Nintendo äußert sich zu den neuen Richtlinien für den Umgang mit Lootboxen

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    • Nintendo äußert sich zu den neuen Richtlinien für den Umgang mit Lootboxen

      Mitte dieser Woche gaben die drei Konsolenhersteller Sony, Microsoft und Nintendo bekannt, neue Richtlinien für den Umgang mit Lootboxen einzuführen. Letztere haben sich nun zu alldem gegenüber Eurogamer geäußert:

      Bei Nintendo lege man viel Wert darauf, dass der Kunde stets informiert ist und nicht Gefahr läuft, blinde Entscheidungen zu treffen. Daher setze man in Zukunft voraus, dass der Hersteller die Wahrscheinlichkeiten bei Lootboxen offenlegt, wenn dieser ein Spiel mit einer solchen Mechanik vertreiben oder einen bereits bestehenden Titel um diese erweitern möchte.

      Da vor allem Kinder von der ganzen Sache betroffen sind, wies man Eltern noch einmal auf die Verfügbarkeit der hauseigenen mobilen Anwendung zur Altersbeschränkung hin und dass man damit die Spielzeit und den Kauf von Zusatzinhalten für Software einschränken könne.

      Handelt Nintendo richtig? Was sagt ihr zur Thematik?

      Quelle: Eurogamer – Newsbild: © Entertainment Software Association
    • Was bringt es, wenn irgendwo im Kleingedruckten steht, wie hoch die Chance auf "Gegenstand X" ist? Auch im Kasino sind die Chancen zu gewinnen gleich Null und die Leute spielen Trotzdem. Nur muss ein Kasino einem Spielsüchtigen (zumindest hier bei uns) Hausverbot erteilen.

      "...wenn dieser ein Spiel mit einer solchen Mechanik vertreiben oder einen BEREITS BESTEHENDEN TITEL UM DIESE ERWEITERN MÖCHTE."
      Und dass sie mit diesem Satz auch noch ihr Ok geben, Lootboxen per Patch erst im Nachhinein in ein Spiel zu integrieren ist wohl die grösste Sauerei von allen.

      Ausserdem machen es die Hersteller jetzt sowieso meist anders: In-Game Währung knapp halten, damit man jahrelang spielen müsste um alles Freizuschalten, und dann diese Währung auch gegen Echtgeld verkaufen, damit der Spieler "wenn er will" sich "ganz freiwillig" diese Tortur ersparen kann. Mikrotransaktionen haben in Vollpreisspielen nichts verloren PUNKT.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ande ()

    • Also ich sage mal so: Lootboxen sind doof. Ich finde es gut, dass sie verbessert (z. B. Dekodierer abschaffen oder nicht kaufbar machen) bzw. irgendwann komplett abgeschafft werden wie bei Rocket League.

      ABER: Sie sollten auf keinen Fall durch diese immens teuren Preise für Einzelskins von Fortnite ersetzt werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Taneriiim ()

    • Scheinheilig.
      Bei den Handyspielen nutzt Nintendo selbst undurchsichtige Glücksspielmechaniken und Lootboxen. Sogar auf dem 3DS gab's das schon von Haus aus. Beides Systeme, die besonders viel von Kindern genutzt werden.
      Solange Spiele mit Echtgeld Glückspiel, egal in welcher Form, nicht konsequent "ab 18" freigegeben und mit dem Siegel "Glücksspiel kann süchtig machen" versehen werden, ist das alles nur Augenwischerei.
    • Ich wäre für noch strengere Regelungen. Glücksspiele in Spielhallen sind erst ab 16 oder gar 18? Jedenfalls eine Relativ hohe Altersgrenze. Und genau das würde ich mir wünschen. Lootboxen sind teilweise auch mit Echtgeld zu bezahlen und so gesehen Glücksspiel.

      Diese Offenlegung ist doch ein Witz auf Erden. Jeder Witzbold weiß - der die Spiele spielt - das es das Wertvollste Objekt wahnsinnig selten nur rauskommt. Ob da Zusätzlich nun noch eine 1% dahinter steht. Ja dann, Glück auf und Glück Lebwohl.

      Switch I PC I X-Box One
      Game Challenge 2019 -> Update Online (10.8.)
    • So ziemlich alle Spiele, die Lootboxen beinhalten bieten die Möglichkeit diese mit Echtgeld zu bezahlen. Lootboxen nutzen die selben psychischen tricks wie sie in Kasinos beim echten Glücksspiel auch zum einsatz kommen und es sind vorallem Menschen die anfällig für sowas sind, die an sowas hängen bleiben. Wettsucht/Spielsucht ist ein ernst zu nehmendes Problem und Kasinos haben auch hier besondere auflagen während FIrmen wie EA hier ungestraft davon kommen. Vorallem da hier mit Glücksspiel-tricks und mechanismen gearbeitet wird, wie sie auch im Kasino genutzt werden sehe ich hier nicht nur leute mit Wett-/Spielsucht sondern vorallem auch Kinder, die hier besonders ausgenutzt werden.

      Für Spiele mit Lootboxen sollten einfach die selben Auflagen wie in Kasinos gelten. Andere Länder arbeiten schon an Gesetzen und in Deutschland verschließen unsere Politiker die Augen vor dem Problem. Hier sollte man vorallem auf EU-Ebene was tun.
    • Das haben sich die großen Drei aber schön aus der Affäre gezogen und selbst Nintendo ist mittlerweile, in dieser Hinsicht, nicht besser als EA und Konsorten. Und wenn sich jemand beschwert, einfach auf das Kleingedruckte verweisen, das deutlich sichtbar unter Elektronenmikroskop nachgelesen werden kann. :ugly:
      Most Wanted Switch Crossovers:

      Grand Theft Mario Collection
      Assassines Shiek
      Call of Metroid
      Beyond Good & Donkey Kong
      Gears of Advanced Wars
      The Last of Toads
      Captain Toad: Dungeon Keeper
      The Legend of Dark Souls: Praise the Sun
    • An der ganzen Lootbox Problematik sind doch wir Spieler selber schuld! Solange es unter uns genügend, entschuldigt bitte, Idioten gibt die diesen Dreck kaufen und nutzen wird sich nie etwas ändern. Erst wenn ein Großteil der Spielerschaft aufhört dieses Glücksspiel zu finanzieren wird es für die Publisher uninteressant und sie hören auf selbiges in ihre Spiele einzubauen. So einfach ist das. Nintendo, Microsoft, Sony und auch Google sollten sich klar positionieren und die Mechanik an sich auf ihren Plattformen verbieten, aber das geht ja auch nicht weil sie ja selbst kräftig daran mit verdienen. Nur wir Spieler können dem ein Ende setzen indem wir es nicht unterstützen!
      :triforce: Switch FC: 0666-1731-5316 :triforce:
    • Zitat von LantianDragon:

      An der ganzen Lootbox Problematik sind doch wir Spieler selber schuld! Solange es unter uns genügend, entschuldigt bitte, Idioten gibt die diesen Dreck kaufen und nutzen wird sich nie etwas ändern.
      Jain. Natürlich sind in gewissem Sinne die Spieler schuld, die den Publishern das Geld im Grunde für nichts in den Rachen werfen. Aber tun sie das freiwillig?
      Diejenigen, die das ganze Glücksspiel System tatsächlich lukrativ machen, sind nicht die Otto-Normal-Kunden, die ab und zu mal eine Mikrotransaktion durchführen - das sind zu einem großen Teil Kinder, die nicht verstehen, was da eigentlich dahinter steckt und die die finanziellen Folgen überhaupt nicht überblicken können, und vor allem suchtanfällige Menschen, die bei bestimmten Reizen (welche von der Videospielindustrie bewusst und gezielt eingesetzt werden) schnell die Kontrolle verlieren und selbstschädigendes Verhalten nicht aus eigener Kraft beenden können. Also Menschen, die vor solchen Geschäftspraktiken eigentlich mit allen Mitteln des Gesetzes geschützt werden müssten.
      Zu sagen, Schuld sind die Spieler, ist da zu einfach. Die Hauptschuld tragen die Publisher, die böswillig schwache Menschen ausbeuten, und die Politik, die zu träge und zu beeinflusst ist, um adäquat und schnell zu reagieren. Der durchschnittliche Kunde hat maximal eine Teilschuld.
    • @Dirk hat da Nintendo überhaupt was am Hut? Ich sag nur das Zitat von der Pokémon Company - "wir machen Pokémon". Da dieses Karten Prinzip nicht mehr auf den Konsolen zu finden sind, werden die dies auch nicht beanstanden.

      Werbe E-Mails bezüglich der Karten bekomme ich auch nur von der Pokémon Company. Noch nie direkt vom Nintendo Newsletter.

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