Schöpfer von Bloodstained: Curse of the Moon 2 im Interview zur Entstehung und zu einem potenziellen Nachfolger

  • Der Nachfolger Bloodstained: Curse of the Moon 2 vom ehemals aus einer Kickstarter-Kampagne heraus entstandenen ersten Teil der Reihe, treibt seit Anfang Juli sein Unwesen auf der Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One und dem PC. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass ein zweiter Teil des 8-Bit-Ablegers von Bloodstained: Ritual of the Night überhaupt veröffentlicht wurde und wie schaut es mit einem weiteren potenziellen Nachfolger aus? Diese und weitere Fragen hat Nintendo Everything dem CEO von Inti Creates, Takuya Aizu, sowie dem Director der Serie, Hiroki Miyazawa, in einem Interview gestellt.


    Einleitend fragt Nintendo Everything nach, wie es zu der Entscheidung kam, einen Nachfolger zu entwickeln und wie lange es gedauert hätte. Takuya Aizu sagte dazu, dass sobald die Einnahmen die ehemaligen Kosten für die Bereitstellung von Codes für die Unterstützer bei Kickstarter überstiegen hatten, die Möglichkeit einer Fortsetzung gegeben war. Ideen für einen Nachfolger waren bereits schon vorher vorhanden und von der Gründung eines Entwicklerteams bis hin zur Veröffentlichung haben sie nur etwa fünfeinhalb Monate benötigt.


    Auf die Frage, ob das Team eine Implementierung eines Online-Coop-Modus in Betracht gezogen hätte, antwortete Hiroki Miyazawa, dass sie sich bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium dagegen entschieden hatten. Sie wollten die Spieler dazu ermutigen, dass Spiel Seite an Seite mit Freunden und der Familie zu spielen und genießen zu können. Kurz nach der Veröffentlichung erschien ein Update, welches das Spiel um einen höheren Schwierigkeitsgrad und den Boss Rush-Modus ergänzte (wir berichteten). Auf Nachfrage, ob es in Zukunft weitere Zusatzinhalte geben wird, sagte Hiroki Miyazawa, dass er persönlich noch Inhalte hätte, die er gerne dem Spiel hinzufügen würde, sie aber aktuell keine Pläne diesbezüglich verfolgen.


    Die aber wahrscheinlich wichtigste Frage, welche die Fans am brennendsten interessieren dürfte, ist natürlich die, ob es einen Nachfolger geben wird. Hierzu äußerte sich Hiroki Miyazawa leider nur sehr vage und entgegnete, dass die Geschichte eine abgeschlossene Handlung besitzt und daher eine mögliche Fortsetzung nicht direkt daran anknüpfen würde. Auf die Frage, ob ein Nachfolger möglicherweise auch in einer modernen 32-Bit-Ästhetik in Betracht gezogen werden würde, sagte er, dass das natürlich ein beträchtliche Erhöhung des Budgets erfordern würde, aber wenn sich ein ähnlicher Verkaufserfolg abzeichnet wie beim ersten Teil, dann wäre das durchaus im Rahmen des Machbaren.


    Auf Nachfrage hinsichtlich des Designs von Hachi, dem süßen Hund im Roboteranzug, sowie etwaigen verworfenen Charakterdesigns erzählte Hiroki Miyazawa in dem Interview auch ein paar Details, allerdings könnt ihr bei Interesse hier noch sehr viel ausführlicher darüber lesen. Dort hatte er auf dem PlayStation Blog bereits sehr detailliert darüber berichtet.


    Würdet ihr euch über einen Nachfolger in moderner Ästhetik freuen, oder mögt ihr die Bloodstained: Curse of the Moon-Teile gerade wegen ihrer 8-Bit-Pixel-Aufmachung?

    Quellenangabe: Nintendo Everything

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