Nintendo spricht über Abo-Services und den Zugang zu Spielen älterer Plattformen

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    • Wenn N64 und GameCube kommen, dann Brauch ich keine neuen Spiele mehr.
    • Nintendo geht es momentan gut und so eine potenzielle Goldgrube kann man sich halt für schlechtere Tage aufbewahren. Strategisch wäre es nicht klug solche Klassiker für nen Spottpreis zu entwerten. Ich denke schon bei den NES Spielen ist man bei Nintendo schon an ein Limit gegangen, welches aber blöderweise die Kunden nicht genug mitnimmt.
      Von daher ist Nintendo bisher strategisch den falschen Weg gegangen denke ich.
      Ich bin überzeugt davon, dass sie stattdessen einen ordentlichen Virtual Console Abo-Service machen sollten und auf Online-Abo verzichten sollten.
      Dabei sollte man aber als Konsument nicht damit rechnen GameCube Spiele für unter 100€ im Jahr zu bekommen.

      Edit: Nicht zu vergessen wäre aber noch, dass viele GameCube Spiele das Potenzial für ein HD Remaster/Remake haben, welches man locker für jeweils 60€ verkaufen könnte. Wäre halt uninteressant, wenn man sie einfach so schon raushauen würde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sperlink ()

    • wie lange Nintendo immer "überlegt" und "denkt" in manchen Dingen. Meine Fresse....die Welt schreit regelrecht da draußen nach den Klassikern und will dafür Kohle bezahlen... da müssen doch wohl Programmierer im Jahre 2019 fähig sein, die Spiele anzupassen und bereit zu stellen....

      Selbst wenn sie einfach nur ein Rerelease eines SNES, N64 oder Gamecubes machen würden..... mit HDMI Anschluss und stabilem Gehäuse....es würden riesen Umsätze generiert werden.

      Hört auf zu überlegen.... gebt uns doch endlich mal die volle Retrodröhnung. Traut euch doch mal was.....aaaaaaaaaaaa es macht mich irre. :notlikethis:
      Sammel Amiibokarten der Serie 2 und 3. Bei Tauschinteresse einfach anschreiben.

      Bei Interesse am Gaming könnt ihr mich auch über die Nintendo Network ID kontaktieren.
    • @Gamba

      Scheinbar ist es nicht profitabel. Nintendo hat nun einige Zeit und mehrere Generationen Erfahrung mit der VC gesammelt. Du kannst davon ausgehen, dass es die VC längst für die Switch geben würde, wenn sie ach so profitabel wäre. Wahrscheinlicher ist, dass die Verkäufe sehr überschaubar waren und man nun einen profitableren und für den Kunden attraktiveren Vertriebsweg (Abo-Service) sucht. Die Frage warum man sich damit so viel Zeit ist berechtigt. Nur sollten einige endlich verstehen, dass die VC für Nintendo wahrscheinlich ein Reinfall war.

      @Rikibu

      Das ist ein Bericht von einer Investorenkonferenz und keine Direct. Die Worte sind nicht an den Kunden gerichtet, sondern am Investor und dieden interessiert, ja richtig, wie Nintendo Geld verdienen will.

      @FALcoN

      Als Kunde und Fan würde ich auch gern GC Spiele für 10 bis 15€ haben. Als Nintendo-Chef würde ich aber Spiele wie Wind Waker und Twillight Princess nicht für 15€ verschenken. Da liegt die Schmerzgrenze des Kunde deutlich höher. Nintendo kann da mehr verlangen.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon
    • Ist für mich eine Menge inhaltloses Gelaber, wie immer, besonders wo er wohl mehrfach mit den NES Spielen kommt. Aber so läuft das scheinbar einfach in der Welt der Aktiengesellschaften, hm?

      Ich wünsche mir ja alles bis einschließlich Game Cube wieder als VC, also auch GBA, was kaum einer erwähnt, warum auch immer :D

      Was ich mir aber auch immer gewünscht und nie verstanden hab, sind ältere DS Games digital für den 3DS statt WiiU, das passt doch viel besser zusammen..
    • @Rincewind
      Ich halte 10-15€ für einen fairen Preis. Capcom verlangt für seine "Neuauflagen" 20-30€. Und das sind teils überarbeitete Versionen mit verbesserter Beleuchtung, angepassten HD-Texturen und 3D-Modellen und aufpolierten Effekten. Das bedeutet deutlich mehr Aufwand wie ein einfaches HD-Upscaling von emulierten GameCube-Spielen. Man könnte vielleicht noch auf 20€ für wahre Klassiker hochgehen. Allerdings wäre das wohl die oberste Schmerzgrenze für viele potenzielle Kunden.

      Nur zum Vergleich: Bei Sony kosten die PS2-Spiele im PlayStation Network im Schnitt 10-15€.
    • @FALcoN

      Ich sage ja nicht, dass das kein fairer Preis ist. Ich wollte nur darauf hinaus, dass du wie ein Gamer denkst. Jemand der einem so großen Unternehmen vorsteht wird aber eher ökonomisch, kapitalistisch denken. Ein Twillight Princess HD könnte Nintendo locker für 40€ rausbringen könnte und die Leute würden es immer noch wie geschnitten Brot kaufen. So lange es funktioniert, wird es auch so gemacht.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon
    • Nintendo [...] sucht derzeit nach Möglichkeiten, alte Nintendo-Titel verfügbar zu machen.
      Immer dasselbe Gewäsch - die Möglichkeiten sind doch schon lange da. Man muss nur mal ein wenig recherchieren, was im Homebrew Bereich bereits problemlos möglich ist. Beim GameCube gibt's vielleicht noch eine technische Hürde, aber bei allen älteren Plattformen ist die einzige Hürde Nintendo selbst.
    • Ich kann mir den Mangel an einer Virtual Console nur damit erklären, dass Nintendo alle Hänge voll zu tun hat, den Erfolg der Switch auszunutzen und große Drittentwickler an Land zu ziehen.

      Und irgendwie brauche ich die VC eigentlich gar nicht. Auf der Wii U habe ich auch alle möglichen SNES-Titel geholt, aber wirklich gespielt habe ich die fast nie. Es ist ein Spiel mit der Nostalgie. Man will es auspacken und ins Regal stellen... auch wenns nur das Switch-Menu ist.
    • @Rincewind
      Ich denke in dem Fall nicht wie ein Gamer, sondern wie Jemand der die Forendiskussionen und Wünsche der Fans relativ nah mitbekommt und den Gesamtmarkt im Blick hat. GameCube-Spiele stehen dort schon seit Beginn der Wii U sehr weit oben im Ranking. Und eine HD-Neuauflage wie Wind Waker HD oder Twilight Princess HD ist wieder etwas anderes wie quasi eine reine GameCube-VC auf Basis eines Emulators.

      Das Nintendo für seine GameCube-Klassiker, die man wie Capcom mit Resident Evil überarbeitet und speziell anpasst mehr verlangen kann, ist wohl keine neue Erkenntnis. Allerdings ist das auch mit deutlich mehr Aufwand und somit deutlich höheren Kosten verbunden.

      Außerdem schließen sich die beiden Dinge nicht aus. Man bringt die GameCube-Spiele als eine Art VC heraus und kann dadurch erkennen, welche Spiele heute besonders gefragt sind (z.B. ob Eternal Darkness nicht weiterhin nur ein Geheimtip für Hardcorefans ist, sondern ein Interesse in der Masse besteht). Quasi eine Art Marketingstudie für die man Geld bekommt anstatt Geld auszugeben. Und an Hand dieser Daten kann man dann evaluieren für welche Spiele sich der Aufwand für ein HD-Remake oder gar eine Fortsetzung lohnen würde, die man dann 2-4 Jahre später veröffentlicht.
    • Zitat von DLC-King:

      Die User hier und im allgemeinen verstehen nunmal nicht dass man die Fans bzw Spieler nie komplett satt machen darf.

      Bietet man jetzt einfach N64 Games für Nüsse an wäre eine zukünftige Trumpfkarte wie ein N64 niemals so stark.
      Man muss auch weit in die Zukunft schauen und sich Trümpfe gut einsparen.

      Alles muss aus massig Aussichten wirtschaftlich Sinn ergeben.
      Um Geld zu verdienen, muss man aber was anbieten...
      Bietet man nix an, kann man die Firma auch gleich zumachen...

      Und ich stelle - für mich - fest, dass sich derzeit bei denen nix bewegt, wohl deshalb, weil die Switch für sich betrachtet gut läuft und mit der Allheilmittel-Argumentation, der Onlineservice ist so mies, weil er preiswert ist... während ich das ganze rumdrehe, weil er billig ist, ist er so scheiße... :)
      Da will man ohne was zu leisten, einfach nur in Masse Geld machen ohne sich tatsächlich einmal anzustrengen...dumm nur, wenn der Kunde das merkt und nach 12 Monaten die micro payments fürs abo ausbleiben, weil man eben mit 8 bit krüppel und teuren exklusiv kaufbaren controllern keinen Blumentopf gewinnen wird.

      Wie lange will man denn das von Kunden gewünschte zurückhalten? insbesondere, wenn es doch schon mal in Teilen da war? will man das Speil so lange treiben, bis der Noch-Kunde plötzlich kein Kunde mehr ist, weil die Bedürfnisse trotz der theoretischen Möglichkeiten nicht genutzt und damit Kundenwünsche erfüllt werden? Diese Antihaltung Nintendos kann irgendwann auch umschlagen und mit fortschreitendem Alter könnte Nintendo die junge Spielerschaft zudem an die ernstzunehmenden Spieleplattformen wie xbox, playstation, stadia usw. verlieren.

      Man könnte doch auch N64 und gamecube spiele anbieten, gekoppelt - um das Gefühl von damals zu vermitteln - passende joycons, die eben statt nem rechten analogen Stick die 4 gelben c knöppe besitzen? oder gar ein pro pad im n64 design mit analogstick mittig usw....

      hier ist Nintendo einfach dumm und hält den Spielekatalog lieber im Giftschrank als daraus die Kundenzufriedenheit zu klöppeln, die ihnen ein standing abseits des Spielzeugherstellers einbringen würde...

      Zumal man mit so einer Strategie ganz neue - also die alt gewordenen Kinder von einst - wieder für Nintendo begeistern könnte... also die Generation, die in Teilen Pokemon und splattoon zu hektisch, knallbunt und blöd geworden ist, um sich damit auseinanderzusetzen...

      Wo ist denn die sprichwörtlich vor die Nase gehaltene Karotte Nintendos?
      ich fnde sie nicht...

      warum bietet man nicht ein n64 an, welches zugang zum eshop bietet? sowieso vermessen, eine lumpige raspberry pi hardware mit miesem emulator für so viel Geld verkauft zu bekommen... da hat die marketing abteilung schon einen Bärenjob gemacht :) ich kann darüber nur müde lächeln, erst recht, wenn man bedenkt, wie lange Nintendo den Bedarf der retro hardware nicht decken konnte oder wollte und somit viele Kunden an den privatverkauf zu horrorpreisen verloren hat.

      N64 Titel wird man nicht "für Nüsse" anbieten, wenn man sich anschaut, wie teuer bereits jetzt die neo geo und Mega Drive Emulationen sind...

      wenn die schon bei 7 euro liegen, liegen n64 Titel bei 10 oder gar 15 - gamecube spiele wohl noch teurer...

      Dass das natürlich die Zielgruppe kleinhält und damit Nintendos legacy collection unattraktiv erscheint, wäre dann kein Geheimnis.

      Aber man bemüht sich irgendwie auch nicht. Hohe Preise sind an sich kein problem, wenn man das Gefühl von Wertigkeit, Qualität hat.

      Wenn ich mir aber ansehe, wie diese Mini Switch aussieht, dann ist Nintendo eben kein ernstzunehmender Konsolenhersteller sondern ein Spielzeuglieferant... und genau dort wollen sie stehen... und wenn man sie nun in diesem Segment gegen Disney und Lego stellt, geben sich letzgenanntere doch mehr Mühe den Kunden das Geld abzupressen...