Keisuke Kikuchi von Gust über die Verkaufsleistung der Atelier-Spiele und mehr

  • GamesBeat hatte neulich ein Interview mit Keisuke Kikuchi, dem Associate Head of Development beim Entwicklerstudio Gust, bekannt für die Atelier-Rollenspiel-Serie. In diesem Interview zur Atelier-Serie wurde die Verkaufsleistung insgesamt und die Schwierigkeiten der Lokalisierung für den US-Markt sowie der Kern der Atelier-Spiele thematisiert. Wir haben für euch einige Passagen zusammengefasst:

    • Seit dem Veröffentlichungsbeginn der Atelier-Spiele in Nordamerika hat sich dort eine loyale Fan-Basis aufgebaut, welche jedoch kleiner ist als bei manch anderen Titel, weswegen Gust versucht, die Serie so zu verändern, dass weitere Fans gewonnen werden können.
    • Der verkaufsstärkste Markt ist Japan, während die Verkäufe der Atelier-Titel im restlichen asiatischen Raum im letzten Jahr stiegen.
    • Die Konsolen-Versionen der Atelier-Spiele haben in den letzten Jahren ungefähr die gleichen Verkaufszahlen, aber das meistverkaufte Spiel in den USA sei Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book von 2015 (erschienen für PlayStation 3, PlayStation 4, PlayStation Vita und den Windows-PC).
    • Die Verkaufszahlen der Nintendo Switch-Version der Spiele würden sich in Europa und Nordamerika den Verkaufszahlen der PlayStation 4-Version immer weiter annähern. Dennoch ist die Steam-Version in Asien die beliebteste Version hinsichtlich der Verkaufszahlen.
    • Zur Lokalisierung für den westlichen Markt äußerte sich Kikuchi besorgt, denn die Entwickler wissen nicht, ob der Humor beziehungsweise die Persönlichkeiten sowie Eigenschaften der einzelnen Charaktere akkurat in der lokalisierten Version wiedergegeben werden können und es den westlichen Spielern auch zusagen würde.
    • Außerdem war er besorgt darüber, ob das in Japan beliebte Grinden für seltene Materialien zur Schaffung mächtiger Items oder Ausrüstung in Nordamerika Anklang findet.
    • Die Entwickler würden die Art von Genre als "abgespecktes Simulations-Rollenspiel" bezeichnen, da sich der Fokus mehr auf einen Zyklus von Sammeln, Synthese sowie Kampf beziehe und nicht auf riesige Karten oder langen Szenarien wie es bei AAA-Rollenspielen oft der Fall ist.
    • Außerdem würde der Protagonist bei den Atelier-Spielen nicht die Welt retten, sondern den Spieler mit auf eine kleine Reise voller lebendiger Charaktere und deren Alltags-Geschichten, die eventuell manchen Speiler vertraut vorkommen, nehmen.
    • Jedes Spiel hat seine eigene Geschichte und Spieler könnten mit jedem Spiel in die Serie einsteigen, doch sollte in Fällen von Trilogien vielleicht mit den jeweils ersten Spiel begonnen werden, da sonst die Beziehungen zwischen den Charakteren nicht verständlich sein könnten.
    • Laut Kikuchi hegen Fans den Wunsch, gesammelte Materialen in einen Topf zu werfen und etwas völlig anderes daraus zu erschaffen. Diesen Wunsch würden die Entwickler gerne erfüllen.

    Findet ihr, die Atelier-Serie sollte mehr Anklang im westlichen Markt finden? Wodurch würde dies den Entwicklern eurer Meinung nach gelingen?


    Quelle: GamesBeat

  • Wollte schon immer einen Teil der Reihe spielen. Welche Spiele könnt ihr (für die Switch oder 3DS) empfehlen?


    EDIT: Das sind ja alles Vollpreistitel...

    Aktuelles Switch-Spiel: Super Smash Bros. Ultimate, 7 Billion Humans


    Aktuelles WiiU-Spiel: Tokyo Mirage Session #FE, Metroid Prime Trilogy


    Aktuelles 3DS-Spiel: Yokai Watch


    Aktuelles Wii-Spiel: The Last Story


    Aktuelles N64-Spiel: Banjo-Tooie


    Aktuelles Smartphone-Spiel: Pokémon Go!

    Einmal editiert, zuletzt von Mamagotchi ()

  • @Mamagotchi Atelier Lulua ist wohl derzeit am Besten dafür geeignet! Oder du wartest auf das neue Atelier, dass einiges umwirft und umkrempelt im November.

    Wishlist Nintendo Switch 2019:


    Ni No Kuni
    Dragon Quest 11
    Doraemon - Story of Seasons
    Luigis Mansion 3
    Atelier Ryza - The Queen of Eternal Darkness & The Secret Hideout
    Pokemon Schild

  • Ich hatte mir mal ein Teil für die Vita gekauft und mochte 2 Dinge nicht.


    1. das Spiel war glaube ich nach 2 Ingame Jahren vorbei.
    2. Es gibt Events die an einem bestimmten Tag an einem bestimmten Ort ablaufen, wenn man zur richtigen Zeit nicht da ist verpasst man das Event.


    Das führte dazu, dass man einen Walkthrough benutzen musste, sonst verpasst man eine Menge und müsste das Spiel mehrmals spielen.


    Weiß einer, ob das immer noch so ist?

  • Weiß gar nicht, warum sich der gute Mann solche Sorgen macht. Ich hab die Lokalisationen immer gut gestimmt angenommen, die Persönlichkeiten kommen immer super rüber und macht auch die Atelier-Reihe ein wenig aus, meiner Meinung nach.


    Freue mich wie ein Schnitzel auf Atelier Ryza. Wenn da die Fankritik aus den älteren Spielen beherzigt wird, mach ich mir Null Sorgen, dass das Spiel nicht ankommt. Leider ist die Zielgruppe für diese Art Spiel halt sehr klein, das liegt eher am Genre, aber keinesfalls an den Spielen, würde ich behaupten.


    @DecTher zu deinem zweiten Punkt, ja, das ist immer noch so. Teilweise kann man einen Spielstand auch gar nicht im ersten Durchlauf zu 100% abschließen, das soll die Wiederspielbarkeit fördern. Auch wenn die Teile aus meiner Sicht immer eine angenehme Länge haben im ersten Durchlauf.

    Is a keyboard a board "of" keys, or a board "for" keys?

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