Brigandine: The Legend of Runersia – Producer erläutert im Interview die Gründe für die späte Fortsetzung der Marke

  • Am 25. Juni 2020 soll Brigandine: The Legend of Runersia im Nintendo eShop der Nintendo Switch veröffentlicht werden. Das Strategiespiel schickt euch in eine von Fantasy-Elementen geprägte Welt, in der ihr den namensgebenden Kontinent Runersia erobern müsst. Brigandine: The Legend of Runersia ist dabei der Nachfolger des Spiels Brigandine, das 1998 für die PlayStation erschien. In einem ausführlichen Interview mit Siliconera hat sich jetzt Kazuhiro Igarashi von Happinet, der Producer des Spiels, zu der Frage geäußert, warum die PlayStation-Marke nach so vielen Jahren auf der Nintendo Switch fortgesetzt wird.


    Wie Igarashi berichtet, sei ihm die Wiederbelebung der Marke ein wichtiges Anliegen gewesen. Schon zu Zeiten des ersten Brigandine-Spiels habe er den Wunsch gehabt, sich an der Entwicklung zu beteiligen. Da er aber von anderweitigen Verpflichtungen daran gehindert wurde und das Entwicklerteam im Anschluss aufgelöst worden sei, habe es lange gedauert, bis man zu dem Entschluss gekommen ist, die Brigandine-Marke 22 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Spiels neu aufleben zu lassen. Ursprünglich habe es auch Pläne gegeben, ein Remake des Originals zu produzieren, die aber schnell verworfen wurden, da viele führende Köpfe des ursprünglichen Teams nicht mehr bei Happinet angestellt seien.


    Die Entscheidung für die Nintendo Switch sei auch deshalb gefallen, da das Spiel einen großen Umfang habe und es für Spieler daher attraktiv sei, den Titel auch unterwegs spielen zu können. Darüber hinaus habe Nintendo bei der Entwicklung des Titels mitgewirkt und wertvolle Unterstützung für die Umsetzung geleistet:


    Zitat

    Die Grafiken und Spezifikationen wurden nach umfangreichen Tests während der Entwicklung festgelegt. Bei den Kämpfen in Brigandine kommen Truppen zum Einsatz, die aus einem Runenritter und bis zu sechs Monstern bestehen. Jede Seite in der Schlacht darf sechs Truppen einsetzen, was einer Gesamtzahl von 42 Einheiten entspricht. Das bedeutete, dass wir das volle Potenzial der Hardware ausschöpfen mussten, um sicherzustellen, dass 42 Einheiten als 3D-Modelle gleichzeitig bequem auf der Schlachtkarte angezeigt werden können. Hierfür bot uns Nintendos japanisches Hauptquartier in den ersten Tagen des Entwicklungsprozesses viel Unterstützung an. Sie waren wunderbare Partner, die stets Hilfe angeboten haben, um die Qualität des Spiels zu verbessern.


    Seid ihr Fans des Rundenstrategie-Genres? Wenn ja, werdet ihr euch Brigandine: The Legend of Runersia für die Nintendo Switch holen?


    Quelle: Siliconera – Newsbild: © Happinet

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!