Geheimakte 3 im Test – Ein Geheimtipp für Point-and-Click-Fans?

  • Oh ja. P&C Adventures. Was gab es viele tolle Spiele dieser Art in den 90er auf dem PC. Leider sind sie nicht mehr so beliebt wie damals da die Spieler heut zu Tage nicht an so gemächliche und eher langsame Spiele gewohnt sind und sich wohl schnell langweilt. Es ist eben Gameplay aus einer anderen Zeit. Eine Zeit in der man sich sehr viel Zeit für ein Spiel genommen hat. Es ist wie mit einem guten Buch. Leider hat man es aufgrund der allgemeinen Schnelllebigkeit verlernt sich so intensiv mit einem Game zu beschäftigen.

    "Verlieren gegen Feind, ok. Verlieren gegen Angst, nicht ok."

  • Als ehemaliger PC User, hab ich mich riesig gefreut, dass jetzt auch alle Geheimakte Games für die Switch erschienen sind. Für Point&Click Fans der guten alten Zeit, nur zu empfehlen. Ja die Grafik hat den Charme vergangener Tage, na und? 😅 Es ist so cool und nostalgisch 😍

    Nintendo rocks 8)

  • Also ich schwimme seit Jahren auf der P&C Welle. Für den Gamer der schon alles gesehen hat ist das eine willkommene Abwechslung. Ich stelle mir selbst die Challenge, dass ich selber auf die Lösungen kommen muss und erst im internet nach letzteren suche, wenn ich schon Stunden hänge. Die Geheimakte Games kann man auf jeden Fall zocken und genießen. Es ist Entspannung und Forderung zugleich.

    Trotz der miesen jokes und der falschen Aussprache und Schreibweise von Kalenkow seit 4 Teilen ist das Spielprinzip sehr ansprechen. Sie müsste Kalenkowa heißen und das englische v wie in Vienna/Vikings müsste ausgesprochen werden und nicht das englische W wie in Wood/Willow. Echt cringe, wenn professionelle Sprecher es falsch aussprechen.

  • SvenIsHere

    Hat damit wenig zu tun. Es liegt mehr an vielen unlogischen Rätseln die in Point&Click oftmals auftauchen. Speziell das „nur mein vorgegebener Lösungsweg funktioniert, und wehe du machst irgendwas in der Kette falschherum“ dieser Spiel nervt irgendwann nur noch.


    Ich kann die altersschwache Tür nicht einfach eintreten oder das Brecheisen das ich auch noch im Inventar habe benutzen, nein, ich muss irgendwelche (teilweise absurden) Lösungswege benutzen, bei denen ich Teilweise sogar noch extrem die Schauplätze wechseln muss nur um dann eine gelbe Brechstange (die im Inventar war Basic Schwarz) zu bekommen, mit der man die Tür dann aufbrechen kann.


    Das ist das Problem von P&C Games.


    P&C könnten super Spiele sein, wenn man Sie wirklich mal halbwegs realistisch sein würden. Wenn ich auf Teufel komm raus in die Erdgeschosswohnung von Herrn X eindringen muss, werde ich in der Realität einfach das Fenster im Garten mittels eines Steins einschlagen und nicht extra nach Timbuktu fliegen um dort von der Tante des Herrn X einen Ersatzschlüssel für die Haustür zu ergattern.....

  • Waldwatz Leider bin ich nicht ganz deiner Meinung. Wo ich dir recht gebe, sind die in manchen P&CA unlogischen Rätsel. Es gibt aber genug Spiele die das sehr gut machen.


    Was Logic angeht ist bei Videospielen an sich nicht wirklich viel zu erkennen. Aber deswegen sind es Videospiele. Wenn man jedes Spiel logisch nach realen Begebenheiten programmieren würde, wäre es das langweiligste Medium überhaupt.


    An so ein Adventure darfst du nicht ran gehen wie du es im echten Leben machen würdest. Du sollst ja Knobeln und Rätseln. Auch wenn es nicht der einfachste weg ist um an sein Ziel zu kommen. Bei einem Puzzle sind die Teile ja auch nicht nummeriert um es schnellstmöglich fertig zu bekommen. Warum ist Kratos und sein Sohn nie den schnellstmöglichen und direkten Weg gegangen? Warum kann man in CoD nicht schnellere Wege außerhalb der Schussgefächte gehen um sich Zeit und das mögliche Ableben zu ersparen? Es sind eben diese Aufgaben und Herausforderungen die ein Spiel spielenswert machen.


    Das ist keine Kritik an deiner Denkweise. Nicht jeder ist der Typ für diese Art von Genre was vollkommen OK ist. Wäre ja langweilig wenn wir alle das selbe geil finden würden.

    "Verlieren gegen Feind, ok. Verlieren gegen Angst, nicht ok."

  • Du benutzt falsche Beispiele.

    Ein P&C like CoD wäre folgendermaßen:

    Deine waffen funktionieren nicht oder zumindest nicht gegen die Gegner. Du müsstest erst durch die feindlichen Linien schleichen, dort Hühner klauen (aber nur Schwarze) mit denen du dann erstmal zum Stützpunkt zurück müsstest, dich dort in ein Flugzeug schwingen um nach Japan zu fliegen um dort die schwarzen Hühner (ich hoffe du hast alle 4 gefunden) bei einem Videospielhändler (aber welcher von den 5 ist der Richtige, alle nehmen die Hühner, aber nur einer gibt dir das Richtige Item dafür) gegen einen Bummerang zu tauschen. Dann musst du wieder zurückfliegen und kannst mit dem Bummerang alle Gegener töten....außer den Endboss des Levels....aber das ist eine andere Geschichte.


    Glaubst du das kauft irgendeiner?


    Deine Begründung für das warum ist einfach: darum. Aber wollen das wirklich die Leute? Warum verkaufen sich P&C meist so schlecht?

    Wegen unlogischer Rätsel.

    Die Leute wollen auch die schwarze Brechstange an der Tür benutzen können, nicht nur die gelbe.

    Die Leute wollen die Kerze auch mit den Streichhölzer im Inventar anzünden können, nicht nur mit dem Feuerzeug das ich extra in Paris besorgen muss (das aus Rom geht nicht).

    Genau dieses starre Festhalten an vorgefertigten Rätselketten ohne Ausnahme ist es was die Leute von diesen Games fern hält. Wir sind nicht mehr in 1987 bei Infocom Textadventures.

    Man kann spannende Geschichten und Rätsel auch so erzählen, das Sie nicht vor unlogischem nur so strotzen. Die Geschichte ist das wichtige bei einem P&C, nicht das Sie möglichst unlogische Rätsel haben.

    Und Auch zum Knobeln & Kombinieren braucht man die nicht.


    Abstruse Rätselketten sind ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert.

  • Waldwatz

    Vielen Dank für deine Antwort auf meinen Text. Dein CoD Beispiel fand ich super witzig :D Musste mir das alle bildlich vorstellen.


    Im Detail hast du nicht unrecht. Jedoch sollte man das nicht auf jedes P&C Adventure beziehen. Und tatsächlich sind viele OldSchool P&C noch immer sehr Spielenswert. Ein Monkey Island oder ein Baphomets Fluch wären einige Beispiele. Wer sich mit dem Genre nicht identifizieren kann sollte natürlich lieber die Finger von lassen. Um realistischere Begebenheiten zu haben gibt es genug andere Genres die man dann anpacken kann.

    "Verlieren gegen Feind, ok. Verlieren gegen Angst, nicht ok."

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