Nintendo Switch-Spieletest: The Lord of the Rings: Adventure Card Game

  • Die Nintendo Switch ist mittlerweile zu einem Sammelbecken der unterschiedlichsten Genres geworden. Neben den üblichen Verdächtigen wie Rollenspielen, Puzzler oder auch Shooter, finden sich auch einige Titel aus dem Bereich der Kartenspiele auf dem Hybriden wieder. Dabei fallen einige mehr, andere wiederum weniger komplex aus – Lord of the Rings: Adventure Card Game gehört definitiv zur ersteren Kategorie. Das Spiel basiert auf dem analogen Trading Card Game „Der Herr der Ringe: Das Kartenspiel“ und möchte mit einer guten Story und einem durchdachten Spielkonzept überzeugen. Ob sich der Titel gegen die Konkurrenz behaupten kann oder ob man dieses Spiel lieber in die lodernden Flammen des Schicksalsbergs wirft, das wollen wir euch im folgenden Test verraten.


    Hier geht es zum Spieletest!


    Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

  • Wieso erbarmt sich Wizard of the Coast nicht und veröffentlicht Magic für die Switch. Nachdem ich Jahrzehnte mit Magic zugebracht habe, sind alle anderen Kartenspiele irgendwie... oberflächlich. Vielleicht ist es das falsche Wort aber so einen Tiefgang wie Magic hat meines Wissens kein anderes Kartenspiel....

  • Magic würde ich auch nehmen, aber am liebsten eine Retailversion. Was nie kommen wird.


    Und bei LotR warte ich auch auf ne physische Version. Notfalls halt wieder so eine überteuerte limitierte Ausgabe.

  • Ich habe mir das Spiel letzte Woche im Sale gekauft, nachdem ich wenige Tage zuvor das physische Kartenspiel ebenfalls erworben und für sehr gut befunden habe.


    Vom Spielprinzip her weicht der digitale Ableger vom Vorbild ab, aber ich muss sagen, das stört mich tatsächlich deutlich weniger, als ich es in Reviews von den Testern gelesen habe. Es ist zugänglich und dabei immer noch taktisch genug.


    Ergänzend zum dem Review möchte ich an dieser Stelle alle Interessierten über Folgendes informieren:

    • Inzwischen gibt es im Spiel eine dritte Kampagne, die kostenfrei per Update nachgereicht wurde.
    • Dass es keinen kompetitiven Spielmodus gibt, finde ich als angenehme Abwechslung.
    • Negativ ist für mich, dass es keinen Local Wireless Modus gibt. Das heißt, der Zwei-Spieler-Modus funktioniert nur per Online-Verbindung.
    • Die im Test und auch anderswo beschriebenen Verbindungsabbrüche zum Spielserver habe ich in keinster Weise erleben müssen. Tatsächlich kam es mir so vor, als wäre ich die ganze Zeit offline. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ein Hinweis auf die Onlineverbindung oder ein Verbindungssymbol erscheint. Vielleicht wurde der Onlinezwang auch rausgepatcht?
    • Die Bedienung ist auch meiner Meinung nach nicht perfekt. Es kam z.B. vor, dass ich in der Auffrischungsphase jemanden wählen darf, der um einen Lebenspunkt geheilt wird, aber dass dann eine Story-Erklärung oder Ähnliches dazwischen funkte, ich A oder B drückte und dann das Ganze für diese Runde unwiderruflich abgebrochen oder verschwendet wurde. Dafür ist es von der Buttonbelegung her einfacher umgesetzt als z.B. in "Eternal Card Game", wenn man sich den Text einer Karte anschauen will.
    • Man kann die Kampagnen-Szenarien in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden angehen.
    • Eine deutsche Vertonung hätte ich sehr begrüßt, kann aber durch die deutschen Texte auch darauf verzichten.
    • Unterm Strich würde ich eine 8/10 geben und ich könnte mir vorstellen, dass wenn das Spiel im jetzigen Zustand auf den Markt gekommen wäre, auch viele Tester diese Wertung vergeben hätten. Denn die Kritikpunkte (Online-Verbindungsabbrüche, wenig Inhalt) sind schon ziemlich behoben worden.

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