iQue wird ab sofort auch Spielesoftware entwickeln

    • iQue wird ab sofort auch Spielesoftware entwickeln

      iQue dürfte nicht jedem Nintendo-Fan ein Begriff sein. Auch wenn der Name es vermuten lassen würde, handelt es sich dabei um kein geflopptes Apple-Produkt, sondern um ein chinesisches Joint-Venture-Unternehmen zwischen Firmengründer Wei Yen und Nintendo, dessen Auftrag es war, Produkte des japanischen Konzerns im Land der Mitte zu verbreiten. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen waren lange Zeit nur Handhelds in China erlaubt. Daher produzierte das Unternehmen Geräte wie den iQue GameBoy Advance und den iQue DS Lite. Mittlerweile wurden die Gesetze, die die Einfuhr von Videospielen erschwerten, in Peking abgeschafft. Damit ist die Markte iQue, die zu 100 % zu Nintendo gehört, nutzlos geworden. Daher gab es nun einen Strategiewechsel bei dem Konzern. Statt der Hardwareproduktion will man nun Spiele und Software entwickeln. Auf ihrer eigenen Seite werden sowohl Programmierer als auch Spieletester gesucht. Nintendo selbst führt das Unternehmen seit Neuestem zudem nicht mehr im Bereich Verkauf, sondern in der Sparte Entwicklung auf.

      Kanntet ihr bereits die Marke iQue?

      Quelle: Resetera – Newsbild: © iQue
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    • Für den chinesischen Markt sicher ein geschickter Schachzug. Die Chinesen haben wie die Japaner einen teils sehr eigenen Spielegeschmack. Ein chinesisches Entwicklerstudio vor Ort zu haben ist also von großem Vorteil für etwaige Expansionspläne.

      Und wer weiß. Vielleicht kommt dabei auch etwas interessantes für die anderen Regionen heraus ;)
    • Seit dem Nintendo verkündet hat mit Tencnet zusammen zu arbeiten um die Switch in China zu vertreiben habe ich mich gefragt was mit iQue geworden ist! Jetzt wissen wir ja das sie zur Spieleschmiede umgebaut worden sind. Was mich sehr freut den Nintendo bräuchte mehr Spielestudios! Im Gegensatz zu Microsoft und Sony hat man nichts gehört das Nintendo sich neue Entwicklerstudios kauft! Mehr Entwickler heist auch mehr Spiele und das ist wichtig damit die Switch einen guten Spiele–Output hat!
    • @HabyX

      Man muss auch bedenken, dass Nintendo eigentlich schon ein ausgezeichnetes First- und Second-Party Lineup hat. Nintendo Problem war/ist seit der N64-Ära auch eher die Thrid-Party, die aber scheinbar mit Switch zurückgekommen ist. Währenddessen Microsofts Problem eher genau anderes herum ist. Ich kann also Nintendo schon verstehen, dass die ihr eigenes Portfolio nicht so dermaßen ausbauen wie Sony und vor allem Microsoft. Wobei ich mich auch frage, ob Sony überhaupt in letzter Zeit so viele Studios übernommen hat. Weil mich Sony als reiner PC und Nintendo Spieler nicht interessiert... :dk:
    • @MonHund: Jein, Nintendo hat früher wirklich mal die meisten Third–Entwickler besesen.
      Da aber Sony doch ein paar Entwickler aufgekauft hat und eben Microsoft sehr viele Entwickler aufgekauft
      hat, liegt Nintendo hinter her! Man merkt das auch, Nintendo schafft es nicht mehr 2 Konsolen
      am laufen zu halten. Denn die heutigen Spiele brauchen viel mehr Entwicklerpower!
      Deshalb hatte ja auch die Wii U so wenig Spiele, und sie haben auch keinen extra Handheld mehr
      gemacht da sie wissen das sie sich mit den Output auf ein System beschränken müssen.
      Denke das man es jetzt mit der 9.Konsolengenaration die kommt noch stärker merkt das Nintendo
      selber zu wenig Studios besitzt!