Coronavirus-Epidemie könnte Nintendo Switch-Angebot im Westen einschränken

  • Vor einer Woche kommentierte ein Nintendo-Verantwortlicher, dass die Coronavirus-Epidemie, die derzeit besonders im asiatischen Raum das öffentliche Leben und die Wirtschaft lahmlegt, keine Auswirkungen auf die Produktion der Nintendo Switch-Konsolen haben soll (wir berichteten).


    Nun äußerte sich ein Sprecher des japanischen Traditionsunternehmens erneut und wiederholte, dass derzeit keine Lieferengpässe für die USA zu erwarten sind. Sollte sich der Virus noch weiter ausbreiten oder wesentlich länger das öffentliche Leben im asiatischen Raum beeinflussen, könnte die Lieferkette beeinträchtigt werden. Bezogen auf die Vereinigten Staaten haben die Nintendo Switch-Lieferungen, die in den Monaten Februar und März verkauft werden sollten, das asiatische Festland in Richtung USA verlassen. Lieferungen, die ab April an die amerikanischen Geschäfte verteilt werden sollten, könnten wiederum von Lieferengpässen betroffen sein. Dennoch ist kein kompletter Stopp der Lieferungen zu erwarten, sondern die Anzahl der angebotenen Konsolen würde stark reduziert werden.


    Auch wenn sich der Verantwortliche in Bezug auf die Vereinigten Staaten äußert, dieses Szenario könnte auch den europäischen Raum betreffen. Besonders Japan hat unter den Auswirkungen der Lieferkette zu leiden. Klickt hier, um mehr darüber zu erfahren.


    Quelle: Bloomberg – Newsbild: © Nintendo

  • Mhh das nicht nur die Menschen sondern auch die Wirtschaft unter so einem Krankheitsausbruch leiden war leider abzusehen....man kann nur hoffen dass die Menschen daraus lernen und vielleicht sieht die Welt ja nun ein das es sich nicht immer lohnt billig im Ausland zu produzieren. Jetzt müssen nämlich sehr schnell Alternativen her.


    Die Epidemie wird sicher noch sehr lange anhalten...die Situation ist leider alles andere als gut aktuell...es sterben ja sogar Menschen die ein gesundes Immunsystem haben .. :(

  • @XenoDude


    Das würde, wenn überhaupt, nur Sinn machen, wenn dort Hardware vorgestellt werden soll. Und selbst dann nur bedingt.


    Bei Software sollte das egal sein, wüsste gerade kein für die Switch relevantes Entwicklerstudio das auf dem Festland-China ansässig ist.

    Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.

  • @YoungSuccubus


    Die Cartridges müssen aber auch hergestellt werden. Wenn das Spiel fertig ist, aber ein Mangel an physischen Medien besteht, dann ist das auch ein Problem.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "


    Astor-Pokemon

  • Naja "infantil" ist etwas harsch ausgedrückt in meinen Augen.


    Wenn Nintendo eine gewisse Stückzahl bereits produziert hat und man damit damals bereits die Monate Februar und März abdecken konnte, dann ist man vorerst optimistisch was die Überbrückung dieser Zeitspanne betrifft.
    Zumal ich stark bezweifle das China, Nintendo mit konkreten Zahlen versorgt hat...


    Edit: Der Post auf dem ich mich beziehe schein gelöscht worden zu sein :(

  • Werden die nicht primär in Taiwan hergestellt? Da sollte es dann ja weniger Probleme geben, zumindest aktuell noch.

    Ja das werden sie... ich denke es geht jeher über die Konsole (Foxconn) wobei Nintendo teil der Herstellung nach Taiwan’s Foxconn Technology Group verlegt hat. Ob Tencent Holdings Limited was damit zutuen hat?

    Nintendo Fan EST.1995

    Einen Moment bitte, ich muss das Bild zuerst herunterladen und erneut hochladen, damit es hier sichtbar ist.

  • Hoffen wir für alle Betroffene, dass die Epidemi bald eingedämmt werden kann, so dass das Leiden ein Ende nimmt.


    Vor zwei bis drei Jahren gab es eine viel schlimmere Epedemie bei der sind mehr als 25000 Menschen verstorben. Deutlich mehr als bisher beim Coronavirus.


    Wo das war? Tja, das ist die Krux. Es war in Deutschland. Die Gruppewelle 2017-2018.


    Wenn man jetzt die Bevölkerungsdichte von China und Deutschland einbezieht, sieht plötzlich alles gar nicht so schlimm aus, wie die Presse es momentan aufbauscht.


    Natürlich ist es dumm, wenn wir unsere Spiele nicht zeitnah bekommen, aber wenn die Leute zuhause bleiben können, um eine Ansteckung zu vermeiden, dann sollen sie das machen. Die Gesundheit geht vor.
    Ist ja nicht so, dass die meisten hier nicht schon genug ungespielte Spiele oder eine Zweitkonsole im Schrank hätten.

  • @Geit_de Du unterschlägst bei deinen Zahlen aber das mindestens 40%-90% der Deutschen Bevölkerung sich mit der Grippe in dem Zeitraum angesteckt hatten. Also deutlich mehr wie es derzeit bei Covid der Fall ist. Covid ist um ein "vielfaches" tödlicher wie die gewöhnliche Grippe (ca 0.30% bei Grippe zu ca 2,5% bei Covid), daher ist die Besorgnis darum durchaus berechtigt, aber ich gebe dir auch Recht dass das ganze etwas zu sehr aufgebauscht wird. Nur auch das verwundert mich nicht, es ist schließlich was komplett "neues" und bekommt allein deswegen schon mehr Aufmerksamkeit wie etwas das nahezu jährlich passiert.


    @ Topic Mal sehen wie das am Ende wird, sie geben ja nur ein Statement das es sein "könnte" das die Auslieferungen zum Westen weniger werden Aufgrund der Krankheit. Aber mal sehen wie schlimm es am Ende Tatsächlich wird oder ob man davon am Ende gar nichts merkt da es Rechtzeitig eingedämmt wurde.

  • Vor zwei bis drei Jahren gab es eine viel schlimmere Epedemie bei der sind mehr als 25000 Menschen verstorben. Deutlich mehr als bisher beim Coronavirus.


    Wo das war? Tja, das ist die Krux. Es war in Deutschland. Die Gruppewelle 2017-2018.


    Wenn man jetzt die Bevölkerungsdichte von China und Deutschland einbezieht, sieht plötzlich alles gar nicht so schlimm aus, wie die Presse es momentan aufbauscht.

    Wie in dem Gott und die Welt Thread schon diskutiert, ist das eine kurzsichtige Sichtweise.


    Die Sterberate beim Coronavirus ist nach aktuellen Zahlen höher als bei der Grippewelle 2017/18 bzw generell bei Grippewellen. (Sterberate = Anzahl Tote auf 100 Infizierte). Da der Coronavirus ähnlich ansteckend ist wie ein Grippevirus bei Mensch zu Mensch-Übertragung (beides wohl Tröpfcheninfektion) ist er daher gefährlicher.


    Der Aufwand, der aktuell betrieben wird, dient dazu, zu verhindern, das er sich ähnlich festsetzt wie der Grippevirus. Der ist aufgrund der weltweiten und ganzjährigen Verbreitung sowie aufgrund der vielen Mutationen nicht mehr kontrollierbar und "ausrottbar". Oder anders: Mit den Toten durch Grippewellen muss man heute eben leben. Würde sich Corona nun ähnlich verbreiten und ggf auch Mutationen bilden, durch die er mit nur einem Impfstoff nicht mehr bekämpfbar ist, hätten wir neben der Grippe eine 2. weltweit verbreitete Krankheit mit ähnlicher oder sogar höherer Sterberate.


    Ich hab zwar inzwischen die Befürchtung, das das nicht mehr gelingen wird, aber solange Hoffnung besteht die Sache einzudämmen ist der Aufwand, den man derzeit wegen dem Coronavirus betreibt, schon gerechtfertigt und richtig.

    Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.

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