Blizzard Entertaiment übernimmt Vicarious Visions – Fokus liegt auf der Unterstützung laufender Spiele von Blizzard

  • Bereits seit dem Jahr 2005 gelten die Entwickler von Vicarious Visions als Teil des kalifornischen Publishers Activion. Unter deren Regie arbeiteten sie in den letzten Jahren an vielen der größten Franchises des Publishers wie zum Beispiel der Skylanders-Reihe, Tony Hawk sowie an den Crash Bandicoot-Ablegern , von denen zuletzt die Crash Bandicoot N. Sane Trilogy auch für die Nintendo Switch erschienen ist.


    Am 21. Januar 2021 ist nun aber ein Umzug innerhalb des Unternehmens vorgenommen worden, sodass Vicarious Visions ab sofort laufende sowie zukünftige Projekte von Blizzard Entertaiment unterstützen wird. Gründe hierfür seien eine großartige Beziehung zwischen den beiden Entwickler-Teams sowie die Möglichkeit, Blizzard langfristig bei kommenden Spielen zur Hand zu gehen. Welche das genau sind, wurde an dieser Stelle allerdings nicht bekannt gegeben.


    Als Teil des Umzugs wurde die Studio-Leiterin von Vicarious Visions, Jen Oneal, zum Executive Vice President of Development bei Blizzard befördert, wo sie dem Führungsteam des Unternehmens beitritt und direkt an Blizzard-Präsident J. Allen Brack berichtet. Oneal wird in der Rolle des Vicarious Visions-Studios von Simon Ebejer ersetzt, der zuvor als Chief Operating Officer für das Studio tätig war.


    Denkt ihr, dass die Umsiedlung von Vicarious Visions sich positiv auf die kommende Spiele von Blizzard Entertaiment auswirken wird?

    Quellenangabe: gamesindustry.biz
  • Ich glaube, der wahre Grund, den die PR-Lappen nicht aussprechen wollen lautet: "Um einerseits Kosten zu sparen und Blizzard zu helfen, noch mehr Games mit Abomodell oder Lootboxen rauszuhauen." :D

  • Bitte nicht die einzigen Entwickler die seit Jahren mal wieder ein vernünftiges Tony Hawk hinbekommen haben :( Das wars dann wohl mit Tony Hawk 3 Remake oder gar einem neuen Teil. :thumbdown:


    Mit den Spielen von Blizzard konnte ich noch nie wirklich was anfangen. Ausnahmen sind Rock´n´Roll Racing und Lost Vikings auf dem Snes.

  • Ich habe glaube ich noch nie ein Blizzard-Spiel gespielt. (Evtl. mal von deren Vorgänger-Studio auf dem Mega Drive irgendwas) Daher kann ich deren Qualität nicht beurteilen, aber Blizzard ist ja das Studio hinter Warcraft und Overwatch. Das sind zwei sehr bekannte und Geld abwerfende Marken. Klar das sie da mehr Unterstützung für eventuelle Ableger wollen.

    Life is a Game.
    To be this good takes AGES.

  • Von Blizzard erwarte ich ehrlich gesagt gar nichts mehr, wenn sich nicht grundlegend etwas ändert. Vom Paulus zum Saulus, das letzte Spiel was ich von ihnen gespielt hatte, war Diablo 3.

    Ob ich Diablo 4 spielen werde, muss sich erst noch zeigen, aktuell würde ich sie nicht unterstützen wollen.

  • Oh man schade... Mochte die Crash und Tony Hawk Games von denen...

  • Also bezüglich Vicarious Visions schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Zum einen sehe ich den künstlerischen Niedergang und die Freiheiten arg beschränkt, wenn sie jetzt nur noch Sachen für Blizzard machen (wovon mich bis auf Diablo nichts interessiert), auf der anderen Seite wird es einen guten Grund haben, dass sie das Angebot angenommen haben. Wir wissen ja nicht, ob sie nach dem Tony Hawk-Release überhaupt schon ein neues Projekt hatten, an dem sie gearbeitet haben. Außerdem werden sie froh sein in Zeiten der Pandemie für die über 200 Mitarbeiter einen finanziell starken Partner erhalten zu haben. Da stellt sich die Frage für Chefs nicht. Entweder du struggelst dich von Projekt zu Projekt und weißt nie ob es alles hinhaut, oder du arbeitest in Zukunft künstlerisch eingeschränkt und hast aber einen vorerst sicheren Arbeitsplatz in unsicheren Zeiten. Ich wüsste, wie ich entscheiden würde.

  • Da arbeitest Du an einem Remake einer Sport-Videospielreihe, welche nach Jahren immer noch ein hohes Ansehen genießt und sowohl bei den Kritikern als auch Fans gut ankommt und dann landest Du unter den Pantoffel von Blizzard und wirst degradiert.


    Spätestens seit Bungie weiß man doch, dass Activision Blizzard nur auf Geld aus ist und alles einstampft, was in deren Augen nicht lohnenswert ist.

    :?:   :mario:   :luigi:   :kirby:   :triforce:   :pikachu:   :coin:   :mushroom:   :block:   :mldance:

  • Recht unerwartet, nachdem die Spielerschaft mit ihren letzten Projekten sehr zufrieden war.
    Immerhin macht Toys for Bob jetzt mit Crash weiter.

    Dennis Gröschke
    Ich denke, dass die Chefetage von Vicarious Visions wohl eher wenig Mitspracherecht hatte.
    Wie im Text erwähnt, gehörte VV schon seit 2005 Activision. Und die können mit dem Studio vermutlich machen, was sie wollen.
    Geld dürfte zwar eine Rolle spielen, aber nicht aufgrund von Existenzangst, denn ihre letzten beiden Spiele waren Hits und der Videospielmarkt macht während der Pandemie ein riesen Geschäft. Außerdem sind sie so oder so Activision unterstellt, an der finanziellen Sicherheit dürfte sich nicht viel geändert haben.
    Ich glaube der Grund für diese Umstrukturierung ist, dass Blizzard mit WoW und Overwatch langlebige Projekte geschaffen hat, die zwar profitabel sind, aber eben auch gepflegt werden müssen. Da macht es aus Activisions Sicht Sinn, ihnen ein Studio zur Unterstützung unterzordnen.

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