Nicht auf die Größe kommt es an: So viel Speicherplatz benötigt The Touryst für Nintendo Switch

  • Nur noch ca. 2 Wochen müssen sich Nintendo Switch-Spieler gedulden, bis der Exklusivtitel The Touryst im Nintendo eShop erscheint. Per Twitter teilte Entwicklerstudio und Publisher Shin'en Multimedia nun mit, dass das Spiel gerade einmal 204 MB eures Speichers belegen wird.


    Das Erkundungsspiel The Touryst schickt euch auf eine Insel, um allerlei Rätsel und Geheimnisse zu lüften. In 2,5-dimensionaler Perspektive streift ihr durch die Lande, erkundet Höhlen und verdient euer eigenes Geld. Bereits der Ankündigungstrailer konnte eine große Spielerschaft überzeugen und auch in unserem Anspielbericht schnitt der Titel gut ab. Bleibt also nur abzuwarten, ob The Touryst den guten ersten Eindruck bestätigen kann.


    Verfolgt ihr den Titel schon länger und schlagt am 21. November zu, wenn The Touryst im Nintendo eShop erscheint?


    Quelle: Twitter (Shin'en Multimedia) – Newsbild: @ Shin'en Multimedia

  • Ich finde das, was ich bisher gesehen habe, recht vielversprechend. Das Studio sitzt in München. Die Branche wächst generell, aber deutsche Produktionen suchen nach wie vor ihren Platz in der Videospielwelt. Tut man mit dem Kauf also die obligatorische gute Tat des Tages?

  • Kommt shin'en nicht aus der Demo Szene? Wenn die eins können ist es mit wenig Speicherplatz viel machen... Zudem bietet sich der Stil ja auch an.
    Mir macht das jetzt keine sorge.


    Spiel sieht cool aus, hab aber irgendwie keine Ahnung was ich davon erwarten soll...

  • @bubisaurus Sie suchen ihren Platz? Und was ist dann mit reihen wie Anno, Die Siedler oder Deponia? Das sind deutsche Produktionen... und sogar recht erfolgreiche.


    Wie @Alphatac schon sagte, ist Shinen einfach wahnsinnig gut darin ihre Sachen zu komprimieren. Fast RMX ist da ein gutes beispiel das Spiel hat schicke Grafiken und ist dabei nicht mal einen GB Groß und hat dennoch einen ordentlichen Umfang. Daher würde ich sagen das der Umfang dem Preis entsprechend sein wird, ob das dann einem Reicht oder nicht muss jeder für sich entscheiden. :)

  • @Alugard
    Ja, sie suchen ihren Platz. Vielleicht habe ich mich undeutlich ausgedrückt, weil ich von Produktionen gesprochen habe. Ich meinte damit nicht das Endergebnis - das Produkt - sondern den Vorgang des Produzierens. Für Entwickler(studios) sind die Rahmenbedingungen hier in Deutschland mies. Die Förderung auf Bundesebene ist ein schlechter Witz und vor allem (aber nicht nur) kleinere Studios sind deshalb in einer schwierigen Lage. „Anno“, „Die Siedler“ und „Deponia“ sind mir bekannt, „The Surge“, „Risen“ und „Gothic“ übrigens auch. Wir können auch noch mit „Portal Knights“, „TechnoMage“ und zig anderen Spielen um uns werfen. Das tut der Richtigkeit meiner Aussage nur keinen Abbruch. Was ich geschrieben habe, ist nicht mein Eindruck oder eine Vermutung, sondern basiert auf diversen Artikeln, die in den letzten Jahren erschienen sind und unter anderem aus dem Jahresreport der deutschen Games-Branche 2018.


    @Sib
    Ich fänd es total super, wenn du beim nächsten Mal keine Behinderung dafür verantwortlich machen würdest, wenn du glaubst, Unsinn in anderer Leute Kommentare zu erkennen. Selbst wenn ich totalen Quatsch erzählt hätte, hätten meine Augen damit nichts zu tun. Vielen Dank.

  • @bubisaurus Sorry aber so wie du dich ausgedrückt hast konnte keiner erahnen das du von der "Produktion" selber gesprochen hast. Und das die Unterstützung vom Staat ein Witz ist, ist wahr aber ich wüsste jetzt nicht das sie in Japan oder den USA oder sonst wo wesentlich besser von Staatlicher Seite unterstützt werden würden, sie haben eher nur den Vorteil das da größere Publisher sitzen die entsprechend finanziell helfen können.


    Aber ich denke wir müssen hier nicht großartig weiter diskutieren da das Off Topic wird und ich dir durchaus recht gebe das hierzulande die Entwickler mit mehr Hindernissen zu kämpfen haben wie woanders.

  • @Ande geschickter Einsatz von wiederkehrenden Grafiken macht bestimmt einiges. Umfang definiert sich nicht zwingend durch die Größe. Nichts desto trotz halte ich das Spiel auch nicht wirklich für sehr umfangreich.


    Dennoch behalte ich es im Auge. :D

  • Das Problem ist das die Leute heutzutage keine Ahnung mehr haben, in welchem Verhältnis Rechenleistung und Speichergrößen zum eigentlichen Bedarf stehen.


    Nicht umsonst glauben Leute immer noch ihre Computer würden langsamer. Dabei reicht ein Rechner von 2001 eigentlich aus, um die meisten Anforderungen locker zu erfüllen.


    Umgekehrt interessiert es einen Spielehersteller nicht wirklich so etwas zu optimieren, weil es Geld kostet.


    Dies ist ein positives Beispiel. Negativ kann man z.B. Epic aufzählen. Sie machen die Spieler glauben der "Rettet die Welt Modus" wäre Resourcen fressend und liefe nicht einmal auf der PS4 Pro gut, was aber Schwachsinn ist. Fakt ist, dass sie mit diesem Modus kein Geld verdienen und darum interessiert sie eine Optimierung nicht wirklich. Die Welt nutzt die gleiche Engine wie das Spiel und die paar Gegner machen den Kohl nicht fett. Das Problem ist das man nicht einmal einen zentralen Quellkode zu haben scheint und Fehler und Optimierungen durch umherkopieren zwischen den Fraktionen verschleppt und vernichtet.

    Einmal editiert, zuletzt von Geit_de ()

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