Shuntaro Furukawa über Nintendos aktuelle Strategie bei Mobile-Spielen

  • Vor Kurzem fand die jährliche Hauptversammlung der Investoren von Nintendo statt, bei der die Führungsetage allerlei Fragen von den Aktionären gestellt bekam. Unter anderem bestand Interesse an der Strategie bezüglich Smartphone-Spielen, die Nintendo im Moment fährt. Daher wurde Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa gefragt, was seine Gedanken zur aktuellen Position im Mobile-Markt sind und ob sich die Wahrnehmung davon seit dem Einstieg in den Markt verändert hat.


    Neben dem zusätzlichen Umsatz, der durch diese Apps erzielt wird, bestehe die grundsätzliche Strategie daraus, weitere Menschen in Kontakt mit Nintendos Marken kommen zu lassen, so Furukawa. Als Beispiele nannte er hierfür Mario Kart Tour, Animal Crossing: Pocket Camp und Fire Emblem Heroes, welche zu den erfolgreichsten Nintendo-Apps zählen. Weiterhin sei das Smart-Device-Geschäft strategisch von Bedeutung, da die Beziehung zu den Konsumenten gestärkt werden könne, indem sie einen Nintendo-Account erstellen. Dieser ist bei Mario Kart Tour zwingend notwendig, um spielen zu können.


    Zwar sei der erzielte Umsatz durch Smartphone-Apps im Vergleich zum Gesamtumsatz relativ gering, dafür bleiben die Spieler eine lange Zeit mit den IPs in Verbindung – auch wenn sie keine Nintendo Switch besitzen. Zur Einführung von Animal Crossing: Pocket Camp kamen etwa viele Spielerinnen und US-Amerikaner mit der Serie in Kontakt und entschieden sich später dazu, eine Nintendo Switch und das neu veröffentlichte Animal Crossing: New Horizons zu erwerben. Insgesamt trage der Mobile-Markt nachhaltig zum Wachstum des Gesamtgeschäfts von Nintendo bei.


    Über die Partnerschaft zwischen Nintendo und DeNA


    Zusätzlich fragte ein Investor, ob Furukawa die Partnerschaft zwischen Nintendo und DeNA näher beleuchten könne. So haben sich die Unternehmen im März 2015 zusammengeschlossen, um ihre Stärken zu verbinden. Damit könne man verschiedene Geschäftsmöglichkeiten nutzen, um globale Märkte anzusprechen. Die Zusammenarbeit habe zwei Ziele: Zum einen entwickle man eine grundsätzliche Infrastruktur, um Nintendo-Spiele auf Smart-Devices und der Nintendo Switch anbieten zu können – darunter das System für die Nintendo-Accounts. Zum anderen entwickle und betreibe man Smartphone-Apps, welche die Nintendo-Marken nutzen. In den letzten fünf Jahren habe sich das Vertrauen zwischen den Unternehmen sowie Einzelpersonen vertieft und es wurde insgesamt eine gute Beziehung aufgebaut.


    Zwar ist noch kein neues Mobile-Spiel von Nintendo angekündigt, allerdings seien weitere in der Arbeit, wie wir erst im Mai berichten konnten.


    Quelle: Nintendo – Newsbild: © Nintendo

  • Fire Emblem Heroes habe ich von den Nintendo Mobile Spielen am meisten gespielt. Geschätzte 30 Stunden. Dann kam Pokémon Go mit ca 5 Stunden. Mario Kart Tour ca 2 Stunden.
    Ich selbst brauche diese Art Spiele überhaupt nicht. Zu Hause und unterwegs Nintendo Konsolen mit den vollen Spielen der IP‘s und dann noch einen Gaming PC.
    Unterwegs am Smartphone lese ich lieber News als das ich irgendetwas spiele.
    Mit diesen mobile Games kann Nintendo potenzielle Spieler für die vollen Spiele und Konsolen ruhig gewinnen. Geht an meinen Interessen aber komplett vorbei und brauche ich demnach überhaupt nicht.

  • Also ich hab was anderes verstanden. Das Nintendo gemerkt haben, das trotz des Boom des Smartphone Marktes sie nicht Den erhofften Erfolg hatten und die Konsequenz daraus ziehen ihre Energie aus dem mobilen Markt Drosseln und sie auf dem Produkt Switch verstärken wollen.


    Naja Wie dem auch sei. Ich spiele kein einziges Spiel momentan auf dem Smartphone. Wenn ich Zeit zum zocken hab dann tue ich das auf NSW/PC oder PS4

  • @otakon
    Naja, an Pokémon Go sieht man aber zumindest, dass es den Switch-Spielen schadet. Masuda hat mal gesagt, dass die Ressourcen lieber für mobile games genutzt werden würden als für lange Hauptspiele, da diese angeblich keiner mehr spielen wollte, weil keiner mehr Zeit dafür hätte. Auf diesem Mist sind Schwert/Schild gewachsen und ich glaube kaum, dass wir jemals wieder eine so umfangreiche Spielerfahrung bekommen werden wie in Platin oder HeartGold/SoulSilver. Denn für GameFreak ist der mobile Markt leider viel lukrativer geworden.

  • @qinn klar, hab alle Hauptspiele gespielt, nur die Spin offs sind in der Regel nicht so meins gewesen.
    Was mir gefallen hat?
    Die neuen Pokémon, die dyna Raids, die Natur Zone, Musik und die Stadien-Arenen. Die Grafik finde ich auch nicht annähernd so schlecht wie sie viel gemacht wird.
    Die Story und die Charaktere sind mMn Pokémon typisch, werden keine Oscars gewinnen aber haben ihren Charme.

    Ssssssswitch

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