Viele Nintendo Switch-Spieler beschweren sich über Joy-Con-Probleme

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    • @HonLon1 was hat das mit Subjektivität zutun wenn GC Controller bis heute noch bei vielen funktionieren und die Joy Cons nach den ersten Wochen/Monaten/Jahren den Geist aufgeben?

      Und das sie ergnomisch auch top sind stimmen dem auch viele zu, bei Joy Cons eher weniger der Fall da sie nicht einmal für größere Hände geeignet sind. Ich selbst konnte sogar MHGU auf Switch mit dem GC Controller super spielen (während das top quality Produkt Switch Pro Controller bei mir abdriftete und zur Reparatur geschickt wurde nach nur 1 Jahr Nutzung, der GC Controller ist übrigens das Original, nicht die neue Auflage) und da wird einem auch wieder schnell klar, dass der Controller einfach für vieles super geht, selbst für die Spiele von heute.
    • @Wowan14
      Subjektivität, weil das DEIN Eindruck ist. Meiner ist da nun mal nicht ganz so rosig. Allein diese hitzige Diskussion um die Joy-Con Probleme offenbart ja auch die riesige Kluft zwischen denen, die Probleme haben und die Switch als billigstes Produkt hinstellen und denjenigen, die keinerlei Switch Probleme haben. Das sind subjektive Eindrücke, ob eine Konsole Billigschrott ist oder nicht.

      Um genau deinen ersten Satz mal zu vervollständigen mit kleinen Umstrukturierungen:
      das hat was mit Subjektivität zutun wenn GC Controller bis heute noch bei vielen funktionieren und bei vielen anderen nicht und die Joy Cons nach den ersten Wochen/Monaten/Jahren den Geist aufgeben und bei vielen anderen funktionieren sie bei 5h zocken am Tag seit Release ohne Abnutzung und Quietschen.
      Jeder sammelt eigene Erfahrungen und Eindrücke.

      Was hat denn die Ergonomie damit zu tun? Ich hab die Joy-Con in der Hinsicht schon vor Release als absolut unbequem und klein eingestuft, bestätigt am Release. Aber auch der Gamecube hatte definitiv nicht nur Freunde in seiner Form. Die Griffe sind für heutige Maßstäbe wirklich kein und dünn und wirken aus heutiger Sicht wie billigstes Hartplastik.

      Und jetzt kommst du, erzählst genau das gleich wie ich, nur mit umgekehrten Rollen zwischen Switch Pro und Gamecube Controller und streitest Subjektivität ab?

      Und nein, ich finde, dass der Gamecube Controller zwar tatsächlich für vieles geht, aber für die großen Spiele in der Regel nicht. Dazu fehlen ihm 4 Tasten, eine brauchbare analoge Funktion in den Schultertasten und ein brauchbares Digikreuz. Heutige Spiele sind so komplex, dass die Joystick Tasten, alle 4 Schultertasten und zwei Pause-Tasten eigentlich bei allen halbwegs großen Spielen in Gebrauch sind. Sobald eine Funktion davon nicht funktioniert, ist der Cube Controller sofort unbrauchbar dafür.
      Am PC für aktuelle Spiele auch unbrauchbar, weil viele Spiele die analogen Schultertasten gebrauchen und der Cube nur 2-Stufen hat, also eigentlich nicht wirklich analog ist.

      Aber wir müssen uns nicht über Gamecube Controller unterhalten. Das hat erstens nichts zum Thema zu tun und zweitens ist er unser beider Lieblingscontroller.
    • @HonLon1 ist es nicht Fakt, dass in jedem Joy Con das anfällige Bauteil verbaut ist? und darum geht es hier auch warum die Dinger billig sind bzw. schlecht produziert. Nicht darum, bei wem es nun zugeschlagen hat diese Anfälligkeit und bei wem nicht. Fakt ist, dass das Innenleben des Joy Cons billig ist und trotzdem so teuer vom preis. das kann man zu keinem anderen Controller vorher wirklich behaupten (außer vielleicht beim N64 Controller mit dem Stick, der selbst anfällig war und viele Daumen auf dem gewissen hat xD). Und das ist reine Obejktivität. Ich selbst hatte keine Probleme mit den Joy Cons (benutze sie nicht aus Subjektivität dass sie mit nicht gefallen/passen) aber kann Objektiv wohl anhand der berichte anderer erkennen dass die Ursache sicher nicht in ihrer persönlichen Wahrnehmung liegt sondern in der Hardware.
    • @Wowan14
      Ok, objektiv kann ich dir auch sagen, dass jeder Cube von innen so ekelerregend verdreckt ist.
      Ein Kumpel hat auch mal gemeint, sein Cube Controller wäre gut und er verstünde meine Probleme nicht. Hab ich seinen in die Hand genommen und er hatte auch ein bisschen Drifting. Aufgemacht, gesäubert (der Dreck war ihm peinlich) und er ging wieder.

      Objektiv kann man festhalten, dass die Wii Joysticks in Langlebigkeit zwar besser waren, aber dafür derart unpräzise und dabei eher im Jahr 1999 High Quality gewesen wären, dass man über Qualität auch wieder streiten kann. Sie waren dabei übrigens auch die einzigen, die die Joystick-Tasten noch nicht hatten.

      Objektiv bieten die teuersten Controller die meisten Features und Möglichkeiten auf unterschiedliche Arten zu spielen wie kein anderer Controller und man kann zu zweit spielen für gerade mal 80€ UVP mit durchschnittlich guter Laufzeit und der Tatsache, dass sie so klein sind und den Handheld überhaupt erst ermöglichen. Qualitativ besser als alles andere an Handheld Joystick oder Joystick Ersatz sind sie unbestreitbar.

      Irgendeine Komponente ist immer die "billigste" und kurzlebigste. Das scheint bei der Switch der Joystick zu sein. Ist aber nicht neu bei Nintendo daran Geld zu sparen. N64 hast du schon erwähnt, Cube und Wii waren aber nicht besser. Die Joy Sticks der Wii U aben sich auch heftig billig angefühlt - allein dieser Klick-Mechanismus...aber gut, die Wii U hab ich zu wenig benutzt, um die Qualität der Joysticks beurteilen zu können.

      Welcher Aspekt überwiegt bei der Aussage, dass die Joycon billig oder schlecht produziert sind? die einzigartigen Features? Der Joystick? Die eigenen Erfahrungen, die im Internet heutzutage verteilt werden, aber zu Gamecube Zeiten* noch nicht? Der Vergleich zu anderen Nintendo Controllern?

      *Selbst wenn es beim Cube schon das internet gegeben hätte, gäbe es nicht so nen Shitstorm gegeben, weil sie nie im Mittelpunktstand wie die Switch jetzt. Also, die Switch hat sich mittlerweile doppelt so oft verkauft wie die Cube? In 2,3 Jahren? Der Fokus und die Mundpropaganda sind da auf nem anderen Level.
    • @saurunu

      weder schmolle ich, noch habe ich mein Recht auf Instandsetzung nicht war genommen.
      Es ist meine ganz persönliche Entscheidung als Konsument, wie ich mit dem Sachverhalt umgehen möchte.

      1.) Garantieleistung kann ich keine mehr beziehen, es sind Joy Cons der ersten Generation und ich habe mir keine weiteren gekauft und werde es auch nicht.

      2.) Instandsetzung habe ich eingefordert, es waren glaube ich 5 Wochen ohne den einen JoyCon, da bringt mir der andere dann auch nichts mehr. Dazu kommt der Aufwand der mich zumindest ein paar Stunden beschäftigt. Der Joy Con ging dann ein paar Wochen. Dann wieder nicht. Unterm Strich kostet mich das mehr Zeit als mir lieb ist, denn auch Zeit ist Geld und ein Joy Con kostet deutlich weniger Geld als die Zeit, die ich für das Thema beanspruchen muss. Dieses Austauschverfahren/Instandsetzung wäre für mich nur dann in Ordnung, wenn ich ein Ersatzgerät erhalte, schließlich kriege ich ja auch mein Geld während der Reparatur nicht zurück -> Worst Case für den Konsumenten

      3.) Ist es gerade zu lächerlich davon auszugehen, Nintendo würde das Problem nicht genaustens kennen und wäre abhängig davon, ob die Konsumenten ständig den Reparaturservice (auch hier nur outsourcing) beanspruchen. So funktioniert der Markt nicht. Aber hier gehen vielleicht auch nur unsere Meinungen auseinander.

      4.) Du hast keinerlei Lösungsvorschläge gebracht, nichts Neues gesagt und meine Kritik und die daraus resultierenden Konsequenzen völlig falsch verstanden.

      Fazit: Das Thema Joy Cons hat mich schon viel mehr Zeit/Geld gekostet als es sollte und mein Fazit ist: Finger weg von Joy Cons! Das ist das Ergebnis aus dem, was Nintendo mir als Kunden verkauft hat und wie sie im Problemfall mit mir umgegangen sind. Dadurch setze ich tatsächlich etwas ein, das man Entscheidungsgewalt und Recht des Konsumenten nennen kann. Alles was ich von dir höre ist den immer gleichen Prozess durchzuführen und auf andere Ergebnisse zu warten, ohne dabei echten Druck auf den Hersteller auszuüben, Stunden/Tage/Wochen/Monate meiner Zeit dafür aufzubringen, ohne jemals dafür entschädigt zu werden...klingt für mich absolut inakzeptabel. Aber auch das muss jeder Konsument für sich selbst entscheiden. ich bitte dich nur meine Haltung nicht "schmollen" zu nennen, denn das ist inhaltlich einfach falsch

      Grüße :)
    • @Oo.Sephiroth.oO

      Ich würde es ja verstehen, dass es dir zu blöd ist, deine Zeit zu opfern und jedes mal aufs neue den Joy Con einzuschicken. Aber einen Spruch wie Zeit ist Geld, finde ich bei Privatpersonen lächerlich. Egal wie viel Zeit deiner Freizeit du dafür opferst. Sie kostet kein Geld.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon
    • @kirby7eleven

      Ist eine Frage der Sichtweise. Man kann ja gerne seine Zeit zu schade dafür finden. Es geht um die Verbindung mit Geld.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon