Animal Crossing: New Horizons – Echtgeldhandel mit Bewohnern und Gegenständen verstößt gegen Nutzungsbedingungen

  • In Animal Crossing: New Horizons gibt es zahlreiche Charaktere, die eure Insel bewohnen können. Wahrscheinlich hat jeder von euch ausgewählte Inselbewohner, die ihr liebend gerne beheimatet – und eben jene, die am liebsten sofort wieder von eurer Insel abziehen sollten. So manch ein Bewohner ist unter Spielern derart beliebt, dass andere Spieler die begehrtesten Inselbewohner für horrende Summen zum Verkauf anbieten. Bestimmte Webseiten haben sich sogar auf den Echtgeldhandel mit Bewohnern und Gegenständen aus Animal Crossing: New Horizons spezialisiert.


    Bei Nintendo hat man sich jedoch vollständig gegen diese Art von Handel ausgesprochen und möchte dergleichen folglich unterbinden. Mittlerweile wurde deshalb angekündigt, dass der Handel von Charakteren und Gegenständen gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Bei Verletzung dieser wird sich der japanische Videospiel-Hersteller ein fallbezogenes Urteil bilden. Das Verbot gilt sowohl für Vermittler als auch einzelne Spieler, die Bewohner oder Gegenstände zum Verkauf anbieten.


    Welchen Inselbewohner hättet ihr gerne auf eurer Insel bzw. von eurer Insel?


    Quelle: Nintendo Everything – Newsbild: © Nintendo, Bildmontage © ntower

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  • Wer stellt sich noch gerade ein Gerichtsgebäude in Animal Crossing vor, in dem Richterin Barbara Walfisch den Betrügern die Leviten ließt^^ Rainer wäre sicherlich ein Stammgast und schon per du mit ihr xD

  • Absolut richtig. Wenn man dagegen nicht vorgeht, hätte man auch gleich Mikrotransaktionen integrieren können.


    Aber für mich ist das richtige Übel der Käufer. Wenn teilweise Bewohner für über 100€ verkauft werden, dann spricht das nicht gerade für diese Person.
    Leider findet diese Verkaufspraktik in allen Spielen mit Tauschfunktion statt. Auch bei Pokémon werden Pokémon mit Shiny-Status oder 6x 31er DV verkauft.


    Ist generell eine traurige Entwicklung

  • Ich wünsche viel Spaß beim Unterbinden. Solche Trolle sind mir auch schon aufgefallen. Z.B. beim Rüben verkaufen strenge Einlass Kontrollen. Glaube das ist auch nicht das geplante Prinzip. Aber das man sogar Echtgeld irgendwie will für Bewohner, das schisst in meinen Augen echt den Vogel ab :ugly:

  • Wenn ich eine Amiibo Karte bei eBay verkaufe, mit der man ja den Bewohner auf seine Insel locken kann, ist das dann nicht auch schon Echtgeldhandel mit Bewohnern?

    Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.

  • Ich habe mir ein paar Amiibo-Karten gekauft, als es sie noch regulär in den Läden gab und muss weder Meileninseln abklappern noch online handeln. Der Rübenhandel ist schon albern, aber der Handel mit Bewohnern und Items noch schlimmer. Zeigt auf jeden Fall in was für Zeiten wir leben. An allem wollen die Leute verdienen. Und bei hunderten von Bewohnern, müssen alle diese eine Katze haben. :/

  • Diese Entwicklung gibt es schon sehr lange, quasi seit dem Internetspiele gibt. Bei Diablo 2 war das ein großer Faktor, der das Spiel lange Zeit am Leben gehalten hat. Und später bei WoW war es ebenfalls in Mode.


    Valve hat dies mit CS sogar bis zum Glücksspiel ausgebaut und geduldet.


    Viele Maßnahmen kann man nicht ergreifen, ohne das Spiel zu stark einzuschränken. Hauptsache Nintendo spricht sich generell dagegen aus.

  • Mittlerweile wurde deshalb angekündigt, dass der Handel von Charakteren und Gegenständen gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Bei Verletzung dieser wird sich der japanische Videospiel-Hersteller ein fallbezogenes Urteil bilden.

    Damit sind sie etwas spät dran, immerhin findet dieser Handel schon seit Release des Spiels statt. Ich frage mich außerdem, wie sie dagegen vorgehen wollen. Viel mehr, als die Spieler, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, vom Online-Service auszuschließen, kann Nintendo im Endeffekt nicht machen. Und bislang wurden keine Maßnahmen gesetzt, denn der Verkauf von Bewohnern und Items gegen Echtgeld geht auf Plattformen wie ebay fröhlich weiter.


    Irgendwie finde ich es amüsant, dass Nintendo bewusst auf eine Speicherung des ACNH-Spielstandes in der Cloud verzichtet hat, um Cheaten zu unterbinden. Damit haben sie allerdings nicht mehr erreicht, als, dass sich die Spieler berechtigt Sorgen um ihren Spielstanden machen, der im Falle eines Defektes oder Verlustes der Konsole schlagartig verloren gehen kann.

  • ich dachte man bekommt Euros von den Bewohnern wollte schon sagen.Get rich with Animal Crossing gibt mir 5 Euro für diesen tollen Teppich Bewohner ^^

    Es ist halt typisches 08/15 Clickbait eines Gamestar-Newsschreibers ohne Ehre und ohne Rückgrat; eine Schande für seine Zunft. Nachricht über Switch Kommentar eines Users

  • Das sind die gleichen Gründe, warum Mikrotransaktionen so beliebt sind.


    Blizzard hat nach den Erfahrungen mit D2 das Auktionshaus in D3 eingebaut. Es wurde gut genutzt, aber es gab auch viel Protest.

  • Ehrlich ich habe gutes Geld damit verdient bin nun seit 1 Monat ausgestiegen da ebay öfters meine Artikel raus genommen wegen Urheberrecht. Auch war ging die Preise immer weiter runter. Ich war echt schockiert wie viel Geld damit gemacht wird. Bei mir war es 4 stellige Zahl. Die Kunden habe ich gefragt wieso man die es kaufen und alle antworten war fast gleich Bequemlichkeit....

  • Ich find das nicht schlimm, Angebot und Nachfrage halt. Ich selber bin wegen meiner Neurose seit Jahren arbeitslos und wäre glücklich, mir virtuell was dazuverdienen zu können. Aber halt ohne dabei gegen irgendwelche Gesetze verstoßen zu müssen wäre schön...

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