Spezial: Videospiele – ein gemeinsames Hobby von Vater und Sohn

  • Jeder Vater und jede Mutter kommt irgendwann in die Situation, in der man das liebste Hobby und die eigenen Kinder unter einen Hut bekommen muss. Eines meiner größten Hobbys ist die Welt von Nintendo. Angefangen von den Videospielen bis hin zum Merchandise, bin ich hin und weg von der meist freundlichen und kindgerechten Welt. Meine Gedanken und auch Erlebnisse als Vater zweier Jungs, wovon zumindest einer mittlerweile meine Leidenschaft teilt, habe ich in diesem Spezial niedergeschrieben.


    Hier geht es zum Spezial!


    Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!


    Newsbild: © Nintendo

  • Kann ich leider nicht so bestätigen... da die Interessen bei die Generation ganz anders ist.
    So wie bei Star Wars, die Jüngere Generation stehe jeher auf Star Wars: The Last Jedi und nicht die guten! LOL


    Jedenfalls ist aktive-Sport oder Hobbies wesentlicher bessere Hobby für Vater und Sohn.

  • @GameKiller
    Mal abgesehen davon, dass Videospiele ein Hobby sind, kann ich auch sonst nicht zustimmen. Es gibt sogar aktuelle Studien dazu, dass das gemeinsame Spielen die Bindung stärkt. Damit will ich Sport nicht kleinreden, sondern nur sagen, dass es für jede Familie ganz individuell entscheidend ist, wie sie ihre gemeinsame Freizeit verbringt. Was für manche erfüllend ist, ist es für dich vielleicht nicht und das ist auch total okay. Aber das muss andersherum auch gelten. Generell verallgemeinerst du mir etwas zu sehr. Darf ich The Last Jedi nicht gut finden, weil ich zu alt bin?

  • Ich bin bei Dir. Mein Sohn ist in etwa so alt wie deiner und wir spielen auch gerne zusammen Nintendospiele und andere Kindgerechte Spiele.


    Ich seh es ebenfalls so, dass man die digitale Welt heutzutage fördern muss. Mein Sohn lernt vor allem „nicht aufzugeben, wenn er zB bei einem Spiel nicht weiterkommt. Darüberhinaus lernt er unter Aufsicht den Umgang mit Konsolen. Ich bin daher ein Befürworter des gemeinsamen Spielens, sofern andere Aktivitäten trotzdem gefördert und gemacht werden

    aktuell gespielte Games:
    - Hearthstone (iOS/PC)
    - Overwatch (PS4 / coming soon Nintendo Switch)
    - Diablo 3 (Nintendo Switch)
    - Fifa (PS4)
    - Stardew Valley (Nintendo Switch)

  • Anders als in meiner Kindheit, in der meine Eltern sich für Videospiele und das Internet nicht interessiert haben, kann ich bei meinen beiden Kindern mitreden und genug Interesse zeigen um einen gesunden Umgang mit dem Thema Videospielen und Internet zu vermitteln.


    Noch sind die allerdings zu klein für Videospiele, aber irgendwann werden die sich im entsprechenden alter wahrscheinlich dafür interessieren. Ich freue mich darauf dann mit ihnen gemeinsam diese Welt zu entdecken :)


    Die Nintendo Switch ist für mich übrigens auch eine wundervolle Möglichkeit, diesem Hobby noch etwas nachzugehen. Die Zeit sich mehr als 30 Minuten an den PC zu setzen und ein komplexes Strategiespiel oder ein umfangreiches RPG zu spielen bleibt einfach nicht mehr. Die Nintendo Switch bietet zwar auch komplexe Spiele, aber hat auch viele Titel dich sich über Monate jeden Tag mal eine halbe Stunde spielen lassen. Das schnelle ein/ausschalten und zurückkehren ins Spiel, ist dabei besonders hilfreich.


    Danke für das Verfassen des Artikels und dem ansprechen von einem Thema mit der sich heute viele der Generation befassen die damals mit NES/SNES & Co. aufgewachsen sind.

  • Schöner Artikel mit einem schönen Schlussabsatz. Die Welt könnte so viel besser sein, wenn sich die meisten Eltern mehr für ihre Kinder und weniger für ihre Schulnoten interessieren würden. Stattdessen sieht man leider viel zu oft Kinder, die lieblos mit einem Smartphone/Tablet ruhiggestellt werden.

    Aktuelles Switch-Spiel: Super Smash Bros. Ultimate, 7 Billion Humans


    Aktuelles WiiU-Spiel: Tokyo Mirage Session #FE, Metroid Prime Trilogy


    Aktuelles 3DS-Spiel: Yokai Watch


    Aktuelles Wii-Spiel: The Last Story


    Aktuelles N64-Spiel: Banjo-Tooie


    Aktuelles Smartphone-Spiel: Pokémon Go!

  • Das Spezial ist auf der einen Seite zwar sehr interessant, aber auch irgendwie ernüchternd da dein Sohn erst so jung ist! Würde mich interessieren wie es ist wenn er mal so 12 / 15 ist!


    Klar kommen heutzutage schon kleine Kinder mit der Welt der Videospiele in Kontakt;
    trotzdem entwickelt man sich erst ab 10. Ab diesen Zeitpunkt lernt man seine Umgebung genauer kennen. Dann wenn man Teenager wird prägt sich auch das Gamer Dasein ein!


    Insgesamt war das Spezial interessant, noch interessant wäre es 2024 oder 2028!
    Würde mich freuen wenn du dann darüber wieder berichten würdest!


    Wenn es jemanden gibt der seine Erfahrung mit seinen Teenagern teilt würde mich das freuen!!
    Wär echt mal interessant hier Erfahrungen zu hören von der Vater Sohn Gamer Beziehung!

  • Toller Artikel, kann ich hundertprozentig unterschreiben. Meine Kinder spielen auch gerne mit mir zusammen oder probieren einfach mal was Neues aus.


    Mein Sohn hat schon mit 3 oder 4 Jahren Spiele ausprobiert. Ich weiß noch, wie ich den Landwirtschafts Simulator auf der Switch gespielt habe. Das hat ihn sofort interessiert und er wollte auch mal Traktor fahren. Also habe ich ihn probieren lassen. Als dann mal meine Frau es probiert hatte und nicht so richtig zurecht kam, hat er zu ihr gesagt: "Gib mal, Mama. Du musst das SO machen!". :D Ich hätt mich wegschmeissen können.


    Letztes Jahr hat er sehr viel Splatoon 2 gespielt und ich will nicht wissen, wieviele er da online platt gemacht hat, die um einiges älter waren als er. Also das Spielen hat er echt von mir in die Wiege gelegt bekommen.


    Inzwischen spielen wir auch manchmal Minecraft zusammen und ich finde es faszinierend, wie gut er die Steuerung beherrscht, sich im 3D Raum bewegt oder auch was er für Sachen da baut. Für ihn ist das ein großer LEGO Kasten. Apropos LEGO, das liebt er auf der Switch wie in echt. In LEGO City Undercover herumfahren macht er gerne und zu Geburtstag gab es für ihn vor 4 Wochen LEGO Worlds. Das ist ja jetzt kein Paradebeispiel für ein gutes Spiel oder eine gute Steuerung, aber er meistert das sehr gut. Wenn ich abends heim komme, fragt er mich, ob wir LEGO Worlds zusammen spielen wollen. Dann spielen wir da auch manchmal nur Fangen oder er nimmt einen Polizisten, ich ein Monster und dann muss ich ihn jagen oder so. Da hat er einen Heidenspaß dran und freut sich wie verrückt.


    Doch, ich glaube, dass das alles seiner Entwicklung nicht entgegen steht, sondern nur ein Teil davon ist.

  • Klar kommen heutzutage schon kleine Kinder mit der Welt der Videospiele in Kontakt;
    trotzdem entwickelt man sich erst ab 10. Ab diesen Zeitpunkt lernt man seine Umgebung genauer kennen. Dann wenn man Teenager wird prägt sich auch das Gamer Dasein ein!

    Abgesehen vom ersten Teil bis zum Semikolon stimmt hier nicht viel. Der Mensch entwickelt sich (zum Glück) bereits im Mutterleib und nach der Geburt in jedem Augenblick seines Lebens. Wie gruselig wäre es, wenn wir zehn Jahre lang leblose Hüllen ohne jedwedes Entwicklungspotential wären und weder motorisch, noch kognitiv oder sozial-emotional wachsen. Wir lernen unsere Umgebung genauso von Anfang an kennen und begreifen die Welt wortwörtlich mit Händen, Füßen und all unseren Sinnen. Ich denke, der letzte Satz im Zitat bietet zumindest Diskussionspotential. Für manche mag immerhin stimmen, dass das, was sie als Jugendliche gespielt haben, prägend für ihren Geschmack ist. Viele Leute hier spielen indes gerne Nintendo, weil Nintendo ihre Kindheit geprägt hat - häufig sicher auch die Jugend, zugegeben. Ich habe aber zum Beispiel als Kind Nintendo gespielt und war in meiner Jugend auf der PlayStation 2 unterwegs (neben dem Gameboy Advance). Heute spiele ich wieder hauptsächlich auf einer Nintendo-Konsole. Mein Geschmack, was Genres angeht, verändert sich derweil ständig und entwickelt sich bis heute immer weiter. Ich bin 29 und manche Spiele, die ich vor drei Jahren total blöd fand, gefallen mir heute extrem gut. Prägend war da eher meine Kindheit, weil viele Spielreihen und Videospielcharaktere, die mich bis heute begleiten, dort zum ersten Mal ihre Aufwartung bei mir gemacht haben. Ich würde das also nicht so verallgemeinern. Sicher, du hast recht damit, dass die Jugend prägend ist, aber die Bedeutung unserer Kindheit ist phänomenal groß.

  • Schönes Special, danke dafür!


    Viele Eltern gehen an die "neuen" Medien leider noch sehr altmodisch ran.
    Egal ob Handy oder Spielebranhce (wobei sich das mit dem Handy ja oft überschneidet), werden oftmals schon vorab verteufelt ohne die Möglichkeiten zu sehen.
    So lange man als Eltern ein Auge darauf hat, wie das Kind mit den Medien umgeht und was konsumiert wird, ist es aber eine Chance anstatt ein Untergang.


    Spiele selber auch gerne mit meinen Kids (9 & 5) mal ne Runde Mario Kart (auch wenn die Kleinste von der Autostuerung profitiert) oder zusammen Pokémon.
    Da sitzt man zusammen auf der Couch, fiebert mit, freut sich über Erfolge usw.
    Wenn dann Schluss ist, wars das dann auch für den Tag und so lange diese Grenzen eingehalten und akzeptiert werden, sehe ich überhaupt keine Probleme darin.

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