2019 gaben Spieler so viel Geld für Pokémon GO aus wie noch nie

  • Bereits im Oktober berichteten wir darüber, dass Pokémon GO den eigenen jährlichen, sehr hohen Umsatz halten konnte. Rückblickend auf das letzte Jahr war 2019 sogar das umsatzstärkste seit dem Erscheinen der mobilen Taschenmonster-Jagd. Laut dem Portal Sensor Tower wurden weltweit von Spielern geschätzte 894 Millionen US-Dollar ausgegeben. Somit wurde die Marke von 832 Millionen US-Dollar aus dem Erscheinungsjahr 2016 sogar nochmals deutlich überboten.



    © Sensor Tower


    Zurückzuführen sind die gestiegenen Ausgaben der Spieler vor allem auf die interessanten Updates, welche das Spiel um neue Elemente erweitert haben. Nennenswert ist hierbei beispielsweise die Einführung von Team Rocket. Die beiden Folgemonate nach dem Hinzufügen dieses neuen Spielelements sind die viert- und fünftbesten Monate aller Zeiten, gemessen an den Ausgaben der Spieler für Pokémon GO. Der größte Teil des Umsatzes im Jahr 2019 geht auf die USA zurück, wo 335 Millionen US-Dollar (38 Prozent aller Ausgabe) anfielen. Japan belegte mit 286 Millionen US-Dollar (32 Prozent des Gesamtumsatzes) den zweiten Platz und Deutschland mit 54 Millionen US-Dollar (6 Prozent) den dritten Platz.


    Gemessen an den Downloads wurde Pokémon GO im Jahre 2019 mehr als 55 Millionen Mal installiert. Der größte Anteil geht mit 10 Millionen Downloads ebenfalls auf die USA zurück. Platz zwei belegte Brasilien mit mehr als 5 Millionen Downloads und Platz drei geht an Indien mit mehr als 3 Millionen Installationen.


    Hervorzuheben ist noch der Umstand, dass Pokémon GO das einzige standortbezogene Spiel ist, welchem es gelungen ist, den Umsatz seit seinem Erscheinen stetig zu steigern. Verantwortlich sind neben den neu hinzugefügten Spielelementen allerdings auch unterschiedliche Events, die Spieler immer wieder dazu bewegen, zurückzukehren. Es bleibt abzuwarten, ob Niantic es schafft, auch dieses Jahr an den Erfolg anzuknüpfen.


    Wie viel Geld habt ihr bereits in Pokémon GO investiert?


    Quelle: Sensor Tower – Newsbild: © Niantic

  • Ich denke, dass das Regigigas-Ticket auch viel Geld gebracht hat. Kenne viele Spieler, die sich das Ticket geholt haben (8,99€, wenn ich mich recht erinnere), obwohl sie normalerweise kein Geld für das Spiel ausgeben, aber beim Ticket eine "Ausnahme" gemacht haben. Hat auf mich fast wie ein Art Gruppenzwang gewirkt. "Was, du holst dir nicht das Ticket?!"


    Und man kann schon sehen, dass nach und nach mehr von diesen bezahlbaren Inhalten kommen werden. Immerhin gibt es im Spiel jetzt auch schon eine Box, die man nur mit echtem Geld kaufen kann.


    Pokemon GO generell bin ich inzwischen etwas kritischer gegenübergestellt, als ich es früher war. Habe letztes Jahr öfter mal geraidet und musste mich dementsprechend mit der Community auseinandersetzen. Gibt da vereinzelt arme Spieler. Zum Beispiel kenne ich jetzt einen 14-jährigen, der das Spiel täglich spielt. Keine einzige Ausnahme gibt es laut ihm im ganzen Jahr. Zuhause stellt er sich sogar stündlich einen Wecker in der Nacht, damit er die neuen gespawnten Pokemon in seiner Wohnung fangen kann. Ausgegeben hat er für das Spiel schon mehr als 2000€. Auch auf die jährliche Klassenfahrt will er dieses Mal verzichten, da er dann das Geld behalten und für Pokemon GO ausgeben kann.


    Ja, ist ein Extrembeispiel, das wohl nicht allzu oft vorkommt. Trotzdem kann man auch hier sehen, wie sehr ein Videospiel das Leben eines Menschen einnehmen kann. Pokemon GO unterstützt so ein Suchtverhalten sogar, indem es den Spieler motiviert, es jeden Tag zu spielen. Wenn man 7 Tage hintereinander einen Pokestop besucht oder ein Pokemon fängt, bekommt man einen Bonus. Einen Forschungsdurchbruch bekommt man auch nur jede Woche, wenn man das Spiel jeden Tag startet. Für die, die es nicht wissen: Bei einem Forschungsdurchbruch bekommt man seltene Items und Pokemon, unter anderem Legendäre.


    Es ist ein Dilemma. Einerseits motiviert Pokemon GO Menschen, jeden Tag nach draußen zu gehen. Andererseits regt es sie auch an, das Spiel jeden Tag zu starten. Und wenn man es wirklich intensiv spielt, ist es auch nicht besonders gesund, da man dann draußen die ganze Zeit auf den Bildschirm schaut.

  • @LouisVernant bei uns hat Pokémon Go sogar Freundschaften zerstört. Sicher kann man jetzt lamentieren, ob es überhaupt Freundschaften waren, wenn sie durch ein Spiel zerstört werden, aber ja, das Spiel kann einiges an Problemen verursachen.

  • @Juan Naymdas ist aber kein Problem. Die switch und die meisten singleplayer Spiele sind einmalige Investitionen. Das ist was ganz anderes mMn weil es kein bzw viel weniger Geld kostet und man das ganze Spiel bekommt.
    Hier bei den ganzen ftp games hat das Fass keinen Boden und das Spiel erst dann ein Ende wenn es niemand mehr spielt. Danach ist dein Erfolg und deine Investition nix mehr wert.
    Soll jeder für sich entscheiden aber ich unterstütze sowas gar nicht, geht bei mir schon bei bezahltem online gaming los.
    Ich zock einfach singleplayer offline egal auf welcher Konsole.


    Das süchtig Werden an sich ist nicht das Problem mMn, nur ist es ein Problem wenn alles extra kostet und kein Ende nimmt, man neigt einfach dazu alles haben zu wollen in solchen "sammel games" das ist mMn die Gefahr bzw das Problem

  • Eine stange Geld ...


    Ach ja, bitteschön für meine 2€ im letzten Jahr (Faulheit und Speicherplatz um 50 Lagerplätze der Pokémon zu erhöhen). Sammle nur und kämpe nie in Arenen. Fast unmöglich an die Münzen heran zu kommen so. Naja :ugly:


    Hab es ja in Griff!

    Derzeit am Spielen:

    Animal Crossing, Luigis Mansion 3, Oceanhorn & Hyrule Warriros

    Forza Motorsport 7, FIA Truck Racing

    Mehr in der Game Challenge 2020 -> Letztes Update: 3. April


  • @Shulk meets 9S
    Habe gerade mal die Durchschnittsausgaben der Amerikaner durchgerechnet. Umsatz durch Installationen, aktive Spieler werden hier nicht genannt. Ich komme auf 33,50 im Schnitt je Installation. Ist eigentlich noch im Rahmen. Extreme nach oben gibt es logischerweise auch, genau so wie Leute, die gar nichts investiert haben.

  • Kann ich meinerseits bestätigen. Von den ca. 15 Euro, die ich bisher ausgegeben habe, fällt knapp über die Hälfte auf letztes Jahr. Ich kenne aber genug andere Leute, die sich 2019 gut kosten gelassen haben.


    Aber krass, dass Deutschland Platz 3 belegt. Hätte ich irgendwie nicht erwartet.

  • krass wie viel Geld die pokemon company mit dem Franchise macht! Und dennoch wenig in ihre spielentwicklung steckt...wer bekommt das ganze Geld? Da müssen Leute dahi her stecken die den Hals nie vollbekommen...

    So viel ist das nicht.


    Erst einmal gehen 30% an die Store-Betreiber Apple/Google. 30% geht an Niantic und der Rest an The Pokemon Company. Sind bei 1€ gerade mal 40cent. Und das wars ja noch nicht. The Pokemon Company ist ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen Nintendo, Game Freak und Creatures. Wovon jeder 1/3 hält. Sprich von den 40cent kommen ca. 13-14cent bei Nintendo an.
    Laut Gerüchten hat angeblich Nintendo noch Anteile bei Niantic. Dann lass es 20-25cent sein. ist trotzdem nichts^^

  • Das süchtig Werden an sich ist nicht das Problem mMn, nur ist es ein Problem wenn alles extra kostet und kein Ende nimmt, man neigt einfach dazu alles haben zu wollen in solchen "sammel games" das ist mMn die Gefahr bzw das Problem

    Finde es grausam wie diese Sucht Existenzen zerstört. Sowas gehört genauso verboten wie Spieleautomaten

    Naja generell scheint es dir dann doch um die Sucht zu gehen und nicht um das Geld. Generell bin ich eher wie du, ich spiele auch (fast) nur Singleplayer-Games und bin auch großer Kritiker von Free2Play bzw. Freemium, da diese Geschäftsmodelle mit weniger anspruchsvollen Spielmodellen weitaus mehr Geld einfahren als Singleplayer-Spiele mit Einmalzahlung und sie daher den von mir bevorzugten Singleplayer-Markt verdrängen.


    Dennoch finde ich, dass deine Kritik bei Pokémon GO völlig überzogen ist und man wenn man soweit geht ein Spiel wie Pokémon GO zu verbieten man direkt fast die kompletten Videospiele verbieten kann. Bevor ich jedoch erkläre warum, erst jedoch einmal wie ich zu GO stehe und wie viel ich es spiele.


    Zur damaligen Hype-Phase habe ich das Spiel nicht gespielt, da mein Handy zu alt war und mein damaliges Datenvolumen von 100MB ebenfalls nicht dafür ausgereicht hat. Im Sommer 2018 habe ich mir ein neues Handy gekauft und das Spiel einmal kurz installiert, jedoch nie wirklich rein gefunden. Nach weniger als 2 Stunden Spielzeit habe ich damit aufgehört.
    Wieder angefangen habe ich im Sommer 2019. Damals fragte eine Freundin (die sonst nur sehr wenig spielt), ob meine Freundin und ich einen Account haben, da sie neue Freunde für eine Quest adden muss. Wir haben sie dann geaddet und daraufhin beide selbst angefangen zu spielen.
    Inzwischen spiele ich das Spiel viel mehr. Ich bin Level 36 von 40. Habe alle großen Forschungsaufgaben erledigt. 149-Kanto Pokémon, über 90 Johto-Pokémon, dutzende Shinys, alle bis auf 2 Elemente auf Gold und sonst viele Goldmedalien. Wir haben beide noch keinen einzigen Cent für das Spiel ausgegeben. Teilweise spiele ich mal ein paar Tage nicht. Ansonsten drehe ich auf dem Arbeitsweg mal ein paar Stopps, fange ein paar Pokémon, mache vielleicht noch ein oder mehrere Arenen oder wenn es gerade passt einen Raid. Alles auf meinem Arbeitsweg. Da ich jedoch einer der Menschen bin, der auf meinem langen Arbeitsweg auch Handheld spielt (oder auch mal was liest oder einfach nur Musik hört), mache ich das nicht immer.
    Zusätzlich gehen meine Freundin und ich ab und zu Mal extra für Pokémon GO spazieren. Das heißt wir nehmen das Handy mit und gehen wo hin wo es viele Arenen und Stopps gibt. Wenn es bei den Raids was besonderes gibt und wir Mal wochenends viel Freizeit haben, suchen wir über die BattleMaps Punkte, wo sich Leute für Raids verabreden und machen die auch mit.
    Kurzum wir spielen das Spiel schon aktiv und sind schon oberes Mittelfeld, jedoch keine besonders intensiven Spieler, da wir uns bei Leibe nicht regelmäßig verabreden und noch keinen einzigen Cent dafür ausgegeben haben.


    Klar kann ich in der Zeit in der ich Pokémon GO spiele auch ein richtiges Spiel weiter spielen oder gar was ganz Anderes machen. Aber es macht mir einfach Spaß. Warum ich Pokémon GO da nicht so schlimm bewerte, ist einfach dass ich entweder sowieso unterwegs bin und es mich dann nicht extra Zeit kostet. Oder jede Minute, die ich extra draußen unterwegs bin dann automatisch extra Bewegung bedeuten. Von daher ist es entweder keine Extra-Zeit oder Extra-Bewegung. Auch da wird keiner der intensiven GO-Spieler seine GO-Zeit anstatt Sport verbringen sondern es sind mehrheitlich Leute, die sonst gar keine Bewegung haben.


    Auch vom Geld-Faktor finde ich Pokémon GO sehr fair. In Pokémon GO kann man Goldmünzen verdienen oder kaufen. Wenn man sie nicht kauft, kann man bis zu 50 am Tag verdienen, in dem man Pokémon in einer Arena hat. Das ist auf dem Dorf vielleicht etwas schwieriger, für mich als Stadtbewohner aber locker nebenbei auf dem Arbeitsweg möglich. 50 Gold sind sehr wenig und ich finde da kann man Niantic und Co. auch kritisieren, dass sie die Grenze an maximal pro Tag verdienbarem Gold so niedrig gesetzt haben. Mit dem Gold kann man diverese Items kaufen, die man auch so problemlos verdient. Vor allem werden davon extra Pokémon- und Item-Slots sowie Kleidung (alles jeweils 200 Gold') gekauft. Diese kann man nur durch Gold bekommen. Auch kaufen Leute die viele Raids machen damit extra RAID-Pässe, denn standardmäßig bekommt man nur einen Pro Tag + halt die so gefundenen zusätzlichen Raid-Pässe, die sehr selten sind. Das heißt wirklich Geld ausgeben muss ich nur wenn ich eigentlich fast täglich mehrere Raids machen will und somit die Extra-Raid-Pässe nicht mit dem Gold kaufen kann, weil ich sie schneller benötige (das sind sind weniger als 10% der Intensiv-Spieler). Ansonsten kann man alles auch locker so erwirtschaften. Ich habe schon des Öfteren andere F2P-Spiele wie Fallout Shelter oder Simpsons Springfield gespielt und bei Pokémon GO kann man bei Leibe nicht davon sprechen, dass man dazu motiviert wird dauernd extra Geld auszugeben.


    Von daher habe ich das Gefühl, dass all die Kritik an solchen Spielen und Spiel-Elementen durchaus gerecht ist, du aber mit Pokémon Go da an der falschen Stelle ansetzt.

    Pokemon GO generell bin ich inzwischen etwas kritischer gegenübergestellt, als ich es früher war. Habe letztes Jahr öfter mal geraidet und musste mich dementsprechend mit der Community auseinandersetzen. Gibt da vereinzelt arme Spieler. Zum Beispiel kenne ich jetzt einen 14-jährigen, der das Spiel täglich spielt. Keine einzige Ausnahme gibt es laut ihm im ganzen Jahr. Zuhause stellt er sich sogar stündlich einen Wecker in der Nacht, damit er die neuen gespawnten Pokemon in seiner Wohnung fangen kann. Ausgegeben hat er für das Spiel schon mehr als 2000€. Auch auf die jährliche Klassenfahrt will er dieses Mal verzichten, da er dann das Geld behalten und für Pokemon GO ausgeben kann.

    Das darf man nicht herunterspielen und das ist ein Problem. Genauso wie das bei Spielen wie Fortnite oder World of Warcraft ein Problem ist. Abseits vom finanziellen Aspekt ist es auch bei regulären Videospielen und Internetkonsum immer ein Problem wenn Kinder und junge Jugendliche davon abhängig werden. Natürlich frage ich mich da wo da seine Eltern sind und gebe auch diesen da die Schuld, da das verhalten schon so extrem ist, dass es verantwortungsbewussten Eltern nicht entgehen kann. Sowohl die Zeit als auch das Geld sind da ja schon so extrem, dass ihnen das auffallen muss.
    Dennoch finde ich das gerade Nintendo (und somit alles was offiziell die Pokémon-Marke verwendet) ein kinderfreundliches Image hat. Auch hat man bei der Switch selbst extra diese Elternkontrolle-App. Auch wenn ein gescheiter Jugendlicher etwaige Maßnahmen umgehen kann, so sollte es sie dennoch geben. Ich weiß nicht ob z. B. eine Warnung bei zu viel ausgegebenem Geld kommt. Wenn man zum Beispiel mehr als 50 - 100€ ausgibt könnte die App ja eine Verifikation durch Kreditkartennummer oder sonst was verlangen. Genauso wenn man sich wirklich ohne Pause stündlich einloggt könnte man das verhindern in dem man das Spiel einfriert außer wenn man sich irgendwie als über 18 verifiziert. Auch wenn man das umgehen kann, sollte man das einrichten.

    Und wenn man es wirklich intensiv spielt, ist es auch nicht besonders gesund, da man dann draußen die ganze Zeit auf den Bildschirm schaut.

    Naja die Realität ist jedoch, dass die Leute sowieso dauernd auf ihre Bildschirme schauen und es ist ja nicht so, dass die Leute ohne Pokémon GO die Landschaft genießen oder Hochliteratur lesen. Sondern oft sind es Leute die sich dadurch etwas mehr bewegen.

  • Ja das habe ich auch germerkt. Denn wenn du es gespielt hättest, hättest du glaube ich nicht geschrieben man sollte das verbieten. Denn auch als jemand der Singleplayer-Spieler ist, hättest du gemerkt, dass die Kritik eher bei anderen Spielen anstatt bei Pokémon GO anzubringen ist.


    Ich finde auch, dass es mit Geld (in einem gewissen Rahmen) nichts dagegen einzuwenden ist. Bei Plants vs. Zombies 2 habe ich zum Beispiel extra Pflanzen gekauft, die es bis auf Aktionen nicht kostenlos gab. Das Spiel hat mir viel Spaß gemacht und ich wollte so die Entwickler entlohnen es hat sich in einem Rahmen gehalten. Und ich finde ein gutes und faires F2P-Spiel (und das ist die Minderheit auf diesem Markt) kann man ruhig in einem gewissen Rahmen mit Geld entlohnen, denn Leistung sollte einem was wert sein.


    Dass ich das dann eigentlich nicht mache, liegt daran, dass ich halt wie du eher Singleplayer-Spiele will und dem Markt der mir meine Spiele kaputt macht nicht noch Geld geben will.

  • @Antiheld hätte man nicht besser zusammenfassen können. Bei mir ist die Abneigung halt zu 100%. Selbst online Dienste und streaming Zeugs, weil all das die singleplayer Spiele auch in den Hintergrund bringt.
    Du hast es super geschrieben, mit weniger Spiel mehr Geld machen und damit singleplayer zerstören ist genau das wie die es planen.


    Bin gespannt wie lange wir noch bock haben


    Prinzipiell wäre es mir so langsam egal wenn sie einen richtigen cut machen würden und singleplayer komplett verschwinden, dann wüsste man endlich woran man ist. Dieses halb halb ist einfach nichts, jedes Mal ärgert man sich über multiplayer Spiele und ihre Nutzer

  • Ich kann es den Leuten ja noch nicht einmal vorwerfen. Das sind Institutionen um Geld zu verdienen. Und selbst ein Pokémon Schild und Schwert bei all seiner gerechtfertigten Kritik ist da noch ein Zugeständnis an Oldschool-Videospiele, da sie mit einem Lootbox-Booster-System super viel Geld machen würden.


    Von daher finde ich dass sowohl Sony mit ihren First Party-Spielen ebenso wie Nintendo zu den guten gehören. Man hat Singleplayer fokussierte Spiele ohne Lotbox und F2P und wenn DLC dann war er auch was wert. Genauso waren Bethesda, Bioware, Valve, Rockstar, Blizzard ebenfalls solche Studios. Fallout 76 oder GTA Online zeigen aber auch da, dass es bergab geht.


    Ich werde so lange noch Bock haben wie es Spiele gibt, die mir Spaß machen. Auch wenn immer mehr Spiele nichts für mich sind, kommen immer noch mehr Singleplayer-Spiele heraus als das ich Zeit habe sie zu spielen. Wenn irgendwann gar nichts mehr passendes heraus kommt habe ich dann endlich mal Zeit meinen Pile of Shame abzubauen.


    Ich denke jedoch auch nicht, dass die Singleplayer-Spiele komplett verschwinden. Ihr Markt wirdhalt immer geringer. Das Problem im Gegensatz zu Filmen ist aber, dass man auch gute Filme für kleines Geld machen kann, denn viele Genres brauchen kein dreistelliges Millionenbudget. Das ist bei Videospielen leider anders abseits von Pixel, 2D... braucht man für moderne Games halt immer viel Geld.

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