E3 2021 scheinbar endgültig abgesagt – Digital stattfindendes Event in Planung

  • Anfang Februar hatten wir darüber berichtet, dass die Electronic Entertainment Expo, kurz E3, in Anbetracht der Coronavirus-Pandemie auch in 2021 wohl nicht als Publikums- und Presseevent vor Ort stattfinden wird und ein Digitales Event als Alternative im Raum steht. Aus einem Kalendereintrag der Board of Los Angeles Convention and Tourism Development Commission, welche für die Planung von Events in der Stadt Los Angeles zuständig ist, geht nun hervor, dass die Messe in ihrem Präsenzformat abgesagt ist.


    Und obwohl es bisher kein offizielles Statement der Entertainment Software Association (ESA) gibt, arbeitet das für die Gestaltung der Messe verantwortliche Produktionsteam wohl an einer digitalen Alternative. Laut einem Interview mit VGC erklärte ein Sprecher der ESA, dass sie aktuell viele Gespräche mit Publishern, Entwicklern und Unternehmen führen und sie bald Neuigkeiten über deren Beteiligung verkünden werden.


    In einem Interview mit Gamertag Radio Mitte Februar hatte der ehemalige Nintendo of America-Präsident Reggie Fils-Aimé Kritik an den Plänen der ESA geäußert. Laut ihm sei es absolut richtig, die E3 als digitales Event stattfinden zu lassen. Neben den 60.000 Menschen die normalerweise die Messe besuchen würden, wären Millionen mehr da draußen daran interessiert, was bei dem Event alles stattfindet. Laut ihm wäre eine digitale Messe genau der richtige Weg, diese daran teilhaben lassen zu können.


    Was haltet ihr von der Transformation der klassischen E3-Messe hin zu einem digitalen Event?

    Quellenangabe: Nintendo Everything, VGC
  • Klar, wegen Corona ist das alles verständlich. Aber sobald das überstanden ist, bringt bitte die E3 in normaler Form wieder zurück. :thumbup:


    All diese emotionalen, tollen Momente, die es über die Jahre bei großartigen Reveals immer mal wieder gab, dürfen nicht der Vergangenheit angehören. In denen die Community gemeinsam ihr Hobby zelebriert. Die Vorfreude und Aufregung, wenn eines deiner meist erwarteten Spiele endlich angekündigt und bestätigt ist, gehören zu den besten Dingen am Gaming! :saint:


    „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé


    Auf den Konsolen findet ihr mich unter...
    Switch: SW-2163-2180-4354
    PlayStation: AdamantiumLive

    Einmal editiert, zuletzt von Adamantium ()

  • Sobald die Pandemie beendet ist egal wann das sein mag sollte die E3 auch normal zurück kehren, ansonsten macht sich das Business selber kleiner als es ist. 🤷‍♂️

  • Hm war iwie zu erwarten. Ich vermisse ein bisschen die tollen Präsentationen von Nintendo. Damals beim Twilight princess reveal mit Der Spinne die link im Wald verfolgt und miamoto der am Ende erschienen ist... Hach ja das waren Zeiten...

  • Ich hatte dieses Jahr eh nicht mehr mit einer Präsenzveranstaltung gerechnet. Ich hoffe aber, dass die E3 diese Zeit irgendwie übersteht. Viele sehen in der E3 nur die Pressekonferenzen. Doch hinter den Kulissen findet zu dieser Zeit immer viel Zeug statt, welches wir oft nicht mitbekommen. Kleine Entwickler treffen auf Publisher und schließlich Verträge sowie die Meetings zwischen Unternehmen. Auch gab es immer interessante Interviews.


    Hinzu kommt für mich, dass die E3 immer mehr war als nur Pressekonferenzen. Es gab auch immer Chancen für Journalisten viele Spiele anzutesten. In den PKs können die Publisher immer viel erzählen, aber hinter hat man dann noch mal die Wirklichkeit gesehen. Das isr auch was Reggie sagte. Er findet, dass die ESA Möglichkeiten finden muss, damit wir Spielende die Games testen können.


    Ich finde auch nicht, dass Messen heutzutage überflüssig sind. Man muss sich nur die Gamescom anschauen. Und auch so gibt es immer mehr Gaming Messen und Events.

  • @DLC-King

    Durch die stetig sterbenden Publisher und folglich immer weniger Auswahl (wenn man mal die Indie Spamware ausblendet) macht sich das Business doch sowieso selber immer kleiner.

    Der Tod der Printmedien sowie der Tod der E3 sind dann nur weitere Sargnägel.

    Digital Only, Abo Verwurstung wie Gamepass und Co. sowie Smartphone Spiele sind dann die letzten Schaufeln Erde auf dem Grab der Industrie.

    Sie wird nicht ganz sterben, aber ein Schatten seiner selbst sein.

    Was meiner Meinung nach spannend wird, denn somit entreißt man der Gesellschaft ein mittlerweile tief verwurzeltes Hobby und kann keinen adäquaten Ersatz bieten.

    Sind ja zu einer Stubenhockergesellschaft mutiert (Corona hat den Umstand noch verstärkt).

    Es bleibt also spannend was Mrd. von Jugendlichen machen werden, deren Hobby langsam uninteressant wird, aber eigentlich Teil ihrer Identität und Teil ihres Tagesablaufs ist.

    Meiner Meinung nach ist der nächste Videospielcrash also mehr als nur ein Videospielcrash. Das wird gesellschaftliche Auswirkungen haben, an die wir momentan noch gar nicht denken.

    Ich rede hier nicht davon dass alles drunter und drüber gehen wird, aber die Gesellschaft wird sich verändern. Vlt sogar im Zuge dessen wieder weg von der Digitalisierung.

    Denn man darf nicht vergessen dass Videospiele einen enormen Beitrag zur Digitalisierung beigetragen haben.

  • nintendofan89


    Weißt du ich gebe dir im Grunde absolut recht.

    Vieles davon wird genau so passieren.


    Aber wir sind ja hier auf eine Nintendo News Seite und ich bin Nintendo und auf was will ich hinaus?

    Ja ich glaube auch dass es in 15-20 Jahren ein Videospiel Crash ähnliches Szenario geben kann.

    Aber es wird halt nur ein "ähnliches Szenario".


    Ich denke es wird eher so wie Mitte der 90er.

    Den Nintendo wird es weiter geben und sie werden auch weiterhin im Gegenteil wie der Konkurrenz mit spielerischen Ansatz und daher auch physischer präsents in den Geschäften sein.


    Die beiden anderen werden zu services und verschwinden aus der realen Öffentlichkeit.

  • @DLC-King

    Tatsächlich glaube ich auch das Nintendo überleben wird.

    Als „Spielzeug“, Kultmarke und Nische, wie damals halt wieder.

    Back top the roots.

    Nintendo wird dann von Kids und Nerds gezockt.

    Der Mainstream wird unter den Umständen momentan nicht lange bei Videospielen bleiben. Dem muss man was bieten.

    Ist ja wie bei allen Hobbys, oberflächlich kann man die Masse mal begeistern, aber ist dieser Magnet mal weg, bleibt eben nur noch der harte Kern.

    Aber oft ist es ja auch besser so, je mehr sich ein Markt auf die Stammkundschaft konzentriert, desto zufriedener sind eben jene Kunden.

    Gesundschrumpfen nennt man das.

    Ich denke also ein Videospielcrash ist das beste was der Szene als auch der Gesellschaft allgemein passieren kann.

    Nur der Weg dahin ist zäh und unangenehm.

  • nintendofan89


    Armen!


    100% Zustimmung.


    In den News global würde es als mega negativ betitelt werden selbstverständlich aber ich glaube besonders für Nintendo Spieler bzw Fans wäre es sehr gut.


    Nunja man wird sehen wohin die Reise geht.

    Ich halte aber fest dass ich nicht alleine bin mit dieser Ansicht bzw vorraussage.


    Ich denke ernsthaft in 15 bis 20 Jahre an diese Worte zurück,no joke.

  • Ich würde sowieso ein für alle zugängliches digitales E3-ereignis um Vieles besser finden. Die dementsprechenden Aussteller können die Trailer, Präsentationen etzc. auf der E3-Seite zur Verfügung stellen, auf den dementsprechenden Plattformen Demos veröffentlichen und direkt mit den Spielern kommunizieren. Die Fachpresse kann das ja trotzdem alles zusammenfassen, aber es sind ja die Zocker, die erreicht werden wollen, nicht die Redakteure...

    Die E3-PKs sind eh zur Farce geworden mit den gekauften Leuten, die jeden Furz, der auf der Bühne gemacht wird frenetisch bejubeln.

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