Kommentar: Mein Fazit zu Nintendos gamescom 2019-Auftritt

    • Kommentar: Mein Fazit zu Nintendos gamescom 2019-Auftritt

      Dieses Jahr hat Nintendo wieder mit einem großen Stand viele Messebesucher anlocken dürfen. Perfekt war der Auftritt schon in den letzten Jahren nicht, doch hat sich im Vergleich dazu einiges getan. Wir haben uns den Stand mal genauer angesehen und berichten euch von unseren Eindrücken. Außerdem bewerten wir das gamescom-Programm für die Zuschauer zu Hause.

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      Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

      Newsbild: © Nintendo
    • Dieses Jahr durfte ich meine erste gamescom erleben - und brauche es nicht unbedingt ein 2. Mal. Alles ist zu groß, zu voll und generell zu viel. Ich hatte keine Lust, mich 2 Stunden lang für ein Spiel anzustellen und es dann einige Minuten lang zu spielen, wenn ich das Spiel in knapp 2 Monaten eh kaufe. Was ich angespielt habe (The Touryst, Yooka-Laylee und Sega Mega Drive mini) konnte mich jedoch überzeugen. Die drei großen Konsolenhersteller haben sich in der Tat sehr zurückhaltend präsentiert. Mehr Pomp gab es da schon bei 2K und THQ Nordic. Aber vermutlich präsentiert sich jeder so, wie er es für nötig hält.
    • Also ich fand den Nintendo Playground ganz gut und überhaupt nicht peinlich, im gegensatz zur House Party war wenigstens dieses Jahr immer wieder abwechslung vorhanden, zudem fand ich es besser als diesen Komischen Red Cube, da beim Red Cube alles nur auf englisch war und das muss auf einer Deutschen messe nun wirklich nicht sein.

      Die Warteschalngen zu Zelda und Luigis Mansion 3 waren natürlich schon heftig und da habe ich mir gedacht ne da spiele ich die spiele lieber wenn sie draußen sind dauert ja eh nicht mehr so lange. Pokemon hat mich gar nicht interessiert, einzig Mario und Sonic habe ich angespielt und das fand ich auch wirklich spaßig. Schade fand ich nur das Nintendo dieses Jahr wirklich absolut keine Goodies zu den Spielen rausgegeben hat noch nichtmal einen ansteck pin hat man bekommen. Das My Nintendo Screibset ist nett und habe ich auch gerne mitgenommen.
    • Ich fand den Stand von allen großen Publishern mit Abstand am hübschesten.
      Sah alles cool aus und dazu wurde der Platz gut genutzt.

      Im Vergleich war mir der xbox Stand viel zu dunkel und nur ein kleiner Schlauch.
      Sony stand war mehr Schein als sein.
      Riesen Fläche die aber überhaupt nicht genutzt wurde.

      Nintendo playground war doch witzig, hab das Gefühl Leute die sowas peinlich finden haben nen Erwachsenenkomplex, ich mein die Gamescom ist eh schrill, man will doch einfach Spaß haben und solch eine Show ist dafür da unterhalten zu werden.
      Bier ernst ist da eh nichts und soll es auch nicht.
      Wir müssen schnell sein wie wildes wasser.
      Wir müssen stark sein wie ein taifun.
      Wir müssen heiss sein wie höllenfeuer.
      Geheimnissvoll zugleich wie der Mond.
    • Mit Ausnahme des Panzer Dragoon Standes, welcher auch als einziger im Handheld Modus spielbar war, waren bei Nintendo eigentlich durchgehend die Anspielstationen besetzt. Schade fand ich es, dass Demon X Machina nur die damalige E-Shop Demo mit neuem UI hatte. Dadurch war die Spielzeit auch zwischen 10 und 40 Minuten und wenn man sich anstellen wollte hat es gut eine Stunde gedauert bis man dran kam.

      Ein weiteres Problem hatte ich mit den Warteschlangen vom Dragon Quest 11 und Demon X Stand. Deren Warteschlangen waren zueinander gerichtet, wodurch man nicht wusste, wer jetzt für was anstand (vorallem problematisch, wenn man versucht Japan only speaker anzusprechen, wofür sie jetzt warten).

      Wie schon im Bericht erwähnt fand ich es toll, dass sich wieder einige Indie Entwickler zu ihren Ständen gestellt haben, um den Spielern zu helfen, bzw. zu beobachten, was sie tun. Dadurch haben sich auch einige spannende Konversationen ergeben, zumindest mit dem bisschen Englisch was bei mir vorhanden ist.

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    • Vielleicht gab es die Pins ja auch nur zu bestimmten Zeiten. Am Sega Mega Drive-Stand gab es auch nur von Zeit zu Zeit T-Shirts und Caps nach dem Anspielen. Dann war der Stand natürlich sehr gut besucht, ansonsten hielt sich die Wartezeit in Grenzen.

      Postkarte und Sticker (?) von The Touryst habe ich mir auch gesichert, ansonsten gab es keine Goodies für mich. An den My Nintendo-Goodies bin ich wegen meines uralten Handys gescheitert.
    • War bisher einmal nur auf der Gamescom und muß sagen, ich bin herbe enttäuscht.

      Die Menschenmassen ausgenommen, ist es dennoch einfach total ernüchternd.

      Mein Eindruck generell von fast jedem Publisher, es müssen 3-4m hohe Wände stehen, die ein Blick auf das neue Spiel, einem völlig verwehren.

      Nur wer sich die Zeit nimmt und sich anstellt für mindestens 4 Stunden, der hat halt die Chance Überhaupt etwas zu sehen.

      Dies war für mich eine abschreckende und ärgerliche Erfahrung.

      Ich habe viel mehr davon, Streams zu gucken zu der Gamescom und die neuen Trailer zu begutachten von zu Hause.


      Aber wie dem auch sei, je nach dem worauf man sich einstellt, kann man sicherlich auch Spaß haben.

      Zum austauschen, staunen und laufen eine tolle Idee.
    • Ilja Rodstein geht schon hier und da recht hart mit den Shows ins Gericht. Denn eines ist doch offensichtlich: Die Verantwortlichen stecken unglaublich viel Leidenschaft und Energie in Umsetzungen, die sich mehr als deutlich von den "WER-WILL-EIN-T-SHIRT"-Shows unterscheiden. Die Live-Shows von Nintendo sind content-driven, sehr detailreich und über die Maßen fantasievoll. Kaum einer nimmt die Fans so ernst! Die Programme sind ganz nah an den Leuten und geben ihnen und ihren Themen eine Bühne. Letztlich ein großer bunter Spaß und nicht die "Tagesschau". Genau wie schon in den Hausparty-Jahren. Manche Jugendliche auf der Schwelle zum Mann, zur Frau teilen die Meinung des Autors. Das ist sicher so ne Abgrenzungs-Geschichte - und manche meckern auch einfach gern. Aber im Grunde müsste zumindest doch einer, der ein bisschen redaktionell arbeitet, erkennen können, dass wir hier auf einer Publikumsmesse sind, die automatisch ganz andere Anforderungen wie ne Fachmesse hat. Dass "Nintendo beim Livestream-Programm nicht auf Veranstaltungen für alle Nintendo-Fans setzte" ist schlicht falsch. Denn die Turniere, die sich deutlich vom "Playground" abgrenzen, wurden ja nun mal auch live gestreamt. Mitnichten übrigens waren die "unprofessionell" - und zwar: nicht mal im Ansatz. Sie waren schlicht anders als klassische E-Sport-Events und hatten dennoch ein hohes Umsetzungs-Niveau, wie Ilja leider ebenfalls entgangen ist. Mein Fazit: Habt Spaß, lasst Euch drauf ein, feiert (mit) Nintendo und habt einfach eine gute Zeit. Tut Euch mit den Lustigen zusammen und lasst die Bierernsten daheim. Gamescom ist, was Ihr draus macht. Auch und gerade bei Big N :)
    • @arminius73 @Yoshi9288 Es gab sehr wohl Pins. Allerdings nur am Freitag und Samstag, weil, wie eine Mitarbeiterin auf Nachfrage bestätigte, die Lieferung zu spät ankam.

      Das war auch für mich ein Ärgernisfaktor, da ich am Wildcard Dienstag bereits alles angespielt hatte und es dort noch keine Pins gab.
      Glücklicherweise kenne ich Yasmin schon länger, weshalb sie mir noch je 1 Pin der 3 die es gab (Luigi, Zelda, Pokemon) in die Hand drücken konnte.
      Für Sammler der letzten Jahre aber absolut ärgerlich sowas.

      Insgesamt fand ich die Goodies auch eher mau. Ein Notizblock und Stift ist ja schön und gut, doch wenn man es mit den letzten Jahren Vergleicht, an denen es stets goodies für Spiele, seine es AC Figuren, Karten oder Pokémon Content gegebenen hat, war das schon eher lieblos.
      Von Tshirts, die in die Mengen geworfen werden, wollen wir erst gar nicht reden (auch witzig, dass im Warmup-Video zur Show gefragt wurde ob die Menge Tshirts will und dann gab's keine).

      Das ist aber ein allgemeines Messephänomen - die Aussteller merken halt dass die Leute eh immer wieder kommen, da müssen sie kein Merch mehr verschenken.

      Die Playground Show fand ich insgesamt okay, hier muss ich dem Kommentar aber zustimmen - die Spiele waren früher schonmal besser. Ein Zelda Gewinnspiel, bei dem man einfach eine Truhe mit der Chance von 1:3 öffnen muss - damals gab es mal ein groß ausgelegtes Quiz, für das man wenigstens etwas hätte tun müssen (und drauf haben). Basketball werfen, okay, hat mit Splatoon aber auch nix zu tun.

      Bei den Fun-Turnieren wurden die Bälle zur Kandidatenauswahl außerdem oft bewusst an quengelnde Kinder in der ersten Reihe vergeben, und bei den wenigen die nach hinten flogen, haben sich regelmäßig bekannte Gesichter die jeden Tag da waren boxkampfartig Platz gemacht, andere Leute weggekickt und sich drum gekloppt. Besonders negativ ist mir da der stämmige Typ in der Kutte mit weiß-bunten Haaren aufgefallen.
      Evtl sollte da mal jemand vom Team unten in der Menge stehen und das koordinieren!
      Zu gewinnen gab's bei den Fun-Turnieren übrigens mit Ausnahme von ein paar Zelda amiibo überwiegend welche aus der Smash Serie. Da wäre die tüte mit Switch Logo ab 2+ amiibo noch das beste gewesen.

      Lob gibt es aber auch von mir für die Aufteilung der Bereiche an sich und die Anspielmöglichkeiten und Stationen. Dafür dass immer mehr Besucher auf die Messe gelassen werden und man lange warten muss, kann Nintendo ja nix. Und der Spielebereich ist ja letztlich das wichtigste.

      Bei dem drumherum hat Nintendo aber leider noch Nachholbedarf, das beginnt bei einer fairen Kandidatenauswahl und der Organisation vor der Bühne samt mangelnden Sitzgelegenheiten, setzt sich bei den Spielen fort und endet für mich in der Bitte, doch auch wieder die älteren Fans mit Aktionen, entsprechenden Quizes etc. und Game Goodies zu versorgen, seien es Tshirts oder Cosplayflashmobs mit Fanpaketen wie damals beim Luigijahr und vor allem Pins an allen Tagen.