Planung, Persönlichkeit und Feingefühl – Masahiro Sakurai über die Qualitäten eines Directors

  • Mit der neuesten Ausgabe des japanischen Fachmagazins Famitsu hält auch eine weitere Kolumne von Masahiro Sakurai Einzug. Der Smash Bros.-Schöpfer äußert sich hierbei regelmäßig zu aktuellen Themen der Games-Branche, erzählt aber auch hin und wieder von seinen eigenen Erfahrungen als Videospiel-Entwickler. In der aktuellen Ausgabe widmet sich Sakurai der Frage, welche Qualitäten man als Director für Videospiele mitbringen muss.


    Zunächst eröffnet Sakurai damit, dass er die Frage danach, welche Fähigkeiten man beherrschen sollte, wenn man mit Videospielen arbeiten möchte, sehr häufig zu hören bekomme und dass es eine der wichtigsten Fragen sei, wenn man noch keine Erfahrung auf diesem Gebiet besitzt. Fragt man einen Director danach, werde man vermutlich die verschiedensten Antworten bekommen. Für Sakurai selbst sei die Antwort ganz klar Feingefühl, da es die Fähigkeit darstelle, einem Projekt, das noch in keiner physischen Form festgehalten werden kann, Vorstellung zu verleihen.


    Er merkt jedoch an, dass er andere Qualitäten ebenfalls für notwendig oder nützlich halte, um ein guter Director zu werden. So seien eine gute Planung, das Festhalten von Ideen, Teamwork, Kommunikation sowie ein gutes Urteilsvermögen und Verhandlungsgeschick natürlich auch sehr wichtig. Viele dieser Fähigkeiten seien sehr natürlicher Art, während Feingefühl etwas ist, das man erlernen kann. Trotz dessen gebe es kein lernbares Rezept dafür, das aus einem einen guten Director machen würde.


    Jeder Designer habe eine individuelle Persönlichkeit, die man, im Gegensatz zu Fähigkeiten, nicht erlernen kann. Sakurai habe häufig die Gelegenheit, mit anderen Designern zu sprechen und obwohl er keine Qualität erkenne, die alle besäßen, verbinde sie doch alle das Feingefühl, das nötig sei, um nicht den Fokus während der Entwicklung zu verlieren. Denn vom frühesten Konzept bis hin zum Versand gebe es viele Stationen, die die Aufmerksamkeit des Directors erfordern.


    Raum für Verbesserungen zu finden, sei hierbei nur ein Teil der Arbeit. Während eines schwierigen Entwicklungszeitraums müsse ein Director in der Lage sein, Prioritäten zu setzen und dort nachzubessern, wo es machbar ist. Es gehe hierbei mehr um das Kreieren des spaßigsten Inhalts, statt um einfache Kalkulation.


    Mit all diesen Hintergedanken stelle für Sakurai Feingefühl die Basis eines guten Directors dar. Es könne manchmal so aussehen, als sei der Director bloß stur, aber am Ende zähle das Resultat. Zum Abschluss sagt Sakurai, dass man für das eigene Feingefühl ein gutes Verständnis davon bekommen müsse, was Spaß bedeute und wie dieser sich am besten umsetzen lasse.


    Was sagt ihr zu Sakurais Auffassung?


    Quelle: Twitter (PushDustIn), Twitter (Sezaphon) – Newsbild: © Nintendo

  • Kurz und knackig: Best Guy :thumbup:
    Auch wenn er leider öfters seine Gesundheit als keine Priorität ansieht.
    Etwas Fannähe könnte aber auch nicht schaden, anstelle nur die eigenen Vorstellungen von richtig und falsch durchzusetzen siehe Online Modus

  • Mr. Sakurai ist ein sehr sympathischer Typ. Auch wenn ich nicht so der krasse Smash-Fan bin, schaue ich seine Präsentationen immer sehr gerne.

    Most Wanted:
    Splatoon 3

    Mario + Rabbids Sparks of Hope

    Metroid Prime 4
    Bayonetta 3

    No More Heroes 3


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