Verband der deutschen Games-Branche: Daten zum deutschen Spiele-Markt veröffentlicht

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    • Verband der deutschen Games-Branche: Daten zum deutschen Spiele-Markt veröffentlicht

      Kürzlich veröffentlichte der game – Verband der deutschen Games-Branche in einer Pressemitteilung interessante Daten zum deutschen Spiele-Markt. Die Daten, die auf Erhebungen des GfK Consumer Panels, der GfK Entertainment und von GfK POS Measurement basieren, geben unter anderem Aufschluss über die beliebteste Spiele-Plattformen in Deutschland. Demnach lag das Smartphone mit mehr als 18 Millionen Nutzern vorne, auch die Spielerzahl von Spielekonsolen stieg im vergangenen Jahr auf insgesamt 16,7 Millionen Menschen. Der PC, noch bis 2017 die beliebteste Spiele-Plattform in Deutschland, verlor hingegen besonders viele Spieler.

      Der deutsche Games-Markt ist zudem im Jahr 2018 deutlich gewachsen. Wurden 2017 mit Games und Spiele-Hardware noch 4 Milliarden Euro umgesetzt, waren es 2018 rund 4,4 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung um 9 Prozent. Hier könnt ihr euch die ganze Pressemitteilung im Detail durchlesen:

      Smartphones sind die beliebteste Spiele-Plattform

      • Mehr als 18 Millionen Deutsche spielen auf Smartphones
      • Spielekonsolen gewinnen 700.000 Gamer hinzu
      • Deutscher Games-Markt wächst auf 4,4 Milliarden Euro


      Berlin, 16. Juli 2019 – Smartphones sind die beliebteste Spiele-Plattform der Deutschen. Das gab heute der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens GfK bekannt. Insgesamt 18,6 Millionen Menschen nutzen hierzulande ihr Smartphone zum Spielen. Das sind nochmals 400.000 mehr als im vergangenen Jahr. Mit einem Plus von 700.000 Spielern wuchs die Spielerzahl von Spielekonsolen sogar noch stärker: Auf Nintendos Switch, der PlayStation von Sony und der Xbox von Microsoft spielen insgesamt 16,7 Millionen Menschen in Deutschland. Besonders viele Spieler hat der PC verloren, der bis 2017 über viele Jahre die beliebteste Spiele-Plattform in Deutschland war. Mit 13,4 Millionen Gamern landet er auf dem dritten Platz der meistgenutzten Spiele-Plattformen in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr hat er 3,9 Millionen Spieler verloren. Mit 10,9 Millionen Spielern wurden auch Tablets im vergangenen Jahr von weniger Menschen zum Spielen genutzt. Insgesamt spielen über 34 Millionen Deutsche Computer- und Videospiele. Das Durchschnittsalter beträgt 36,4 Jahre.

      „Ob Jung oder Alt, Frau oder Mann: Das Smartphone hat sich innerhalb weniger Jahre zur beliebtesten Spiele-Plattform der Deutschen entwickelt“, sagt game-Geschäftsführer Felix Falk. „Die hohe Verfügbarkeit, das große Angebot kostenfreier Spiele und die riesige Vielfalt an Titeln haben den Markt für Spiele-Apps stark wachsen lassen und damit den gesamten Games-Markt in den vergangenen Jahren angetrieben.“



      Die Entwicklung der Spielerzahlen auf den einzelnen Plattformen zeigt sich auch bei der Marktentwicklung: Der Umsatz mit Games auf Smartphones und Tablets hat andere Plattformen überholt. Mit Spiele-Apps und In-App-Käufen wurden 2018 rund 1,5 Milliarden Euro umgesetzt. Etwa 1,3 Milliarden Euro betrug der Umsatz mit Games, In-Game-Käufen, Abonnements und Online-Diensten auf Spielekonsolen. Auf dem PC konnten 659 Millionen Euro erlöst werden.




      Deutscher Games-Markt wächst um 9 Prozent

      Der deutsche Games-Markt ist 2018 deutlich gewachsen, wie der game bereits bekannt gab: Wurden 2017 mit Games und Spiele-Hardware noch 4 Milliarden Euro umgesetzt, waren es 2018 rund 4,4 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung um 9 Prozent. Größter Wachstumstreiber waren Gebühren für Online-Dienste, deren Umsatz sich mit 353 Millionen Euro innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt hat (+97 Prozent). Auch das Marktsegment der In-Game-Käufe, zu dem auch In-App-Käufe
      gehören, ist um 28 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gewachsen und trug damit maßgeblich zum Wachstum bei.


      Informationen zu den Marktdaten

      Die verwendeten Daten basieren auf Erhebungen des GfK Consumer Panels, der GfK Entertainment und von GfK POS Measurement. Die GfK verwendet Erhebungsmethoden zur Erfassung der Daten des deutschen Marktes für digitale Spiele, die weltweit und qualitativ einmalig sind. Hierzu gehören unter anderem eine für die gesamte deutsche Bevölkerung repräsentative laufende Befragung von 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen sowie ein Handelspanel. Die Datenerhebungsmethoden erlauben einen einmaligen Einblick in den deutschen Markt für Computer- und Videospiele.
      Quelle: game.de
      alias-op
    • Seit 2015 gehöre ich zu den Tablet-Spielern. Von 2009 bis zum Jahr 2017 auch noch teilweise zu den PC-Spielern. Seitdem habe ich mehr Zeit mit Konsolen verbracht (angefangen 2013 mit dem 3DS XL).
      Ich gestehe: Ich bin kein Switch-Besitzer :whistling:


      Meine neuen Blogs:

      2. Wie ich zum Spieler wurde - Teil 2 / 4. Nintendo 64/Xbox: Was ich noch spielen/haben möchte 4.0
    • Zitat von Flomo:

      Handyspiele omg , wie kann man nur
      Kann's auch nicht nachvollziehen. Reizt mich vom Gameplay her oft nicht und dann frisst es auch noch Akku, sodass ich das Handy für andere Alltagsfunktionen (Internet, Kommunikation, PDFs, Fotoapparat, etc.), für die ich es tatsächlich brauche, weniger nutzen kann. Schlepp schon zur Sicherheit ein Battery-Pack mit mir herum.

      Hier mein MyAnimelist-Profil, wenn jemand über LNs/Manga/Anime quatschen möchte. ^^
    • Ich muss zugeben, meine gaming Hardware, PC seitig werde ich wohl nie mehr erneuern, zu wenige Anreize, zu viele Grafik-Blender.

      Ressourcen sparendes entwickeln ist leider eine Seltenheit geworden.

      Ich gebe mich zunehmend mit stationären Konsolen oder mit meiner Switch zufrieden, ich bin damit flexibel und ich muss mich nicht alle 3 Jahre um neue Hardware kümmern.

      Damals hat das alles für mich noch Sinn ergeben, jetzt bin ich 30 Jahre alt und mein Fokus hat sich mehr und mehr verschoben. Ich möchte mich jedenfalls nicht mehr an einen Desktop PC setzen, nachdem ich 8 Std. an meinen PC in der Arbeit gesessen habe. Auch habe ich auf meinen Laptop keine Lust mehr, denn daneben steht gleich mein Laptop von der Arbeit für meine Homeoffice Tätigkeit.

      Ich denke, der Rückgang ist normal für die heutige Zeit, die Jobs am PC nehmen zu, da möchte man nicht noch daheim daran sitzen. Das ist jedenfalls meine Einschätzung :)
      :triforce: Kylar :triforce:

      Nintendo Switch:

      SW-6109-4054-0722
    • Zitat von Pit93:

      Reizt mich vom Gameplay her oft nicht
      Das Gameplay ist ja in den meisten Fällen auch nicht darauf ausgelegt das man Spaß hat, sondern das man bald mehr Geld ausgibt. Der Einstieg geht noch recht gut, da der Fortschritt noch nicht künstlich verlangsamt wurde, aber nach kurzer Zeit dauert dann alles ewig und der Shop mit Mikrotransaktionen oder Lootboxen wird dir empfohlen...

      Wer nun schon abhängig - ja, das Wort passt hier leider wirklich - ist, hat Pech gehabt. Widerliche Geschäftspraktik. <X
    • Nur weil sehr viele auf dem Smartphone spielen heisst das eigentlich nicht unbedingt das es auch die beliebteste Spiele Plattform ist...
      Wurde bei den Befragungen gefragt wo sie generell spielen oder wo sie am liebsten spielen?
      Ich bezweifle jedenfalls sehr stark das die Mehrheit wirklich lieber am Handy als auf ner Konsole/Handheld/PC spielt!
      Am Handy spielen zwar sehr viele aber meist nur um Zeit zu schinden und wenn die Spiele nicht kostenlos oder spottbillig sind würde die Zahl der "Spieler" da weit geringer sein.
      Ssssssswitch
    • klar geht der Trend zum mobilen gaming. Darum ist die switch auch so erfolgreich. Zurecht! Trotzdem kann meiner Meinung nach DIN Smartphone oder Tablet niemals die klassische Konsole ersetzen! Ich hoffe alle echte Gamer teilen diese Meinung und suppor5en weiterhin den klassischen Markt. Egal ob Nintendo, Microsoft oder Sony. Jede Konsole hat seine Daseinsberechtigung und ich hoffe sehr dass das auch in Zukunft so bleibt!!!!
    • Ich habe früher öfter am PC gespielt. Mich stört es auch heute nicht, nach der Arbeit am PC, weiter am PC zu sitzen. Aber ich bin meistens nur kurzzeitig am Zocken, da sind so große Spiele nicht sonderlich passend. Bei sommerlichen Temperaturen läuft mein PC zudem nicht so gut. Früher hatte ich meistens 3DS gespielt. Seit Zelda BotW raus kam, habe ich fast nur noch Wii U gespielt und seit ich meine Switch habe (bald ein Jahr), spiele ich nach der Arbeit jeden Tag darauf. Auf dem Smartphone spiele ich nur ein einziges Game intensiv (bis die Story ein Ende hat). Es ist einfach nicht sonderlich bequem, da es viel Akku und teils auch viel Datenvolumen braucht. Da sind so kleine offline-Games für zwischendurch angenehmer, wenn ich unterwegs bin. Aber Zuhause ist die Switch einfach bequemer. Ich drücke lieber Tasten, die ich spüren kann.
      Der einzige Vorteil bei PC-Spielen ist, dass man einfacher modden oder Custom Content hinzufügen kann. Das geht bei Konsolen-Spielen nicht oder nur sehr schwer.
    • Zitat von DarkStar:

      Das Gameplay ist ja in den meisten Fällen auch nicht darauf ausgelegt das man Spaß hat, sondern das man bald mehr Geld ausgibt. Der Einstieg geht noch recht gut, da der Fortschritt noch nicht künstlich verlangsamt wurde, aber nach kurzer Zeit dauert dann alles ewig und der Shop mit Mikrotransaktionen oder Lootboxen wird dir empfohlen...

      Wer nun schon abhängig - ja, das Wort passt hier leider wirklich - ist, hat Pech gehabt. Widerliche Geschäftspraktik.
      Das stimmt natürlich. Das Einzige "Mobile-Game", das ich spiele und in dem ich auch Geld ausgebe (und da passe ich genau auf wie viel) ist Hearthstone. Und mobile spiele ich es nicht einmal, sondern nur zu Hause am PC oder zu Hause auf dem Tablet. Reicht mir als F2P-Game. Mehr brauche ich nicht und mehr will ich mir auch nicht leisten. ;)

      Hier mein MyAnimelist-Profil, wenn jemand über LNs/Manga/Anime quatschen möchte. ^^
    • Mich überrascht ehrlich gesagt ein wenig das Unverständnis über Mobile-Games bzw. -Gamer.

      Selbstverständlich kann ein Mobile-Game in fast keinem Aspekt mit einem ordentlichen Konsolen/PC-Spiel mithalten, die Ära wird wohl auch noch ein paar Jahre auf sich warten lassen.

      Wer sich allerdings etwas genauer umschaut, kann auch im Mobile-Markt echte Perlen finden. Ich kann hier nur für mich sprechen, aber Dragalia Lost ist meiner Meinung nach ein top umgesetztes Mobile-Game. Obwohl es ein Gacha ist, hat der Spieler null Zwang Geld für Mikrotransaktionen zu blechen, weil die Entwickler fast jeden Tag Spendierhosen anhaben. Und zu allem Überfluss macht das Spiel sogar Spaß! Und das sollte an Videospielen immer noch die Hauptsache sein.

      Ich will damit in keinster Weise Gachaspiele oder Mikrotransaktionen verteidigen, aber ich denke, es ist falsch dem Mobilmarkt die Schuld für dessen Popularität zu geben. Es ist nun leider einmal Fakt, dass ein solches Bezahlsystem viele Menschen attraktiv finden.

      Was den PC angeht, muss ich sagen, ist mir einfach zu teuer. Ich hab früher gerne auf meinem Lappy (der für 2012 extrem gute Specs hatte) auch anspruchsvolle Spiele gespielt, nur leider hat der sich mal nach einem Motorradunfall verabschiedet gehabt. Und in Zeiten, in denen ich mir Konsolen für teilweise 200€ kaufen kann (PS4, refurbished z. B.), halte ich Gaming-Setups einfach für eine unschlaue Investition.

      Jeder Markt hat seine Käufer, aber ich bin mit meinen Handyspielen vor der Arbeit und meinen Konsolenspielen nach der Arbeit mehr, als bedient.
      Is a keyboard a board "of" keys, or a board "for" keys?
    • Smartphone Spiele hier überhaupt zu werten wäre ja fast das gleiche wie wenn man PC Flashgames über Browser dazuzählen würde...

      Klar gibts im Smartphonebereich auch gute Spiele, aber ich sehe wirklich die meisten nur den Müll zocken das keine 2 Hirnzellen zum spielen benötig und wovon es gefühlt hundert Kopien auf dem Smartphone gibt nur unter einem anderen Namen/Setting/Sprite.

      Ich denke auch ein guter Teil dieser Nutzer würde sich selbst nichteinmal als Gamer bezeichnen die nur solche Spiele spielen um Fahrtzeit usw. zu überbrücken.

      @Konkon Diese Entwicklung hat auch nicht der Mobilmarkt zu verantworten sondern einfach nur die Spezies Mensch. Mir immernoch ein Rätsel wie es soo viele dumme Menschen geben kann, die sich so leicht von solchen offensichtlichen Sucht/geldfallen locken lassen bzw gefallen an Spielen ohne richtiges Gameplay finden. Aber diese Entwicklung sieht man auch in allen anderen möglichen Bereichen, wobei es nicht zu verleugnen ist, dass der starke Smartphone Konsum durchaus negativen Einfluss auf die menschheit hatte und weiter haben wird und dadurch sich das verhalten dieser, die denkweise, die Intelligenz, ansprüche usw. weiterhin verändert wird, bezweifle aber dass es in die richtige Richtung gehen wird.

      Würde am liebsten jedem das Ding, genauso wie eine Zigarette oder Alkoholflasche, aus der Hand schlagen xD

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wowan14 ()