Glücksspiel-Vorwurf: Neue Klagen gegen FIFA 20 eingereicht

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    • Mal ganz ungeachtet wie man zu diesen Transaktionen steht. Wer so viel Geld in sein Hobby steckt, sollte es sich auch leisten können.

      Ich finde es ziemlich grazy für ein Spiel das man paar Wochen oder Monate spielt, zig hunderte oder gar tausende Euro zu investieren, da sollte man über sein Verhalten mal selbstreflektiert nachdenken... Es ist natürlich leichter dann zun Anwalt zu rennen, das Problem das man sich selbst nicht im Griff hat, wird damit aber nicht gelöst.

      Erstmal müssen die monatlichen Fixkosten, wie Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Strom etc. bezahlt sein und das restlichen Geld, kann man dann natürlich bei FIFA verbrennen, wenn man meint mit Goliath über den Rasen rennen zu müssen.
    • Es bringt überhaupt nichts, an die reflektiven Verstandeskräfte der Betroffenen zu appellieren und sie auf diese Weise implizit zu diskreditieren. Schließlich gehört es gerade zum Wesen einer krankhaften Sucht/eines Suchtverhaltens, dass das Denken und Handeln einseitig und irrational auf den ersehnten Erlebniszustand ausgerichtet wird. Unternehmen, die ein solches Verhalten bei anfälligen Menschen wissentlich und zielstrebig provozieren und damit Geld verdienen, sind Dealer und gehören bestraft.
    • @bign
      Das Problem ist, dass diese Leute das nicht können weil sie Suchtkrank sind und das schamlos ausgenutzt wird. Natürlich müssen die Betroffenen daran arbeiten - trotzdem muss diese Praktik an sich reguliert werden.

      Der Grund warum ich gegen Microtransaktionen bin ist auch nicht, dass ICH ein Problem damit habe mich zurückzuhalten. Ja, ich finde Spiele blöd die darauf ausgelegt sind Leute dazu zu bewegen sehr oft kleinere Beträge zu zahlen um überhaupt vorwärts zu kommen. Ich spiele solche Spiele nicht. Damit wäre das Problem für mich persönlich erledigt.

      Aber da wird wohlwissend ein System etabliert bei der die psyschische Labilität mancher Menschen ausgenutzt wird - die damit durchaus ihr komplettes Leben zerstören können.
    • Leider ist mein Radiergummi nicht groß genug um EA und Konsorten wegzuradieren.

      Zitat von Matchet1984:

      Das ist der einzige Weg wirksam gegen solche Methoden vorzugehen indem man die Spiele in den Tests sehr stark abwertet. Dann werden sich die Entwickler das genauer überlegen, sowas in ihre Spiele einzubauen.
      Das geht nur die ersten Monate gut. Anschließend werden Lootboxen per Update nachgeliefert.
    • @Linnea
      Das Spiel ist ja auf ein bestimmes System aufgebaut, man müsste das gesamte Spiel umgestalten.
      Ein gutes Spiel braucht keine Lootboxen. Ein Spiel mit Lootboxen ist einfach kein gutes Spiel mehr.
      Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher
      Mensch zu sein, sondern ein wertvoller
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      ntower-game-challenge 2020
    • @USER0815
      Das einzige Spiel von EA, das ich habe ist Fifa 19, ansonsten habe ich mich von denen vollständig distanziert. Früher hatten die echt großartige Spiele im Portfolio. Vorallem sollten sie Burnout wieder an Criterion übergeben und am besten gleich auch noch Need for Speed hinterher, denn die von EA sind schon seit langen nicht mehr gut, das letzte gute meiner Meinung nach war Hot Pursuit 2.
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