Hackerangriff auf Capcom: Sensible Daten von über 16.000 Personen gestohlen

  • Ende letzten Jahres wurde das japanische Unternehmen Capcom Opfer eines großangelegten Hackerangriffs, bei dem sensible Daten von Geschäftspartnern sowie interne Projektskizzen für zukünftige Spiele gestohlen wurden. Direkt nach dem Datendiebstahl wandte sich Capcom an die Öffentlichkeit und gab bekannt, dass nach erster Einschätzung kaum Daten von Privatpersonen betroffen waren. Nach einer genaueren Betrachtung des Falls scheinen aber doch deutlich mehr sensible Personendaten gestohlen worden zu sein als zunächst angenommen.


    Capcom hat auf seiner Webseite eine Stellungnahme veröffentlicht und den aktuellen Stand der Untersuchungen zusammengefasst. Demnach sei man nach einer ersten Einschätzung im November noch davon ausgegangen, dass lediglich die Daten von neun Personen gestohlen wurden. Diese Zahl musste jetzt deutlich nach oben korrigiert werden. Insgesamt sind demnach über 16.000 Personen vom Datendiebstahl betroffen. Die genaue Zahl liege nach aktuellem Stand bei 16.415 Personen.


    Nach Einschätzung des Unternehmens sind potenziell die Information von noch weit mehr Menschen gestohlen worden. Aktuell gehe man von potenziell 390.000 Geschädigten aus. Zu den betroffen Gruppen zählen unter anderem Mitarbeiter des Konzerns sowie Geschäftspartner, von denen private Informationen wie Anschriften und Telefonnummern erbeutet wurden. Capcom arbeitet mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Täter ausfindig zu machen.


    Denkt ihr, dass die Anzahl der betroffenen Personen im weiteren Verlauf der Untersuchung erneut nach oben korrigiert werden muss?

    Quellenangabe: Capcom (Webseite)

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