Shantae-Director Matt Bozon zeigt Interesse an einem Remake des ersten Serienablegers

  • Im Zuge der Veröffentlichung von Shantae and the Seven Sirens wandten sich verschiedene Magazine und Portale an Matt Bozon, WayForward-Gründungsmitglied und Shantae-Director, um mit ihm über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Franchise zu sprechen.


    In diesem Zusammenhang berichteten wir bereits über zwei Interviews, eines von GoNintendo und eines von Comicbook. Neu einreihen darf sich nun das Interview von Siliconera, welches einige zusätzliche Informationen bereithält. Wir haben für euch alle relevanten Details zusammengefasst.

    • Mit dem fünften Ableger habe es sich richtig angefühlt, tiefer auf das Konzept von Halb-Dschinnen einzugehen. Schon seit dem Original bestehe die Vorstellung, dass jede Stadt von einem magischen Halb-Dschinn beschützt werde. Diese magischen Geschöpfe seien die Nachkommenschaft einer Dschinn-Mutter und eines menschlichen Vaters. Trotzdem war Shantae für die meiste Zeit die einzige bekannte Halb-Dschinn der Serie. Die neueste Geschichte habe WayForward also die Möglichkeit gegeben, weitere Halb-Dschinnen einzuführen und Shantae gleichzeitig neue Verbündete zu bescheren.
    • Auch wenn Shantae and the Seven Sirens zuerst für Apple Arcade veröffentlicht wurde, habe sich die Entwicklung kaum vom vorherigen Ableger Half-Genie Hero unterschieden. Das Projekt habe als Konsolenspiel begonnen, sodass man auch die Umsetzung für Apple Arcade als Konsolenspiel behandelt habe. Zusätzlicher Aufwand habe daraus bestanden, die WayForward Engine für moderne iOS-Geräte zu optimieren sowie das Spiel in allen von Apple unterstützten Sprachen anzubieten.
    • Für die Arbeit an Shantae and the Seven Sirens habe sich das Team Streams und Let's Play-Videos vorheriger Ableger angesehen und versucht, das Spieler-Feedback bestmöglich zu berücksichtigen.
    • Siliconera spricht Bozon darauf an, dass es häufig Probleme damit gebe, nicht zu wissen, wo es als nächstes hingeht oder wie man dort hinkommt. Bozon erklärt, das Team habe dieses Mal eine Balance zwischen freier Erkundung und linearem Aufbau treffen wollen. Zwar sei es weiterhin möglich, sich zu verirren oder nicht weiter zu wissen, jedoch würden NPCs immer konkretere Hinweise darauf geben, wie man zum nächsten Ziel gelangt, sollte man einmal steckenbleiben. WayForward werde beobachten, wie Spielerinnen und Spieler mit dieser Vorgehensweise zurechtkommen.
    • Matt Bozon und seine Ehefrau Erin Bozon seien große Fans von Studio TRIGGER und wünschten sich eine Zusammenarbeit für Shantae and the Seven Sirens. Man sei auf der Tokyo Game Show vor wenigen Jahren erstmals in Kontakt getreten und habe später durch Freunde bei Lab Zero und Titmouse erfahren, dass das Animationsstudio nach der Arbeit am Animationsfilm Promare für ein kleines Projekt verfügbar wäre. Bozon sei überglücklich, diese Chance erhalten zu haben.
    • Auf die Frage hin, ob WayForward ein Remake des Shantae-Originals vom Game Boy Color entwickeln würde, zeigt sich Bozon enthusiastisch. Das Team habe natürlich großes Interesse daran, neue Shantae-Spiele zu erschaffen, aber bei den Überlegungen, wohin es für die Reihe als nächstes geht, sei ein Remake des Originals nicht ausgeschlossen.
    • Bozon habe das Gefühl, es gäbe großen Bedarf für eine Shantae-Animationsserie. Die Opening-Sequenz von Studio TRIGGER sei auf YouTube zusammengezählt wohl über vier Millionen Mal angesehen worden. Das sei für Bozon Indikator genug.
    • Hätte Bozon die Wahl, würde er gerne an einem Remake von Metroid, Mega Man oder Guardian Legend arbeiten. Alternativ kümmere er sich weiterhin darum, dass Shantae mit anderen Serien mithalten könne. Daran habe er auch großen Spaß.

    Hättet ihr Interesse an einem Remake des ersten Shantae-Spiels?


    Quelle: Siliconera – Newsbild: © WayForward

  • Oh ja, wär wirklich hervorragend, wenn das Remake dann einen größeren Bildausschnitt hätte. Gleiches Problem wie schon bei Mega Man & Bass auf dem GBA, da hat das Spiel auch wesentlich von der Super Nintendo Fassung profitiert.

  • Ich bin da womöglich ziemlich allein, aber ein Remake von "The Guardian Legend" wäre fantastisch. Das gehört zu meinen liebsten NES-Spielen. Die Titelmelodie ist unvergessen und erzeugt alleine schon nostalgische Gefühle in mir. :love:

    Ich spiele zur Zeit am meisten:


    -Xenoblade Chronicles 2:Torna (Switch)

    -Grandia (Switch)

    -Straßen des Glücks (Wii)

  • Ich finde, der Zeichenstil von Shantae passt sehr gut zu TRIGGER. So ein bekanntes Studio hat sicher viel zu tun, aber der Kontakt für weitere Projekte ist zumindest schon mal da. :thumbsup:


    Das erste Spiel von Shantae habe ich, so wie wohl die meisten hier, nie gespielt. Dann könnte man mal den Anfang der Story kennenlernen! :love:

  • @Kugelwilli


    Mit nichten stehst du da alleine. Aber das Ding hat einen dicken Aber. The Guardian Legend wurde von Compile für den NES als Fortsetzung des 1986 erschienenen MSX-Spiels Guardic entwickelt


    Das Spiel wurde von Compile Entwickelt. Aber anscheint hatten ne Menge Leute irgendwie Rechte am Spiel


    Irem war der Publisher von Japan und Brøderbund in den vereinigen Staaten und Nintendo in EU


    Und ab hier an wird es tricky


    Compile ging 2003 pleite. die Mitarbeiter wurden in zwei Firmen verteilt Compile Heart, geistiger Nachfolger der Firma und die komplette Shoot em Up Abteilung nach Milestone.


    Milestone
    Wegen Verstoß des Gesetztes wurde der Inhaber der Firma Hiroshi Kimura 2013 verhaftet und Milestone einfach geschlossen, kein verkauf oder sonst was.


    Compile Heart
    Hatte erstmal vor sich hin gedümpelt, als sie dann 2006 Tochterfirma von Idea Factory wurden. Compile Heart beschäftigt sich heute vor allem mit der Marke Agarest und jetzt wird es spanned. Welcher Character sieht dem Cyborg von The Gurdian Legend oft ähnlich wenn sie sich Verwandelt ;)


    mit der Marke Hyperdimension Neptunia (Flügel/knappe Kleidung) bekannt. Ich finde mit Fantasie sieht man noch Fragmente. Auch Fairy Fencer F gehört zu deren Entwicklung.


    Kommen wir zu den Assets. Damals war es üblich, dass wenn einige Japanische Entwickler keine Unternehmen in den Staaten hatten, sie wie heute Trencent in China über eine Amerikanische Firma gingen. In dem Fall Brøderbund. Das Problem sie haben auch ihre Rechte abgetreten. Das geschah nicht nur mit Guardian of Legend. Auch eine andere sehr bekanntes Spiel ist dem zum Opfer gefallen Battle of Olympus.


    So und dann wurde 1990 Brøderbund erfolgreich in THQ mit all sein Vermögen und Assets eingegliedert.


    Also keine Ahnung warum man diese doch so geniale Spiel nicht wiederbelebt. Gefreut hätte ich mich ein Geistiger Nachfolger oder halt auch ein Remake, wäre sicherlich Fett. Aber was sollst. Die Geschichte dahinter wer was wie und womit zu tun hatte, find ich nun auch nicht so unspannend.

  • @EdenGazier
    Danke, das ist sehr nett, dass du mich da so ausführlich aufklärst. Ernsthaft :D
    Ich hätte auch nicht wirklich daran geglaubt, dass die Marke wiederbelebt wird, aber wer weiß? Im Videospielsektor gab es ja schon öfter Überraschungen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. :)

    Ich spiele zur Zeit am meisten:


    -Xenoblade Chronicles 2:Torna (Switch)

    -Grandia (Switch)

    -Straßen des Glücks (Wii)

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