Wir haben nun zwei Generationen später. Würde mir echt NES bis Nintendo 64 als Integration ins Abo wünschen.


    Drüber hinaus (Game Cube zumindest und eventuell die Wii) gerne als Löw Budget VC bei Preisen bis 15€. Einfach mal das Zeitgemäße zu sehen.


    Glaube nämlich nicht daran, das Nintendo Game Cube Spiele verschenken würde. Oder es gibt dann halt wirklich nur eine feste Anzahl an Spielen monatlich. Z.b. 3 Spiele - verteilt auf NES bis Game Cube / Wii. Nur zwei bis drei Spiele pro Anwendung würde ich nicht sagen am Ende :)

    Derzeit am Spielen:

    Animal Crossing, Luigis Mansion 3, Oceanhorn & Hyrule Warriros

    Forza Motorsport 7, FIA Truck Racing

    Mehr in der Game Challenge 2020 -> Letztes Update: 3. April


  • Ganz einfach.
    Virtual Console.
    Wäre für mich DER Grund endlich komfortabel und gut alte Klassiker bequem spielen zu können.
    Dafür würde ich auch noch mal in die Brieftasche greifen.
    Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht und Nintendo mal wieder komplett an den Wünschen vorbei arbeitet.

  • "Wir wissen" "Wir wollen" Tun tun sie aber nichts. Wenn sie wirklich wissen würden, dann hätten wir ordentliche Message und Chat Funktionen auf der Konsole und das schon über ein Jahr lang.


    Diese Handy-App-Kacke nutzt doch niemand und das müssten die eigentlich wissen, wenn die sich ihre Daten mal ansehen würden.

  • Mir gefällt die Art der Kommunikation seitens Nintendo bzw. deren Geldaffen nicht...


    Da ist im Fokus, wie die Firma monitär profitieren kann, während dabei vollkommen egal zu sein scheint, dass der Kunde - also derjenige, der den mist finanzieren soll - ein gutes Gefühl beim konsumieren und ein Gefühl von "dafür gebe ich gerne mein Geld aus" behält.


    Kundenzufriedenheit und damit einen ständigen Door opener zur Brieftasche von kunden, kann man auch anders kommunizieren als wie oben beschrieben.


    Aber so lange man nur eine blaupause auf sich packt, die auf viele Anbieter passt, ohne jedoch auf Angebotsseite massiv nachzubessern, wird man sich ordentlich vergaloppieren...


    Immerhin scheitert Nintendo bereits jetzt - mit dem technischen Status von heute - daran, technisch im Onlinesegment mitzuhalten. Was passiert Ende 2020, wenn zwischen Nintendo schwitz :-) und xbox und ps next nun 2 Generationen und gefühlt 10 Jahre Online-Distributionserfahrung liegen?


    könnte sein, dass sie hier gänzlich den Anschluss verlieren, wenn sie nicht langsam anfangen die Bedürfnisse der Kunden konsequent umzusetzen und sich nicht hinter ihrer typischen Sharade Alibi Politik zu verstecken, wieso dinge teils so rudimentär und schlecht umgesetzt sind...

  • Ganz einfach.
    Virtual Console.
    Wäre für mich DER Grund endlich komfortabel und gut alte Klassiker bequem spielen zu können.
    Dafür würde ich auch noch mal in die Brieftasche greifen.
    Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht und Nintendo mal wieder komplett an den Wünschen vorbei arbeitet.

    Wäre ich grundsätzlich auch dafür. Die Frage ist aber, wie oft soll man die alten Kamellen noch kaufen, weil man sie wieder nicht mit auf die nächste Konsole nehmen kann. Ich bin jetzt kein großer Fan von Abodiensten, es würde aber Nintendo die Möglichkeit geben, alle alten Spiele anzubieten ohne sich über eine an den Account gebundene Variante der VC Gedanken machen zu müssen und sich evtl. den Zorn der Fans zuzuziehen. Nintendo sollte aber langsam mal in die Gänge kommen, irgendwie ist das alles nur noch lächerlich.

  • Die User hier und im allgemeinen verstehen nunmal nicht dass man die Fans bzw Spieler nie komplett satt machen darf.


    Bietet man jetzt einfach N64 Games für Nüsse an wäre eine zukünftige Trumpfkarte wie ein N64 niemals so stark.
    Man muss auch weit in die Zukunft schauen und sich Trümpfe gut einsparen.


    Alles muss aus massig Aussichten wirtschaftlich Sinn ergeben.

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