Reggie Fils-Aimé unterstützt Rogue Games als strategischer Berater

  • Rogue Games ist ein Publisher, welcher sich bislang vor allem auf Mobile-Games spezialisiert hat. Nun kündigten sie in einer Pressemitteilung an, dass Reggie Fils-Aimé das Unternehmen als strategischer Berater unterstützen wird, da es nun den Sprung auf die Konsolen und den PC schaffen möchte. Der Mitgründer und CEO begründete diese Entscheidung folgendermaßen:

    Zitat

    Reggie bringt seine konkurrenzlose Erfahrung im Konsolenbereich ein, welche für uns von sehr hohem Wert ist, da wir unser Portfolio auch auf die Nintendo Switch, Xbox, PlayStation und den PC erweitern werden.

    Auch Reggie äußerte sich zu diesem Thema:

    Zitat von Reggie Fils-Aimé

    Als Rogue mir die geplanten Zukunftsvorstellungen mit den Konsolen zeigte und ich das erste Spiel sah, welches diesen Sommer zum Beispiel auf der Nintendo Switch erscheint, war ich sofort von dem hohen Level an Ehrgeiz und den Innovationen beeindruckt. Ich bin immer auf der Suche nach schnell wachsenden und innovativen Unternehmen, welche bereit sind, die Zukunft der Spielebranche zu formen. Ich bin begeistert, Rogue bei ihrer Mission zu unterstützen, die Veröffentlichung von Spielen auf allen Plattformen zu vereinheitlichen und zu vereinfachen.

    Seitdem Reggie Fils-Aimé im April 2019 den Posten als Präsident von Nintendo of America verließ, schloss er sich mehreren Unternehmen an, um diese zu unterstützen und der Spielebranche treu zu bleiben. So wurde er im April 2020 Teil der Führungsetage von GameStop und unterstützt seit Mai dieses Jahres auch das Unternehmen Spin Master mit seiner Expertise.


    Findet ihr es gut, dass Reggie der Spielebranche treu bleibt und immer mehr Unternehmen mit seiner Expertise unterstützt?

    Quellenangabe: NintendoEverything
  • Verstehe das alles nicht so ganz, macht bei Nintendo quasi einen auf „ich geh in Rente“ und fängt dann bei zig Firmen im Vorstand als Berater an, keine Ahnung wie man da noch Sympathie für ihn aufbringen kann, für mich stellt sich das eher so das, als hätte er einen einfacheren Weg gefunden an Kohle zu kommen, andernfalls hätte er auch sicherlich bei Nintendo eine beratende Position einnehmen können.

  • Guilt-tripping gegen einen Ex-Präsident einer Videospielfirma, weil er nach 15 (!) Jahren sein Amt niederlegt, um mehr Zeit mit der Familie und anderen Projekten zu verbringen?


    Macht ihn das nicht sogar eher sympathischer denn unsympathisch, wenn er jetzt beratend mit seiner Erfahrung der Videospielindustrie zur Seite steht? Er hätte auch komplett in Rente gehen können. Zu seiner Arbeit gehören ja auch immer mal wieder Vorträge, die an die jüngere Generation gerichtet sind. Davon kann man doch nur profitieren?


    Und Kohle, ich weiß ja nicht ... ich denke mal, dass so ein CEO gut genug verdient, um nicht an mehreren Orten als Berater das große Geld scheffeln zu müssen. Wo er dann jetzt arbeitet ist doch seine Sache


    Das einzige, was ich kritisieren würde, ist seine Position bei Gamestop. Der Laden geht grauenhaft mit seinen Mitarbeitern um und hat in Amerika auch die Coronakrise so schlecht wie es nur geht bewerkstelligt. Aber vielleicht kann er den Laden auch in eine etwas bessere Richtung schieben.


    Ich mochte Reggie immer als CEO. Die Art, wie er Sachen vorgestellt hat, die ehrlich witzigen Memes und seine teilweise unglaublich lächerlichen Interviews, in denen er kompletten Stuss redet ... man muss ihn ja nicht mögen oder feiern, aber mehr Persönlichkeit als der Bowser versprüht er meiner Meinung nach schon.

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