Nintendo Switch-Spieletest: The Outer Worlds

    • Der day one Patch hat 6 Gigabyte.
      Switch Watch hat ihn getestet


      Schaut schon besser aus. Ein guter Port. Einfach abwarten.
    • Es ist zum Teil hart an der Grenze aber es spielt sich 1A .

      Optisch kann man gern noch einiges optimieren das steht außer Frage. Aber es ist definitiv kein Augenkrebs wie bei ArK oder ähnlichen vollflopps. Es läuft sehr stabil lässt sich gut spielen und das Spiel selbst ist ja ein Top Game. Wer gern Mobil zockt und oder sowieso auf der Switch hauptsächlich beheimatet ist, sollte sich das Spiel definitiv nicht entgehen lassen . Klar kann es mit einer One X nicht mithalten aber es ist trotzdem ich nenn es mal ordentlich auf der Switch.
    • @Vincent will Raven

      Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Switch am Anfang der neuen Generation noch ein wenig attraktiver für Third Parties wird, weil die Nutzerbasis auf den neuen Konsolen die ersten Jahre ja sehr klein im Vergleich zu dem 60 Millionen Switch Nutzern sein wird. Und ich denke, dass viele Spiele am Anfang auch noch Cross-Gen sein werden, weil man die über 100 Millionen PS4 Nutzer bestimmt gerne noch weiter als Kunden hätte.

      Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht mehr an eine Switch Pro. Die wären schön blöd jetzt noch die Nutzerbasis zu teilen und es würde sich wahrscheinlich noch weniger Entwickler dafür interessieren ein Spiel für die Handvoll Leute zu portieren, die jetzt noch Mid-Gen upgraden. Man sieht das ja schon an den häufig sehr hingefuschten PS4 Pro und Xbox One X Patches. Wenn es ein Pro Upgrade gibt wird die vielleicht einen schärferen Bildschirm haben. Bei dem Port hier ist ja aber die Auflösung oder die Framerate zum Beispiel nicht wirklich das Problem und das sich Entwickler nochmal hinsetzen um die Assets und Texturen upzudaten sehe ich irgendwie nicht.
    • Jedes Spiel von Nintendo: Also Grafik ist nicht wichtig gameplay und Atmosphäre zählen statt Pixel. Andere Spiele mit fantastischem Gameplay etc.: Meeh also bei der Grafik mimimi. Es tut mir leid aber die Nintendo-Brille zieht ja manchmal aber eben nicht immer. Ihr macht es euch wirklich zu einfach.
      24.12.1996 - Mit dem N64 fing es an, und lässt mich bis heute nicht los :pinch:
    • @Muki Ich hab im eShop bisher noch kein Spiel erlebt, welches nicht die Grafik der Switch auf den Bildern zeigt, genauso wenig wie die Trailer, welche in Directs und Co gezeigt werden. Man sieht immer die Switchgrafik und das ist auch gut so. Bei Sony und Microsoft wurde da häufiger schon geschummelt (wobei bei Thirds die Verantwortung nur begrenzt bei genannten liegt).
      Ich kann hier mit der Grafik im Handheldmodus leben. Was die meisten nicht bedenken ist ja die größe des Bildschirms. Je kleiner der ist, desto weniger gravierend ist eine niedrige Auflösung. Vergleicht mal ein Full-HD Handy mit einem Full-HD 50" Fernseher. Beim Fernseher kann man die Pixel zählen, wenn man davor steht, beim Handy wird das sehr viel schwerer. Nur die matschigen Texturen stören mich etwas, wenn die Switch einen schnelleren Speicher hätte, dann wäre das wahrscheinlich sehr viel besser, naja man kann nicht alles haben.
      @Rob64 Naja, die meisten Nintendospiele haben auf der Switch doch gestochen scharfe Grafik und saubere Texturen, durch spezifische Optimierung. Ausnahmen sind hier bisher nur Xenoblade (1&2), Astral Chain, Pokemon und Marvel Ultimate Alliance und das sind alles Second oder Third-party Titel. Bei Thirds nehmen Spieler gerne Kompromisse hin, weil Spiele, die für stärkere Konsolen konzipiert wurden auf einer schwächeren Konsole gespielt werden können und das portabel. Wenn dann die Framerate passt und es nicht komplett wie Schmutz aussieht, dann ist doch nix dabei, oder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MrCrankunity ()

    • sehr schöner Test! Dieser und das Digital Foundry Video haben mir wieder Geld gespart, hätte Bock auf die Switch Version gehabt. Aber irgendwie war mir klar dass das ein Griff ins Klo wird.
      Nicht jedes Spiel ist für die Switch gemacht und ich finde es grundlegend falsch auf Teufel komm raus zu versuchen etwas auf die Switch zu knüppeln, woran niemand wirklich Spaß hat.
      mMn sollten hauptsächlich einfach die PS3/Xbox 360 Spiele ihren Weg auf die Switch finden, da muss man keine Abstriche machen und kann die 720p im Handheld nutzen. Nen GTA (4/5/San Andreas) würde ich da endlich mal feiern.
      So krass unscharfe Spiele die auch noch unter aller Sau laufen, haben meine Switch Erfahrung schon leider getrübt (Ark...was hatte ich mich gefreut). Da sollte Nintendo ne bessere Qualitätssicherung an den Tag legen.
    • Ich würde sagen jein Texturen etc sind im allgemeinen etwas schlechter aber dafür ist der detailgrad in outer Worlds trotz runterschrauben meilenweit höher als bei BotW. Das muss man diesem Spiel einfach auch zugestehen.

      Es ist mittelprächtig anzuschauen mit einigen. Sehr schönen Momenten aber eben viel Mittelmaß bis etwas darunter .

      Generell finde ich es sehr verwunderlich wie hier immer bestimmt wird ( nicht ntower explizit Sonden in der heutigen Zeit ) was man darf als Entwickler was nicht usw usw .

      min meiner Jugend gab es den c64 und den Amiga 500 beide ab 1985 quasi parallel am Markt und die Geräte wurden oftmals mit den selben Spielen bedient . Die c64 Fassung sah natürlich um Welten schlechter aus das ist logisch aber es wurde sich darüber nicht dermaßen aufgeregt, sondern der c64 Besitzer der vielleicht kein Geld oder Lust hatte auf einen Amiga500 war heil froh das er auch Spiel XY kaufen und spielen kann . Ihm war ganz klar bewusst das er die schlechtere Fassung kauft aber er hat sich gefreut Amiga500 Besitzer haben ihn nicht ausgelacht oder doof angemacht .

      Es war einfach jeder froh das er das was er möchte auf seinem Gerät bekam und war glücklich .

      Heute regieren Neid Missgunst usw usw unsere Welt und das spiegelt sich gerade in unserem Hobby gnadenlos wieder
    • The Outer Worlds - ein katastrophaler Port. Sehr schwere FPS-Aussetzer, die FPS-Anzeige erreicht einen durchschnittlichen Stand von 23 bis 25 wenn es Arealen mit Komplexen Strukturen, geschweige den in Kampfszenen geht, sehr schwammige Texturen, stark-verzögerte Eingaben im Spiel selbst, das Beschießen von Gegner wird im Spiel selbst gar nicht oder stark verzögert registriert. Das Interview mit dem Entwickler zur Switch-Version wurde eindeutig falsches Material gezeigt.

      Hier wurde nicht auf Qualität Wert gelegt, sondern auf einen möglich sehr schnellen Veröffentlichung der Switch-Version. Die Note 7 von 10 ist definitiv noch etwas hoch gesetzt. Eine 5 oder 6 wäre Ideal, da der technische Aspekt hier noch stärker zum tragen kommt als der Spielerische Inhalt. Es ist fast gleichzusetzen mit Fallout 96 - nur etwas enttäuschender, weil Fallout 96 hatte noch dadurch seine Comedy-Elemente die vergleichbar war mit Goat Simulator.

      Zitat von MrCrankunity:

      Ich hab im eShop bisher noch kein Spiel erlebt, welches nicht die Grafik der Switch auf den Bildern zeigt, genauso wenig wie die Trailer, welche in Directs und Co gezeigt werden.
      Die Bilder, die zur Switch-Version von Xenon im Switch-Store veröffentlicht worden aber auch zu Ark, entsprachen nicht der Switch-Version sondern entweder der PS4- oder de PC-Version. Diese wurden noch nachträglich hinzugefügt. Es gab auch Spiele, die direkt aus dem Store geflogen sind. Die genauen Namen dieser Spiele müsste ich leider wieder googeln.

      Zitat von BSnake:

      mhh dann warte ich lieber noch 2-3 patches (...)
      Was ist die Intention dahinter, ein Spiel mit wenig Liebe seitens Entwickler und Publisher veröffentlicht zu haben, in der Null Interesse bestand das Spiel fertig auf dem Markt zu schmeißen, es dennoch zu kaufen? Patches sind nichts anderes als eines: Beheben von kleineren Fehler und Lecks. Das Spiel hier weißt aber keinerlei Fehler auf. Das Spiel hat schlicht den Goldstatus nie erreicht und die Nachkorrekturen, das Spiel im "laufenden Betrieb" zum Goldstatus zu bringen, werden als Patches maskiert.

      Was ist der Sinn dahinter, dass jemand so ein Produkt und so eine Politik unterstützt zum Nachteil vieler anderen? Ist es nicht offensichtlich genug, mit welche Methoden Unternehmen wie solches den Kunden betrügt? Würdest du das Spiel auch kaufen, wenn im Titel den Zusatz "scam" stehen würde?

      Natürlich ist es die Entscheidung von jedem Einzelnen, was er tut. Aber sagt es nicht der gesunde Menschenverstand, dass man solche Vorgehensweise nicht unterstützen sollte, weil andere Entwickler genau dieses Vorgehen als Beispiel nehmen, um ihre Spiele im Alpha-Status zu veröffentlichen? Sogenannte "Early Access" sollen da bleiben, so wie auch geboren wurden: Auf Steam, Epic Store und ggf. Call of Duty-Spielen. Das soll aber nicht auf Konsolen überschwappen - aber mit genau solch Konsumentenverhalten unterstützt man solche Praktiken.

      Es ist egal, ob man 2, 3 Patches abwartet und es im Sale kauft. Gekauft ist gekauft. Der Absatz ist erfolgt und es war ein Erfolg. Die Kosten für den Port sind wahrscheinlich selbst mit dem reduzierten Preis kalkuliert noch immer ein großer Gewinn. Schade irgendwo, echt Schade. Und das ganze beschränkt sich bei weitem nicht nur auf dem eShop.

      Zitat von Saturninus:

      Korrekt. Und in den meisten Fällen heißt es, dass die technische Umsetzung nicht den Vorstellungen entspricht und dadurch bis zum Release kein einziges bewegtes Material für die Öffentlichkeit freigegeben wird. So war es bei den allermeisten Titel.

      Zitat von Blackadder:

      Stimmt. Allerdings gab es ähnliche Befürchtungen erst vor ein paar Tagen, als es von den Collections zu Bioshock und Borderlands nichts zu sehen gab. Dort war es dann unbegründet. Hoffen wir hier einfach auf ähnliches.

      Leider bestätigte sich die Vermutung. The Outer Worlds ist nur eines von sehr vielen Paradebeispielen, warum Entwickler nicht vor dem Release Gameplay-Material zeigen, um genau dies zu verheimlichen.
    • @Darkseico
      Diese Ausrede haben sie ja auch nicht gebracht, auch wenn man beachten sollte, dass TOW auf dem PC mehr Leistung braucht als beispielsweise The Witcher3.

      Was du hier siehst, ist was früher schon bei Spielen wie Forza Horizon 1 vs Forza Horizon 2 auf der 360 bildlich gezeigt wurde, denn der zweite Teil sieht schlechter als der erste aus. Der Grund dafür ist recht simple, denn die Welt von Teil 2 ist für die Xbox One gebaut wurden und das kann wie hier bei The Outer Worlds bedeuten, dass ein Spiel schlechter aussieht.

      Normalerweise wird die Welt ja so gebaut, dass sie schön auf der Hauptplattform aussieht und was TOW anders macht als in deinem Beispiel Fallout 3 ist die höhere Anzahl an Texturen um ein Beispiel zu nehmen. D.h. einfach ausgedrückt, wenn man einen Koffer (RAM Pool) hat, kann man in den Urlaub entweder 10 große Kleidungsstücke (Texturen) mitnehmen oder eben 20 kleinere, die dann auch in der Qualität leiden.

      Klar, die Switch ist definitiv stärker als die PS3 und hat auch deutlich mehr RAM. Aber was ich damit sagen wollte ist dass eben Spiele gebaut für eine stärkere Konsole wie die PS4/Xbox One auf der Switch schlechter aussehen können als Spiele speziell gebaut für die Switch.
    • Die Emotionen kochen wieder hoch, herrlich. :D
      Für mich ist die Sache ganz klar, The Outer Worlds ist ein super Spiel. Die Grafik ist zwar schlechter als auf PC/PS/XBOX, aber das juckt mich nicht. Ich hatte erst die Befürchtung, dass es technisch nicht sauber läuft, aber das scheint ja hiermit widerlegt zu sein. Wird definitiv gekauft, ich weiß allerdings noch nicht wann.
    • Zitat von nintendopower:

      Generell finde ich es sehr verwunderlich wie hier immer bestimmt wird ( nicht ntower explizit Sonden in der heutigen Zeit ) was man darf als Entwickler was nicht usw usw .

      min meiner Jugend gab es den c64 und den Amiga 500 beide ab 1985 quasi parallel am Markt und die Geräte wurden oftmals mit den selben Spielen bedient . Die c64 Fassung sah natürlich um Welten schlechter aus das ist logisch aber es wurde sich darüber nicht dermaßen aufgeregt, sondern der c64 Besitzer der vielleicht kein Geld oder Lust hatte auf einen Amiga500 war heil froh das er auch Spiel XY kaufen und spielen kann . Ihm war ganz klar bewusst das er die schlechtere Fassung kauft aber er hat sich gefreut Amiga500 Besitzer haben ihn nicht ausgelacht oder doof angemacht .

      Es war einfach jeder froh das er das was er möchte auf seinem Gerät bekam und war glücklich .

      Heute regieren Neid Missgunst usw usw unsere Welt und das spiegelt sich gerade in unserem Hobby gnadenlos wieder
      Internet halt. Jeder hat eine Meinung zu allem und meint es auch jederzeit beweisen zu müssen.

      Ich bin weiterhin Vertreter davon ein Spiel nicht gleich schlecht zu nennen, wenn es technisch nicht prima ist. Dahinter kann weiterhin ein tolles Spiel stecken. heuzutage herrscht leider oftmals Schwarz/Weiss/Denken.

      Zitat von Saturninus:

      Was ist die Intention dahinter, ein Spiel mit wenig Liebe seitens Entwickler und Publisher veröffentlicht zu haben, in der Null Interesse bestand das Spiel fertig auf dem Markt zu schmeißen, es dennoch zu kaufen?
      Wenn ein Entwickler weitere Patches bringt und die Mängel behebt, dann kann nicht von wenig oder mangelnde Liebe die Rede sein. Allgemein wäre deine geäußerte Ansicht eine sehr traurige, denn jeder kann Mist bauen und jeder darf den Mist beheben und dann sollte man nicht nachtragend agieren.

      Sollten sie Performance-Patches bringen, auf der Switch nicht ganz unüblich, dann ist das Spiel auch seinen Kauf wert. Das Spiel ist ja nicht generell schlecht sondern technisch einfach etwas unrund.
    • Zitat von cyrus:

      Wenn ein Entwickler weitere Patches bringt und die Mängel behebt, dann kann nicht von wenig oder mangelnde Liebe die Rede sein. Allgemein wäre deine geäußerte Ansicht eine sehr traurige, denn jeder kann Mist bauen und jeder darf den Mist beheben und dann sollte man nicht nachtragend agieren.

      Sollten sie Performance-Patches bringen, auf der Switch nicht ganz unüblich, dann ist das Spiel auch seinen Kauf wert. Das Spiel ist ja nicht generell schlecht sondern technisch einfach etwas unrund.
      Ich halte deine Betrachtung völlig falsch und sie kommt von einen sehr trügerischen Schluss:

      Patches werden angerollt => Entwickler kümmern sich um das Spiel.

      Das ist nur insofern korrekt, wenn das Grundspiel bereits auf einen soliden Fundament stützt. Natürlich kann jeder Mist bauen und es kann nicht für alles und jede mögliche Funktion in ein Computerspiel alle Cases berücksichtigt werden, die es zum Fehler kommen kann. So hat auch Animal Crossing Fehler aufgewiesen, die man nur im nachhinein entdeckt hat und beheben konnte.

      Was was hier bei The Outer Worlds ist, ist allerdings kein Fehler. Es ist ein Spiel, was den Status "Fertiges Spiel" überhaupt nicht erreicht hat und entsprechend verschoben werden müsste. Die Korrekturen, die jetzt folgen, stützen sich auf folgenden Punkt: Das Spiel darf nicht zu lange der Veröffentlichung vorenthalten werden und wurde mitten in Entwicklungs- und Performance-Arbeiten veröffentlicht, da dass Projekt sonst zuviel Kosten verschlungen hätte. Man entschied sich also den qualitativ schlechtmöglichste Wahl: Die Veröffentlichung eines nicht-fertiges Produkt. Das hat auch zusätzlich den Nebeneffekt, dass Optimierungen nur noch von einem kleinen Team geregelt werden muss.

      Gerade deswegen soll und muss man nachtragend agieren, damit genau diese Geschäftspraktik nicht weiter unterstützt wird. Die Gefahr - und das sieht man bei nahezu allen anderen Spielen, dass überhaupt noch mit voller Elan an der Performance des Spiels gearbeitet wird, ist nahezu gegen Null - anders, als wenn das Spiel noc im laufenden Entwicklung befindet. Das Spiel wird seinen "Finalen Status" nicht erreichen, weil es zu früh veröffentlicht worden sind und kommende Patches als Schadensbegrenzung durchgegangen werden.

      Kurz: Ein Kauf von Outer Worlds - ob im jetzigen Zustand oder nach 5, 6 Patches später, unterstützt nur weiterhin Geschäftspraktiken, dass Spiele unfertig im eShop erscheinen und nie aufs Optimum optimiert werden. An sich kann ich mich an kein einziges Spiel erinnern, die nach der Veröffentlichung tatsächlich ein Optimum im nachhinein erreicht haben. Ganz im Gegenteil zu Spielen, die zu früh veröffentlicht und Patches nur im geringe Ausmaßen was geholfen haben, sonst aber nie mehr wieder ein Lebenszeichen stattfand: Assassins Creed, Saints Row - um zwei ganz große AAA-Games zu benennen. Von den ganzen Indie-Entwickler nur mal abgesehen (siehe Mages of Mystralia, Flame in the Flood, Time at Portia), die ihre "Nebenprojekte" auf der Switch entweder völlig ignorieren oder halbherzig auf Placebo irgendwas veröffentlicht haben.

      Letztlich ist es aber die Entscheidung von jeden einzelnen, ob sie das Spiel kaufen oder nicht. Das täuschen der Fans gerade im Offiziellen Interview zur Switch-Version sollte eigentlich zusätzlich Anregung genug sein - aber es liegt nicht an mir oder an jemand anderen - sondern an der Person, der sich dafür entscheidet, das Spiel zu kaufen. Wenn er/sie das Spiel kaufen möchte - Nur zu. Aber meiner Meinung nach verwirkt er damit das Recht, sich auch in Zukunft über "Unfertige Spiele" zu beschweren, die in Zukunft noch deutlicher hervorscheinen werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Saturninus ()

    • Nachtragend agieren ist immer falsch, da es nur von geistiger Unreife zeugt und sonst nichts. Das Spiel hier ist such nicht unfertig veröffentlicht, sondern einfach ein extremes Downgrade. Ob das Downgrade so massiv sein muss, ist schwer zu beurteilen ohne gewisse Daten zu kennen. Ausgehend von dem was ich gesehen habe, denke ich mir, dass das Spiel besser aussehen könnte ergo nichts, was man nicht beheben kann. Wenn Spieler ein Spiel jetzt NICHT kaufen und die Verkaufszahlen nach einem Patch steigen, da es technisch verbessert wurde, dann zeigt es dem Publisher als auch dem Entwickler das die Spieler gewisse Erwartungen hatten, die zu Release nicht erfüllt wurden. Daran ist nichts verwerflich. Lernprozesse gehören zum Leben, auch dem beruflichen, dazu. Wenn sie also was daraus lernen, dann dass sie sich mehr Zeit nehmen sollten. So haben sie schließlich unnötige Mehrkosten. Etwas, was keine Firma will.
    • Zitat von cyrus:

      Daran ist nichts verwerflich. Lernprozesse gehören zum Leben, auch dem beruflichen, dazu. Wenn sie also was daraus lernen, dann dass sie sich mehr Zeit nehmen sollten. So haben sie schließlich unnötige Mehrkosten. Etwas, was keine Firma will.
      Ich halte die Entwickler hinter Outer Worlds durchaus für kompetent und sie wissen ganz genau, dass wenn ich einen Mob beschieße und der Mob erst nach rund 40 Sekunden registriert dass es gerade beschossen wird, sicherlich kein "Fehler" ist, was man mit nur "einen Patch" nach rund 2 Tagen "beheben" kann. Die technische Probleme beschränken sich definitiv nicht nur auf den grafischen Aspekt - davon spreche ich noch nicht einmal.

      Zitat von cyrus:

      Nachtragend agieren ist immer falsch, da es nur von geistiger Unreife zeugt und sonst nichts.
      Und das Spiel im Beta-Zustand zu veröffentlichen ist ein intelligenter Schachzug?

      Zitat von cyrus:

      dann zeigt es dem Publisher als auch dem Entwickler das die Spieler gewisse Erwartungen hatten
      ... oder: Dass die Geschäftspraktik, das Spiel unoptimiert zu veröffentlichen und im laufenden Betrieb mit Patches zu beheben, entsprechend besser funktioniert als das Spiel länger in Entwicklung beizubehalten. Die Retail-Version des Spiels sollte schon alles mögliche gesagt haben.