Entwickler von Hotshot Racing über Grafik, Spielmechanik und Modi – Details zur Auflösung sowie Bildrate

  • Die Seite GamingBolt hat vor Kurzem ein Interview mit Trevor Ley von Lucky Mountain Games und Tom Turner von Sumo Digital Nottingham geführt. Thema des Interviews war das kommende Arcade-Rennspiel Hotshot Racing. Im Gegensatz zu den vielen Rennspielen der heutigen Zeit hat Hotshot Racing einen Low-Poly-Grafikstil (Modelle haben eine niedrige Polygonzahl). Die Grafik wurde von vielen Arcade-Spielen wie Virtua Racing und Hard Drivin' inspiriert. Das Ziel ist es, ein klares, farbenprächtiges Bild zu erzeugen, dass die Schnelligkeit unterstreicht. Laut Trevor Ley legen viele Rennspiele der heutigen Zeit hohen Wert auf fotoreale Grafik oder Effekte wie aus Kinofilmen. Aber obwohl die Low-Poly-Grafik simpel aussieht, sind einige Optimierungsarbeiten erforderlich, um eine stabile Bildrate zu erzielen, erwähnte Tom Turner.


    Auch zur Drift-Mechanik gab es eine kleine Erklärung. Ein kurzer Druck auf die Bremse lässt das Fahrzeug in einer Kurve ausbrechen, weshalb der Spieler in die andere Richtung gegensteuern muss, um einen Boost zu erhalten. Diese Mechanik wurde von Spilt/Second: Velocity inspiriert. Übrigens wird das Spiel mit der Sumo Engine entwickelt, welche intern bei Sumo Digital für verschiedene Rennspiele genutzt wurde. Dadurch konnte die Fahrphysik feinjustiert werden, wodurch das Gameplay vielschichtig und spaßig wird.


    Statt einer einfachen Fahrzeugauswahl müsst ihr in Hotshot Racing zwischen acht Rennfahrern, genannt Hotshots, wählen. Jeder Hotshot hat eine eigene Hintergrundgeschichte und darauf aufbauend auch bestimmte Fahrzeuge. Für den "Rasen oder Explodieren"-Modus werden die gleichen Strecken wie im normalen Rennmodus verwendet. Allerdings sind die Fahrzeuge hier schwerer zu kontrollieren, da sie eine gewisse Mindestgeschwindigkeit haben müssen, um nicht zu explodieren. Die Streckenkenntnis kann von Vorteil sein, um beispielsweise die Gegner abzudrängen.


    Bei "Räuber und Gendarm" wird ein altbekanntes Prinzip umgesetzt: Polizisten müssen die Räuber jagen. Fangen sie einen Räuber, wird dieser zum Polizisten. Ziel der Räuber ist es, ins Ziel zu kommen, während die Polizisten natürlich alle Räuber fangen müssen. Im letzten Jahrzehnt verlor das Genre Arcade-Rennspiel leider an Bedeutung, wie die Entwickler erklärten. Große Marken konnten Lizenzfahrzeuge ins Spiel einbauen und andere Titel wie Blur oder Split/Second hatten keinen großen Erfolg. Doch in der heutigen Zeit wirken Rennspiele recht gleich, mit ähnlichem Aussehen, den teils gleichen Fuhrpark und anderer ähnlicher Funktionen.


    Während keine Informationen bezüglich einer Umsetzung für die nächste Konsolengeneration von Sony und Microsoft sowie eventuelle Pläne für weitere Inhalte nach der Veröffentlichung genannt wurden, verrieten die Entwickler die angestrebte Auflösung und Bildrate für die Konsolen. Die Auflösung des Spiels soll auf der PlayStation 4, Xbox One und im TV-Modus der Nintendo Switch 1080p betragen, im Handheld-Modus 720p. Wenn Spieler alleine an einer Konsole spielen, beträgt die Bildrate 60 Bilder pro Sekunde (FPS). Die Bildrate im geteilten Bildschirm mit mehreren Spielern an einer Konsole wird allerdings 30 FPS bei allen Konsolenversionen betragen. Folgend der Ankündigungstrailer:



    Hotshot Racing soll noch diesen Sommer für PC und Konsolen erscheinen. Hat das Spiel euer Interesse geweckt?


    Quelle: GamingBolt – Newsbild: © Curve Digital

    Xbox Series X | Nintendo Switch

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